Neue Version verbessert KI-gestützte Dokumentation, personalisierte Dashboards und tiefere Einblicke durch Process Mining
WIEN, BERLIN und WINTERTHUR, Schwei, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- BOC Group hat heute die Veröffentlichung von ADONIS 19.0 LTS bekannt gegeben, der neuesten Long-Term-Support-Version ihrer Suite für Geschäftsprozessmanagement (GPM). Das Release erweitert ADONIS um praxisnahe Funktionen, die die tägliche Prozessarbeit intelligenter, übersichtlicher und effizienter gestalten.

Mit zunehmender Komplexität von Prozesslandschaften reicht es heute nicht mehr aus, Prozesse lediglich zu dokumentieren. Unternehmen müssen Prozesswissen genau dort bereitstellen, wo Entscheidungen getroffen, Veränderungen umgesetzt und Verbesserungen angestoßen werden. ADONIS 19.0 LTS unterstützt diesen Anspruch mit neuen Funktionen, die Anwender:innen im Arbeitsalltag gezielt unterstützen, relevante Informationen schneller zugänglich machen und fundiertere Einblicke in ihre Prozesse ermöglichen.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die KI-gestützte Textoptimierung im ADONIS KI-Assistenten. Beschreibungen, Notizen und Dokumentationsfelder lassen sich direkt in den ADONIS Properties überarbeiten – genau dort, wo sie gepflegt werden. Der KI-Assistent unterstützt bei Formulierung, Tonalität, Struktur und Detailgrad und trägt so zu einer konsistenten, verständlichen und langfristig leichter pflegbaren Prozessdokumentation bei.
Auch die KI-gestützte Prozessgenerierung wurde weiterentwickelt und bietet einen noch praxisnäheren Einstieg in die Modellierung. Automatisch generierte Prozessmodelle enthalten nun Lanes sowie eine automatische Objektnummerierung. Dadurch werden Verantwortlichkeiten klarer dargestellt und bereits der erste Modellentwurf erhält mehr Struktur und Übersicht, was die Überprüfung und Weiterentwicklung der Modelle erleichtert.
Darüber hinaus erweitert ADONIS 19.0 LTS die konfigurierbaren Dashboards um neue Widgets für Prozesse, Assets, KPIs und Updates. Anwender:innen können die für ihre Rolle wichtigsten Informationen in einer zentralen Ansicht bündeln. Das reduziert den Suchaufwand und schafft einen intuitiven Ausgangspunkt für die tägliche GPM-Arbeit.
Mit der neuen Variantenanalyse in ADONIS Process Mining Essentials wird zudem die Analyse realer Prozessausführungen weiter ausgebaut. Auf Basis von Ausführungsdaten lassen sich unterschiedliche Prozesspfade nachvollziehen, häufige Varianten erkennen, Abweichungen identifizieren und Optimierungspotenziale fundiert aufdecken.
Mit diesen Erweiterungen stärkt ADONIS seine Rolle als zentrale Plattform für transparente und datenbasierte Prozessentscheidungen. Durch die Verbindung von strukturiertem Prozesswissen, personalisierten Arbeitsbereichen und Erkenntnissen aus realen Prozessausführungen unterstützt ADONIS 19.0 LTS Unternehmen dabei, Prozesse zu standardisieren, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und eine verlässliche Grundlage für Automatisierungs- und KI-Initiativen zu schaffen.
„Mit ADONIS 19.0 LTS wollten wir die tägliche Prozessarbeit für alle Anwender:innen noch natürlicher und relevanter gestalten", sagt Tobias Rausch, Product Manager für ADONIS. „Geschäftsprozessmanagement schafft den größten Mehrwert, wenn Menschen Prozesswissen ohne unnötige Hürden in konkretes Handeln überführen können. Mit diesem Release bringen wir Unterstützung, Transparenz und Orientierung genau dorthin, wo Prozesse täglich gelebt werden."
ADONIS 19.0 LTS ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BOC Group.
Über BOC Group
BOC Group entwickelt und vertreibt modernste Unternehmensmodellierungssoftware in den Bereichen GPM, EAM und GRC für ein effektives und umfassendes Unternehmensmanagement im digitalen Zeitalter. Unsere Tools basieren auf Interkonnektivität. Sie lassen sich frei an Ihre Bedürfnisse anpassen und können mit einer breiten Palette von Ökosystemanwendungen zusammenarbeiten.
Zu den weltweiten Kunden von ADONIS gehören Airbus, Allianz, Emerson, Generali, Hilti, Rewe, Telefonica und viele andere.
Kontakte
BOC Österreich
Mag. Robert Strobl
Managing Director
+43-1-905 10 81-0
robert.strobl@boc-group.com
BOC Deutschland
Alexander Klähn
Sales Manager
+49-(0)30-2269-2523
alexander.klaehn@boc-de.com
BOC Schweiz
Sandro Gerussi
Business Development Manager
+41-52-26 03 75-0
sandro.gerussi@boc-ch.com
Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2466100/5606837/BOC_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/boc-group-veroffentlicht-adonis-19-0-lts-und-bringt-intelligentere-unterstutzung-in-die-tagliche-prozessarbeit-302828478.html
Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.