BOC Group im Gartner® Magic Quadrant™ 2026 für Digital Twin of an Organization Platforms als Challenger ausgezeichnet

04.09.2026

WIEN, BERLIN und WINTERTHUR, Schweiz, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- BOC Group wurde bei der erstmaligen Aufnahme in den Gartner® Magic Quadrant™ 2026 für Digital Twin of an Organization Platforms im Challenger-Quadranten positioniert.

BOC Logo

Die Anerkennung bestätigt den Ansatz der BOC Group, Unternehmen dabei zu helfen zu verstehen, wie ihr Geschäft heute funktioniert, einzuschätzen, wie es auf Veränderungen reagiert, und die nächsten Schritte gezielt zu gestalten. Gartner hob dabei besonders die einheitliche Plattform, das zentrale semantische Repository, die durchgängige Benutzererfahrung sowie die native Integration von BOC als Stärken hervor – ein Spiegelbild dessen, wie BOC Prozessmanagement, Enterprise Architecture Management sowie Governance, Risk and Compliance zusammenführt.

Ihre Digital-Twin-Fähigkeiten stellt BOC Group über die Enterprise Intelligence Platform bereit. Im Zentrum steht ADONIS: Es bildet ab, wie Arbeit im Unternehmen tatsächlich abläuft, und ist nativ mit ADOIT für Enterprise Architecture Management und ADOGRC für GRC verknüpft.

Weil alle drei Produkte auf derselben Plattform und demselben objektzentrierten Metamodell basieren, lassen sich Informationen disziplinübergreifend nutzen, statt sie in getrennten Tools doppelt zu pflegen. Daraus entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Prozessen, Rollen, Anwendungen, Daten, Risiken, Kontrollen und strategischen Initiativen – und die Grundlage dafür, Abhängigkeiten sichtbar zu machen, Veränderungen einzuschätzen, künftige Szenarien zu bewerten und Transformationsvorhaben abgestimmt voranzutreiben.

Dieser gemeinsame Unternehmenskontext wird umso wertvoller, je tiefer KI in betriebliche Abläufe vordringt: Er liefert Entscheidungsträger:innen eine verlässlichere Grundlage für ihr Handeln und gibt KI-Systemen zugleich den Kontext, den sie brauchen, um relevante, vertrauenswürdige Ergebnisse zu liefern.

Schon im ersten Jahr unserer Teilnahme am Magic Quadrant im Challenger-Quadranten zu stehen, zeigt uns: Wir sind mit ADONIS auf dem richtigen Weg", sagt Tobias Rausch, Product Manager ADONIS. „Dabei geht es uns um etwas ganz Konkretes: Unternehmen zu helfen, ihr Geschäft besser zu führen – und KI dabei einen echten Mehrwert liefern zu lassen. Genau das bringt Enterprise Intelligence zusammen. Diese Anerkennung gibt uns zusätzlichen Rückenwind, diesen Weg weiterzugehen."

Erfahren Sie mehr über BOC Group und ihren vernetzten Ansatz für Enterprise Intelligence.

Gartner Disclaimer

GARTNER und MAGIC QUADRANT sind eingetragene Marken von Gartner, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen und werden hier mit Genehmigung verwendet. Alle Rechte vorbehalten. Gartner spricht keine Empfehlungen für die in seinen Publikationen vorgestellten Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen aus und spricht auch keine Empfehlungen aus, die Anbieter mit den besten Bewertungen zu wählen. Die Berichte bilden lediglich die Meinung der Analysten ab und sollten nicht als Tatsache ausgelegt werden. Gartner gibt weder ausdrücklich noch implizit Garantien in Bezug auf diese Studie, noch Garantien hinsichtlich Marktgängigkeit oder Tauglichkeit von Produkten für einen bestimmten Zweck.

Über BOC Group

BOC Group entwickelt vernetzte Enterprise-Modelling-Software für GPM, EAM und GRC – und hilft Unternehmen so, ihr Geschäft zu verstehen, zu verbessern und zu steuern.

Zu den globalen Kund:innen der BOC Group zählen unter anderem Allianz, Cisco, Novartis, Telefónica und Dubai Airports.

Kontakte

BOC Österreich

Mag. Robert Strobl

Managing Director

+43-1-905 10 81-0

robert.strobl@boc-group.com

BOC Deutschland

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Sales Manager

+49-(0)30-2269-2523

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BOC Schweiz

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Business Development Manager

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Logo: https://mma.prnewswire.com/media/3008272/6030257/BOC_Logo.jpg  

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.