4th China International Supply Chain Expo: Digital Technology Chain verbindet weltweit die vor- und nachgelagerten Bereiche der intelligenten Wirtschaft

26.06.2026

PEKING, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Ausstellungsbereich „Digital Technology Chain" auf der 4th China International Supply Chain Expo (CISCE) umfasst 58 Messestände und vereint 228 vor- und nachgelagerte Unternehmen aus elf Ländern aus der gesamten globalen Industriekette. In diesem Jahr erhielt der Bereich „Digital Technology Chain" ein Upgrade auf „Intelligent Digitale Technology Chain", wobei erstmals eine eigene Zone für künstliche Intelligenz (KI) eingeführt wurde, was die wachsende Bedeutung der KI in den industriellen Wertschöpfungsketten widerspiegelt.

 Digital Tech Chain: Making Innovation More Dynamic

Weltweit führende Unternehmen nutzen die Veranstaltung, um ihre lokalen Partnerschaften zu präsentieren. NVIDIA präsentiert gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern aus dem Ökosystem den sogenannten „Five-Layer AI Stack", der die Bereiche Energie, Chips, Infrastruktur, Modelle und Anwendungen umfasst. Apple ist nun bereits im vierten Jahr dabei und präsentiert drei seiner chinesischen Zulieferer – Sunny Optical, AAC Technologies und Cowain, um die Fortschritte in den Bereichen intelligente Fertigung, Nachhaltigkeit in der Produktion und Mitarbeiterschulung zu demonstrieren. Zu den Erstausstellern zählen die SK Group, Skyworks und Cadence, die alle ihr Interesse an einer Vertiefung ihres Engagements vor Ort bekundet haben. Auf der Anwendungsseite zeigen Marken wie Walmart, Medtronic, Schneider Electric, SAP und PwC, wie KI den Einzelhandel neu gestaltet, die digitale Gesundheitsversorgung ermöglicht und nachhaltigere Betriebsabläufe schafft, um die tiefgreifende Verschmelzung der Realwirtschaft mit der digitalen Wirtschaft voranzutreiben.

Während globale Namen wie NVIDIA und Apple die Aufmerksamkeit auf sich zogen, nutzen führende chinesische Technologieunternehmen dieselbe Plattform, um ihre eigenen KI-Ziele voranzutreiben. Alibaba präsentiert sein Grundmodell, gemeinsam mit iFlytek, das intelligente Sprachterminals vorstellt, und TCL, das branchenspezifische digitale Lösungen präsentiert. Luxshare und Lens Technology präsentieren fortschrittliche Fertigungskompetenzen im Bereich der Unterhaltungselektronik. Auch regionale Industriecluster rücken zunehmend in den Fokus. Die Provinz Zhejiang entsendet eine Delegation unter der Leitung des Herstellers humanoider Roboter Unitree, des Entwicklers von Gehirn-Computer-Schnittstellen BrainCo und des Spezialisten für Computer Vision Hikvision. Die Provinz Hubei hat 17 Hightech-Unternehmen eingeladen, um eine lückenlose Lieferkette im Bereich der eingebetteten Intelligenz zu präsentieren. In Shenzhen sind 13 spezialisierte KMU vertreten, die sich auf intelligente Bildverarbeitungs- und KI-Vision-Technologien konzentrieren.

Von den von globalen Akteuren entwickelten Kerntechnologien bis hin zu den von chinesischen Unternehmen realisierten praktischen Anwendungen und von den Ökosystemstrategien der Branchenführer bis hin zu den spezialisierten Angeboten regionaler Innovationscluster – die digitale Technologiekette am CISCE verbindet alle Ebenen der Branche, von den vorgelagerten Zulieferern bis hin zu den nachgelagerten Endnutzern. Der Ausstellungsbereich „Digital Technology Chain" veranschaulicht, wie sich eine stärker vernetzte und global integrierte KI-Lieferkette zu entwickeln beginnt.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.