BioAge Labs, Partner von HitGen, verabreicht erste Dosis an Teilnehmer der Phase-2-Studie zu BGE-102, einem neuartigen oralen NLRP3-Inhibitor zur Senkung des kardiovaskulären Risikos

14.07.2026

CHENGDU, China, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das an der Shanghai Stock Exchange notierte Unternehmen HitGen Inc. („HitGen", SSE: 688222.SH) gratuliert seinem Partner BioAge Labs, Inc. („BioAge", NASDAQ: BIOA), einem biopharmazeutischen Unternehmen im klinischen Stadium, das therapeutische Produktkandidaten für kardiometabolische Erkrankungen entwickelt, indem es die Biologie des menschlichen Alterns ins Visier nimmt, zur Verabreichung der ersten Dosis an einen Teilnehmer im Rahmen von QUELL-CV, einer klinischen Phase-2-Proof-of-Concept-Studie zu BGE-102, einem wirksamen, strukturell neuartigen, oral verabreichbaren und in das Gehirn durchdringenden niedermolekularen NLRP3-Inhibitor.

BGE-102 wurde aus einer Hit-Verbindung entwickelt, die mithilfe der branchenführenden DEL-Technologieplattform (DNA-Encoded Library) von HitGen identifiziert wurde. Es wird als einmal täglich oral einzunehmendes Medikament entwickelt, wobei die Senkung des kardiovaskulären Risikos die Hauptindikation darstellt. Die von BioAge vorgelegten Ergebnisse der Phase-1-Studie positionieren BGE-102 als potenziellen „Best-in-Class"-NLRP3-Inhibitor, der bei einer gut verträglichen, einmal täglich oral verabreichten Dosis eine deutliche Senkung des hsCRP-Werts bewirkt. QUELL-CV ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-2-Proof-of-Concept-Studie zur Dosisfindung, in der BGE-102 bei Teilnehmern mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko untersucht wird; die Studie soll Aufschluss über die optimale Dosisfindung für die Phase 3 und den weiteren Weg von BGE-102 bei kardiovaskulären Erkrankungen geben. Die Topline-Daten werden für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet.

„Wir freuen uns sehr, dass BGE-102 den Meilenstein der Phase 2 erreicht hat", sagte Dr. Jin Li, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer von HitGen Inc. „Dieser Erfolg unterstreicht nicht nur die Leistungsfähigkeit unserer DEL-Plattform bei der Entwicklung neuartiger niedermolekularer Leitstrukturen gegen anspruchsvolle Zielmoleküle, sondern hebt auch die Stärke unseres Kooperationsmodells mit BioAge hervor. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft fortzusetzen und die weitere Entwicklung dieses vielversprechenden Wirkstoffkandidaten zu verfolgen."

„Das Erreichen der Phase 2 ist ein wichtiger Meilenstein für BGE-102 und für unsere Zusammenarbeit mit HitGen", sagte Dr. Kristen Fortney, CEO und Mitbegründerin von BioAge. „Die DEL-Plattform von HitGen hat uns dabei geholfen, strukturell neuartige NLRP3-Inhibitor-Hits zu identifizieren. Unser Team für medizinische Chemie hat diese Treffer zu BGE-102 weiterentwickelt – einem oral verabreichbaren, in das Gehirn dringenden Molekül, das an eine neuartige NLRP3-Bindungsstelle bindet und in unserer Phase-1-Studie zu einer deutlichen Senkung des hsCRP-Werts führte. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit HitGen fortzusetzen, um neue Ansatzpunkte gegen weitere Zielmoleküle in unserer Pipeline zu identifizieren."

HitGen hat eine einzigartige Forschungsplattform etabliert, die der globalen Pharmaindustrie therapeutische Moleküle und neuartige Werkzeugmoleküle liefert. Bis Ende 2025 hat das Unternehmen weltweit mit über 600 Kunden zusammengearbeitet und zu Tausenden ihrer innovativen Arzneimittelentwicklungsprojekte beigetragen.

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.