- Der Gipfel lenkt die Aufmerksamkeit auf die Klimakrise im Himalaya und unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Solidarität und gemeinsamen Handelns
- Die Veranstaltung fand in Namche Bazaar in Nepal statt, das weithin als das Tor zum Mount Everest bekannt ist, und betonte das Engagement, die Klimakrise vor Ort zu erleben und Bewusstsein in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
- Zudem veröffentlichte das Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht über seine Bemühungen zur Förderung einer verantwortungsvollen Wanderkultur und zur Entwicklung nachhaltiger Produkte
NAMCHE BAZAAR, Nepal, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die globale Outdoor-Marke BLACKYAK, die tief mit dem Himalaya verbunden ist, veranstaltete ein bedeutendes Treffen in Namche Bazaar in Nepal, das weithin als das Tor zum Mount Everest und Heimat vieler Sherpas bekannt ist. Ziel des Gipfels war es, auf die sich verschärfende Klimakrise im Himalaya aufmerksam zu machen und konkrete Maßnahmen zum Erhalt einer nachhaltigen Bergumwelt zu diskutieren.
Die BYN BLACKYAK Group unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Kang Tae Sun gab am 8. Juni bekannt, dass sie am 1. Juni Ortszeit den „Himalayan Climate Charter 2026: Namche Summit" in Namche, Nepal, ausgerichtet hat. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Sagarmatha Pollution Control Committee, der Nepal Mountaineering Association und der Khumbu Pasang Lhamu Rural Municipality organisiert.
Die Himalayan Climate Charter wurde 2025 von BLACKYAK in Kathmandu ins Leben gerufen und ist die weltweit erste klimabezogene Initiative mit Fokus auf Bergregionen. Sie basiert auf der Überzeugung, dass der Himalaya nicht nur als Ziel für Bergsteiger betrachtet werden darf, sondern als Frontlinie der globalen Klimakrise und als Naturerbe, das von der internationalen Gemeinschaft geschützt werden muss. Ziel der Initiative ist es, die globale Solidarität zu stärken und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Bergökosysteme zu fördern.
Der Himalaya ist weiterhin zunehmenden ökologischen Bedrohungen durch die globale Erwärmung ausgesetzt, darunter rückläufige Schneefälle, Überschwemmungen landwirtschaftlicher Flächen und von Bergsteigern zurückgelassener Müll. Diese Herausforderungen machen Schutzmaßnahmen für die Bergregionen immer dringlicher. Als Reaktion darauf stellte BLACKYAK im vergangenen Jahr die Himalayan Climate Charter vor, die zentrale Verpflichtungen umfasst: den Aufruf zu globalem Klimaschutz, die Durchführung von Säuberungsaktionen im Himalaya, die Stärkung technologie- und gemeinschaftsbasierter Kooperationen, die transparente Offenlegung von Umweltinformationen, die Verstärkung der Stimmen aus den Brennpunkten der Klimakrise sowie den Ausbau globaler Partnerschaften und Solidarität. Auch teilnehmende Unternehmen und Institutionen schlossen sich der Erklärung als Mitunterzeichner an.
Der diesjährige Gipfel bot die Gelegenheit, die Kernwerte und die Bedeutung der Himalayan Climate Charter erneut zu bekräftigen und konkrete Wege zur praktischen Umsetzung dieser Prinzipien zu diskutieren. Durch die Verlegung der Veranstaltung von Kathmandu nach Namche auf 3.440 Metern Höhe unterstrichen die Teilnehmer ihr Engagement, die Realität der Klimakrise unmittelbar zu erleben und Bewusstsein in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Über reine Absichtserklärungen hinaus plant BLACKYAK ab dem kommenden Jahr die Einführung praxisorientierter Projekte mit Schwerpunkt auf Säuberungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen im Himalaya. Zur Unterstützung dieser Vorhaben wird das Unternehmen die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Gemeinschaften weiter intensivieren und nachhaltige, direkte Maßnahmen zum Schutz des Himalaya-Ökosystems fortführen.
Der Vorstandsvorsitzende von BLACKYAK, Kang Tae Sun, erklärte: „Das Dorf Thame, das 2024 durch einen Gletschersee-Ausbruch schwer beschädigt wurde, zeigt deutlich, dass die Klimakrise im Himalaya bereits das Leben der Menschen bedroht. Wir können die Klimakrise im Himalaya nicht länger als entferntes Problem betrachten. Sie ist eine gemeinsame Herausforderung, die uns alle dazu aufruft, gemeinsam nachzudenken und gemeinsam zu handeln."
Er fügte hinzu: „BLACKYAK wird über Diskussionen und Erklärungen hinausgehen und praktische Unterstützung sowie Solidarität ausbauen, um tatsächliche Veränderungen vor Ort im Himalaya voranzutreiben."
Darüber hinaus veröffentlichte BLACKYAK kürzlich seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht seit der Unternehmensgründung mit dem Titel „BYN BLACKYAK Responsibility Report 2025". Der Bericht beleuchtet zahlreiche Initiativen zum Schutz von Bergen und Natur, darunter die Himalayan Climate Charter, das Sponsoring der Icefall Doctors sowie Umwelt-Säuberungskampagnen im Rahmen von Trekking-Aktivitäten. Darüber hinaus werden Aktivitäten des BLACKYAK Alpine Club (BAC) vorgestellt, die zur Verbreitung der Outdoor-Kultur und zur Förderung einer reiferen Wanderkultur beigetragen haben.
Zusätzlich präsentiert der Bericht die Bemühungen des Unternehmens um leistungsstarke technologische Innovationen durch globale Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, die Entwicklung nachhaltiger Produkte auf Grundlage von Kreislaufwirtschaftsprinzipien sowie ein Kreislaufwirtschaftsmodell, das entlang des gesamten Produktlebenszyklus von der Produktion bis zur Entsorgung ökologischen Mehrwert schafft.
Mit diesem Bericht bringt BLACKYAK seine Markenphilosophie und sein Verantwortungsbewusstsein zum Ausdruck, die auf der Überzeugung beruhen, dass die Natur ein wertvolles Erbe ist, das für zukünftige Generationen bewahrt werden muss.
Über die BYN BLACKYAK Group
Die 1973 gegründete BYN BLACKYAK Group ist eine globale Outdoor- und Lifestyle-Markenfamilie, inspiriert vom Geist des Himalaya. Mit ihrer Hauptmarke BLACKYAK sowie weiteren Geschäftsbereichen entwickelt die Gruppe hochfunktionale Outdoor-Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung für einige der anspruchsvollsten Umgebungen weltweit.
Mit klarer Verpflichtung zu Innovation, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Entdecken erweitert die BYN BLACKYAK Group kontinuierlich ihre internationale Präsenz. Gleichzeitig treibt sie Technologien und Initiativen voran, die Menschen wie auch die Umwelt unterstützen. Ihr Engagement für ökologische und soziale Verantwortung zeigt sich in Klimaschutzkampagnen sowie Partnerschaften zum Schutz von Bergökosystemen und lokalen Gemeinschaften.
Weitere Informationen: BYN BLACKYAK Group
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Das Bundesgericht hat die kommunalen Mindestlöhne in Zürich und Winterthur bestätigt und damit einen Leitentscheid für alle Gemeinden im Kanton Zürich gefällt. Die in Volksabstimmungen im Juni 2023 deutlich angenommenen Regelungen – 23.90 Franken pro Stunde in der Stadt Zürich und 23 Franken in Winterthur – sind rechtens und können nun in Kraft gesetzt werden. Die Beschwerden der beiden Städte gegen das Zürcher Verwaltungsgericht wurden gutgeheissen, dessen Verbotsentscheid aufgehoben.
Im Zentrum des Rechtsstreits stand die Frage nach dem Umfang der Gemeindeautonomie. Das Verwaltungsgericht hatte argumentiert, Städte und Gemeinden dürften keine Mindestlöhne einführen, dies sei ausschliesslich Sache des Kantons und gehe über die sozialhilferechtlichen Kompetenzen der Gemeinden hinaus. Das Bundesgericht kommt zum gegenteiligen Schluss: Die Zürcher Kantonsverfassung gewährt den Gemeinden einen ausreichend weiten Handlungsspielraum, um Mindestlöhne zur Bekämpfung von Erwerbsarmut festzulegen – ohne dass es dafür einer ausdrücklichen Verfassungsnorm bedarf.
Der Entscheid hat über die beiden Verfahren hinausreichende Wirkung. Da es sich um einen Leitentscheid handelt, steht es nun allen Städten und Gemeinden im Kanton Zürich offen, eigene Mindestlöhne zu erlassen. Gleichzeitig anerkennt das Bundesgericht grundsätzlich, dass kommunale Mindestlöhne dazu beitragen können, Working Poor zu reduzieren und zu verhindern, dass Personen trotz Erwerbstätigkeit auf Sozialhilfe angewiesen sind. Dies knüpft an Zielsetzungen der Bundesverfassung an, wonach arbeitsfähige Personen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten können sollen.
Wirtschafts- und Gewerbekreise reagieren mit Skepsis. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv warnt vor einem «Flickenteppich» unterschiedlicher Mindestlöhne, der Unternehmen bürokratisch belaste und die Kontrolle durch die Behörden erschwere. Aus Sicht des Verbands setzen kantonale und kommunale Mindestlohninitiativen die etablierte Sozialpartnerschaft zunehmend unter Druck. Der sgv unterstützt deshalb den in der laufenden Sommersession beschlossenen politischen Kompromiss, wonach in Branchen mit allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen die dort sozialpartnerschaftlich ausgehandelten Mindestlöhne Vorrang vor kantonalen Mindestlöhnen haben sollen – unter Wahrung erworbener Lohnansprüche durch eine Besitzstandsregel.