Avinox gewinnt den Eurobike Award 2026 mit seinem intelligenten Herzfrequenz-Steuerungssystem

26.06.2026

FRANKFURT, Deutschland, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Avinox, das Unternehmen, das integrierte Technologien für die nächste Generation von Elektrofahrrädern entwickelt, hat den Eurobike Award 2026 für sein intelligentes Herzfrequenz-Steuerungssystem erhalten. Diese neue Funktion der Avinox Ride App passt die Tretunterstützung des von Avinox angetriebenen Fahrrads an die Herzfrequenz an und sorgt so dafür, dass Fahrer:innen in einer festgelegten Herzfrequenzzone bleiben.

Avinox Wins Eurobike 2026 Award with its Smart Heart Rate Control System

Die Eurobike Awards zeichnen Unternehmen aus, die Mobilität durch Innovation neu definieren und die Bedürfnisse der Nutzer:innen an erste Stelle setzen. Die Auszeichnungen werden von einer unabhängigen Fach-Jury aus den Bereichen Fahrrad, Mobilität und Design vergeben, sodass beim Auswahlprozess ein hohes Maß an Fachkompetenz und Glaubwürdigkeit gewährleistet ist.

Zur Jury der Awards 2026 gehörten Branchengrößen wie Hanka Kupfernagel, eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen, Jan-Willem van Schaik, Chefredakteur von Bike Europe, und Nils Holger Moormann, ein mehrfach preisgekrönter Designer und Art Director. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Design, Radsport und Produktentwicklung nahm die Jury eine umfassende 360-Grad-Bewertung der nominierten Produkte vor.

Das „Heart Rate Control System" des E-Bike-Antriebsherstellers Avinox verbindet das E-Bike mit einem Herzfrequenzmesser und ermöglicht es, die Motorunterstützung so zu steuern, dass die Herzfrequenz des Fahrers in einem gewählten Zielbereich bleibt. Die Jury bewertet diese Lösung als eine echte Innovation, die über herkömmliche Unterstützungsmodi hinausgeht. Sie sieht Potenzial sowohl im Leistungs- und Fitnessbereich als auch bei gesundheitsbezogenen Anwendungen. Die Jury betonte: „Eine Motorunterstützung, die auf physiologischen Echtzeit-Signalen wie der Herzfrequenz statt auf Daten von Leistungsmessern basiert, könnte einen echten Wendepunkt darstellen."

„Avinox freut sich sehr über die Auszeichnung durch die Jury des Eurobike Awards in der Kategorie Digitale Lösungen für das Avinox intelligente Herzfrequenz-Steuerungssystem", so Ferdinand Wolf, Product Experience Director bei Avinox. „Wir wissen, dass unsere Fahrerinnen und Fahrer ihre Gesundheit priorisieren, und diese Funktion ermöglicht es, dass ihre Fahrradtouren ein aktiver Bestandteil ihres Fitnessprogramms sind. Diese Auszeichnung steht für die Anerkennung der Branche für das Engagement von Avinox, das Fahrerlebnis für jeden Fahrertyp auf ein neues Niveau zu heben, und zeigt zugleich die Innovationskraft in der Fahrradindustrie."

Die auf der Herzfrequenz basierenden Bereichsanpassungen von Avinox unterstützen die individuellen Gesundheits- und Fitnessziele der Fahrer:innen – von der Steuerung der Trainingsintensität und Gewichtsreduktion bis hin zur Verbesserung der Fahrleistung. Durch das Koppeln eines Herzfrequenzmessgeräts per Bluetooth passt das Avinox System den Grad der Tretunterstützung automatisch an, um den Fahrer:innen innerhalb des gewählten Herzfrequenzbereichs (BPM) zu halten. Steigt die Herzfrequenz über den Zielbereich hinaus, erhöht die Antriebseinheit die Unterstützung, um die Belastung für die Fahrer:innen zu reduzieren; liegt die Herzfrequenz hingegen unter dem Zielbereich, wird die Unterstützung verringert, sodass die Fahrer:innen ihre eigene Leistung und ihren Einsatz erhöhen müssen.

Es gibt eine Reihe von Zielen, an denen Fahrer:innen diesen Bereich ausrichten können:

  • Sicherstellen einer sicheren Fahrt: Fahrende können den Bereich auf 50 % bis 85 % der maximalen Herzfrequenz einstellen, um eine ausreichende Trainingsbelastung sicherzustellen und gleichzeitig innerhalb eines sicheren Belastungsniveaus zu bleiben.
  • Gewichtsverlust: Eine Zielherzfrequenz von 60 % bis 70 % der maximalen Herzfrequenz sorgt für eine Fahrt mit der effizientesten Fettverbrennung.
  • Sorgenfreie Intensität: Menschen mit einer Herzerkrankung oder Herzproblemen können sicherstellen, dass sie die Fahrt in angemessener Intensität halten, ohne einen sicheren Herzfrequenzbereich zu überschreiten.
  • Verbesserte Fahrleistung und kardiopulmonale Funktion: Die Überwachung der Herzfrequenz hilft Fahrer:innen, ein Gleichgewicht zwischen aerober und anaerober Belastung zu finden und so die Effizienz des Herz-Kreislauf-Systems zu steigern.

Besuchen Sie Avinox auf der Eurobike

Eurobike-Besucher können das intelligente Herzfrequenz-Steuerungssystem am Avinox-Stand erleben und ausprobieren:

Halle 12, Stand B98

Ort: Messe Frankfurt am Main

Termine und Öffnungszeiten: noch am 26. und 27. Juni, 9:00–18:00 Uhr

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: pr@avinox-ebike.com



For more information, please visit our: 

Website: www.avinox-ebike.com

Instagram: https://www.instagram.com/avinoxebike

Facebook: https://www.facebook.com/avinoxebike

YouTube: https://www.youtube.com/@AvinoxeBike

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.