„AI Leads, Future Succeeds": China International Consumer Electronics Exposition 2026 beginnt

05.09.2026

QINGDAO, China, 5. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 4. September wurde die 2026 China International Consumer Electronics Exposition („CICE") im Qingdao International Convention Center (Hongdao Hall) offiziell eröffnet. Die diesjährige Messe vereint über 300 in- und ausländische Unternehmen aus zwölf Ländern und Regionen auf einer Gesamtausstellungsfläche von 60.000 Quadratmetern.

Als einzige Fachmesse auf nationaler Ebene in der Provinz Shandong wird die Expo von der Volksregierung der Provinz Shandong ausgerichtet und gemeinsam von der China Chamber of Commerce for Import and Export of Machinery and Electronic Products (CCCME), dem Chinese Institute of Electronics sowie der Volksregierung der Stadt Qingdao organisiert. Nach 22 erfolgreichen Auflagen steht die diesjährige Messe unter dem Motto „AI Leads, Future Succeeds" und ist strategisch auf die neuesten Entwicklungen und Zukunftstrends der globalen Unterhaltungselektronikbranche ausgerichtet. Die Messe präsentiert die neuesten Produkte und wegweisenden Technologien aus Bereichen wie Smart Home, Smart Health und Wellness, künstliche Intelligenz sowie Smart Mobility und dient als umfassende Plattform für die branchenübergreifende Zusammenarbeit, die Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie eine mehrdimensionale Stärkung der Branche fördert. Parallel dazu bietet die Expo über 20 Rahmenveranstaltungen, darunter Branchengipfel, Business-Matching-Sessions und Produktvorstellungen, wobei der Schwerpunkt auf Premieren und der Verknüpfung von Ausstellung und Handel liegt, wodurch eine hochwertige Plattform für den branchenübergreifenden Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette geschaffen wird.

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Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.