Die neue Plattform nutzt Automatisierung und vorausschauende Erkenntnisse, um den IT-Betrieb effizienter zu gestalten und Ausfallzeiten zu reduzieren
LONDON, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Während der AI Summit London am 10. und 11. Juni Europas innovativste Technologieexperten und Führungskräfte aus der Wirtschaft zusammenbringt, wird Bell Integration seine in Zusammenarbeit mit IBM entwickelte Plattform „Intelligent Managed Services" vorstellen. Diese Lösung soll Unternehmen dabei unterstützen, ihren IT-Betrieb durch mehr Automatisierung, vorausschauende Erkenntnisse und intelligente Orchestrierungsfunktionen weiterzuentwickeln, damit sie von reaktiven zu proaktiven, resilienten Abläufen übergehen können.
Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht die Entwicklung der „Intelligent Managed Services"-Plattform, die auf IBM-Technologie mit prädiktiven Analysen und agentischer KI-Orchestrierung basiert. Diese Kombination von Technologien, darunter IBM Cloud Pak for AIOps, Instana für Observability sowie watsonx Orchestrate für agentische Steuerung, unterstützt die intelligenten, KI-zentrierten Managed Services von Bell Integration und wird Kunden zur Verfügung stehen, um die Transformation ihres IT-Betriebs zu beschleunigen.
Martin Mersey – Leiter KI-Automatisierung, Bell Integration: „Mit der agentischen KI und Automatisierung von Bell als Grundlage der Lösung können wir Unternehmen dabei unterstützen, von reaktiver Problembekämpfung zu proaktiveren und resilienteren Abläufen überzugehen und die IT von einer betrieblichen Notwendigkeit zu einem Wegbereiter für das Geschäft zu machen. Für IT-Führungskräfte, die Cloud-Komplexität bewältigen, die Ausfallsicherheit verbessern müssen und steigenden Leistungsanforderungen gegenüberstehen, ist unsere IMS-Plattform darauf ausgelegt, Betriebsrisiken zu senken und Reaktionszeiten zu verkürzen sowie Unternehmen mehr Transparenz und Resilienz zu bieten."
Andrew Gill – Bereichsleiter UKI Ecosystem bei IBM: „Diese Partnerschaft spielt eine entscheidende Rolle dabei, Innovationen zu beschleunigen und ein marktführendes Angebot bereitzustellen. Durch die Zusammenarbeit mit Bell Integration helfen wir, innovative Lösungen zu entwickeln, um die Transformation von Unternehmen zu unterstützen und Mehrwert für unsere gemeinsamen Kunden zu schaffen."
Informationen zu Bell Integration
Bell Integration ist ein globaler Technologiepartner, der strategische Beratung, KI- und Datenberatung sowie Managed Services anbietet. Die Lösungen des Unternehmens verbinden intelligente, KI-gestützte Erlebnisebenen mit der Unterstützung von Teams mit direktem Kundenkontakt, darunter geführte Antworten, kontinuierlich lernende Agenten, automatisierte Zusammenfassungen sowie eine schnelle Bereitstellung für eine kürzere Amortisationszeit.
Medienkontakt:
Finola Sloyan
pr@bell-integration.com

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/bell-integration-und-ibm-stellen-auf-dem-ai-summit-eine-ki-gestutzte-plattform-fur-intelligente-managed-services-vor-302796787.html
Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.