HONGKONG, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Geek+ (Börsenkürzel: 2590.HK), ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der intelligenten Robotik, gab heute seine Zwischenergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr bekannt. Angetrieben durch die beiden Wachstumsmotoren – Durchbrüche in den Bereichen KI und verkörperte Intelligenz – sowie eine verstärkte globale Expansion erzielte die Gruppe ein herausragendes Zwischenergebnis. Die neu abgeschlossenen Aufträge stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,5 % auf 2,385 Mrd. RMB, womit das Unternehmen branchenweit führend ist und der Gesamtjahresentwicklung starken Schwung verleiht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,3 % auf 1,284 Mrd. RMB, während sich die Bruttomarge auf 35,8 % verbesserte. Der bereinigte Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 32,1 % auf 60,6 Mio. RMB; ohne die F&E-Investitionen in den Bereich verkörperte Intelligenz in Höhe von 44,5 Mio. RMB schrumpfte der Verlust um 81,9 % auf lediglich 16,1 Mio. RMB, wodurch das Kerngeschäft nahezu die Gewinnschwelle erreichte.
Die Wachstumsmotoren des Konzerns sind vielfältiger und robuster geworden: Der Boom bei den Bestellungen für abonnementbasierte Dienstleistungen signalisiert, dass die umfangreiche installierte Basis zunehmend in zusätzliche Serviceumsätze umgewandelt wird, wodurch sich ein hochwertiges Wachstumsmuster aus nachhaltigem Wachstum im Kernbereich der AMR-Lösungen für Lagerhäuser sowie koordinierten, vielfältigen Wachstumstreibern herausbildet.
Abonnementbasierte Dienste entwickeln sich zum neuen Wachstumsmotor
Das herausragende Ergebnis war das explosive Wachstum bei den abonnementbasierten Dienstleistungen, deren Auftragsvolumen 156 Millionen RMB erreichte – ein Anstieg von über 75 % im Vergleich zum Vorjahr. Aufbauend auf einer installierten Basis von 1.000 Endkunden und 81.000 weltweit eingesetzten Robotern baut die Gruppe ihre Kundenbeziehungen von einmaligen Projektabwicklungen hin zu langfristigen Betriebsdienstleistungen aus. Dieses margenstarke, wiederkehrende Geschäftsmodell sorgt für größere Vorhersehbarkeit und antizyklische Widerstandsfähigkeit der Geschäftsergebnisse, während es gleichzeitig die Kundenbindung deutlich stärkt und einen differenzierten Wettbewerbsvorteil schafft. Die Wachstumsrate von 75 % signalisiert, dass Dienstleistungen sich rasch zu einer der zentralen strategischen Säulen von Geek+ entwickeln. Insbesondere stiegen die Abonnementaufträge in Nord- und Südamerika im Vergleich zum Vorjahr um 455 %, was die robuste Nachfrage in reifen Überseemärkten voll und ganz bestätigt und Möglichkeiten für eine globale Ausweitung eröffnet.
Über die Abonnements hinaus zeigte die Geschäftsmatrix eine breit angelegte Stärke: Die „Pallet-to-Person"-Aufträge stiegen im Jahresvergleich um über 200 % und festigten damit die Marktführerschaft; die Aufträge im Fertigungsbereich legten im Jahresvergleich um über 600 % zu und erstreckten sich von der Lagerabwicklung bis zur Produktionslogistik; und Produkte mit integrierter Intelligenz sicherten Partnerschaften mit mehreren Fortune-Global-500-Unternehmen, deren globale Geschäftsnetzwerke als natürlicher Kanal für die weltweite Skalierung dienen.
Rentabilität und globale Reichweite
Im ersten Halbjahr 2026 erreichte der Gesamtbruttogewinn 460 Millionen RMB, was einem Anstieg von 27,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht, wobei sich die Bruttomarge von 35,1 % auf 35,8 % ausweitete, was die kontinuierlich gesteigerte Rentabilität widerspiegelt. Der Umsatz aus ausländischen Regionen machte über 75 % des Gesamtumsatzes aus, und die Umsatzbruttomarge aus diesen Märkten erreichte 46,2 %, was die hohe Wertschöpfungskraft der globalisierten Produkte und Dienstleistungen der Gruppe deutlich unterstreicht.
Zum Ende des Berichtszeitraums betreute Geek+ über 1.000 Endkunden in mehr als 40 Ländern und Regionen, darunter mehr als 85 Fortune-Global-500-Unternehmen, wobei die Wiederkaufrate bei den Kunden bei bis zu 80 % lag. Laut Interact Analysis hält das Unternehmen seit sieben Jahren in Folge den weltweit größten Marktanteil bei autonomen mobilen Robotern (AMR).
Ausblick: Drei Wachstumsmotoren
In Zukunft wird sich Geek+ auf drei strategische Ausrichtungen konzentrieren: KI-gestützte Abonnementdienste für intelligente Betriebsabläufe, Produktinnovationen für alle Anwendungsszenarien und die Kommerzialisierung verkörperter Intelligenz.
Im August brachte die Gruppe die brandneue „RoboShuttle-Hyper"-Kletterlösung vom Typ Tote-to-Person auf den Markt, die einen Systemdurchsatz von 6.000 Behältern pro Stunde bietet und genau auf stark frequentierte MFC-Vorderlager in einem Markt abzielt, dessen Volumen bis 2030 voraussichtlich 55,18 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Gleichzeitig beschleunigen gemeinsame technologische Grundlagen und Kernkomponenten über alle Produktlinien hinweg weiterhin Skaleneffekte und Cross-Selling-Vorteile, was das stetige Leistungswachstum weiter unterstützt.
Als zweite Wachstumskurve wird verkörperte Intelligenz den Übergang von der Auftragsabwicklung zum Beitrag zum Skaleneffekt vollziehen. Basierend auf dem Daten-Flywheel und der GINO-ECO-Ökosystemstrategie strebt die Gruppe innerhalb von drei Jahren kumulierte Auslieferungen von über 10.000 Einheiten an und dehnt den Einsatzbereich von der Lagerhaltung auf Fertigungs- und Einzelhandelsszenarien aus.
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.