AMSTERDAM, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Euro NCAP hat am 2. September das Sicherheitsrating 2026 für den AION UT veröffentlicht und dem Elektro-Fließheck fünf Sterne verliehen. Die Bewertung gilt für alle Varianten sowie für Modelle mit Links- und Rechtslenkung.
Überarbeitetes Prüfverfahren
Euro NCAP hat überarbeitete Prüfverfahren für das Jahr 2026 eingeführt, wobei die Bewertung auf vier Stufen der Fahrzeugsicherheit aufbaut: Sicheres Fahren, Unfallvermeidung, Unfallschutz und Sicherheit nach einem Unfall. Das Rahmenwerk befasst sich damit, wie ein Fahrzeug den Fahrer vor einer Kollision unterstützt, dazu beiträgt, einen Aufprall zu vermeiden, die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer bei einem Aufprall schützt und die Rettungsmaßnahmen nach einer Kollision unterstützt.
Der AION UT erzielte 66 % in der Kategorie Sicheres Fahren, 74 % bei der Unfallvermeidung, 91 % beim Unfallschutz und 88 % bei der Sicherheit nach einem Unfall. Euro NCAP hat dem Modell auf Grundlage seiner Gesamtleistung in diesen vier Phasen fünf Sterne verliehen.
Detaillierte Ergebnisse
Beim Unfallschutz bewertete Euro NCAP den Schutz aller Insassen beim Frontalaufpralltest mit Teilüberdeckung als gut oder ausreichend. Die beiden im Fond sitzenden Kinderdummys wurden gut geschützt und erhielten die volle Punktzahl. Beim Frontalaufpralltest mit voller Überdeckung war der Schutz in den meisten Bereichen gut oder ausreichend. Der AION UT erzielte bei den Seiten- und Pfahlaufpralltests, einschließlich der Bewertung des Schutzes auf der vom Aufprall abgewandten Seite, die volle Punktzahl. Es ist ein Mittelairbag eingebaut, um den Kontakt zwischen den Insassen der Vordersitze bei einem Seitenaufprall zu verringern.
Die Bewertung der Unfallvermeidung umfasste die autonomen Notbrems- und Spurhalteassistenzfunktionen des Fahrzeugs in einer Reihe von Szenarien mit Fahrzeugen, Motorrädern, Fußgängern und Radfahrern. Euro NCAP stellte fest, dass das autonome Notbremssystem in vielen anspruchsvollen Testszenarien gut abgeschnitten hat. Der AION UT ist serienmäßig mit einem Notfall-Spurhalteassistenten, einer Totwinkelüberwachung, einer autonomen Notbremsfunktion beim Rückwärtsfahren sowie einem System ausgestattet, das dazu dient, Unfälle mit Radfahrern durch das Öffnen von Türen zu verhindern.
Die Tests nach dem Unfall umfassten Rettungsinformationen, die Verfügbarkeit von eCall sowie die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs nach dem Untertauchen im Wasser. Euro NCAP berichtete, dass die Seitenfenster nach dem Untertauchen noch mehr als zwei Minuten lang elektrisch betätigt werden konnten.
Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf https://www.gacgroup.com/en-eu/.
Die Bewertung des AION UT finden Sie auf https://www.euroncap.com/assessments/aion/ut/1236/

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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.