ATLANTA, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Cainiao, ein weltweit tätiger Anbieter von E-Commerce-Logistik und Logistiktechnologie, gab heute die Markteinführung von ZeeBot bekannt, seinem ersten selbst entwickelten Regal-Kletterroboter für Lagerhäuser. Das erste von ZeeBot betriebene Lagerprojekt wurde fertiggestellt und ist nun in Guangdong, China, in Betrieb. Praxisergebnisse zeigen, dass die Lösung die Produktivität bei Ein- und Auslagerungen um 100 % steigert, wobei der ZeeBot in nur 10 Sekunden die Höhe eines fünfstöckigen Regals erklimmen kann.
Das Debüt stellt einen Meilenstein in der eigenständigen Entwicklung von Kernlogistiktechnologien bei Cainiao dar und unterstreicht den Wandel der Branche weg von softwaregestützter, punktueller Automatisierung hin zu KI-gesteuerten, durchgängig intelligenten Abläufen.
Der ZeeBot wurde speziell für Lagerumgebungen entwickelt und soll eine häufige Einschränkung in automatisierten Anlagen beheben: Horizontale Bewegungen und vertikale Lagerung werden oft von getrennten Systemen übernommen, und die Übergaben zwischen diesen Systemen können den Durchsatz beeinträchtigen. ZeeBot vereint beide Funktionen in einem einzigen Roboter. Er bewegt sich zügig durch die extrem schmalen Gänge im Lager und fährt dann die Regale hinauf, um Behälter zu entnehmen und einzulagern. Das System, dessen Einsatz auf Flottenebene koordiniert wird, erhöht die Lagerdichte und verbessert den Gesamtablauf.
„Logistikabläufe sind langwierig und komplex. Herkömmliche Automatisierungslösungen können zwar in einzelnen Schritten für Effizienz sorgen, doch der Gesamtprozess ist oft fragmentiert, sodass Lücken im automatisierten Ablauf entstehen", sagte Bi Jianghua, Vice President bei Cainiao und General Manager für Logistiktechnologie. „Als Schlüsselprodukt, das darauf ausgelegt ist, verschiedene operative Bereiche miteinander zu verbinden, wird ZeeBot Logistikzentren dabei unterstützen, in eine neue Phase der KI-gesteuerten, durchgängigen Zusammenarbeit mehrerer Roboter überzugehen."
Im Vergleich zu anderen automatisierten Lagern bieten Standorte mit ZeeBot-Technologie deutliche Vorteile: Die Roboter können sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4 Metern pro Sekunde auf dem Boden fortbewegen und in nur 10 Sekunden auf bis zu fünf Stockwerke hohe Regale klettern. Die Lösung erhöht zudem die Lagerdichte und verbessert die Raumausnutzung um 40 %. Dank seines modularen Aufbaus, der die Inbetriebnahme beschleunigt, bietet es Lagern mehr Flexibilität bei der Skalierung ihrer Kapazitäten, wenn das Volumen wächst oder sich die Nachfrage ändert.
ZeeBot ist jetzt im Handel erhältlich. In einem grenzüberschreitenden Logistiklager in Dongguan, Guangdong, sind bereits über 100 Einheiten im Einsatz, die eine weltweit führende Plattform für grenzüberschreitenden E-Commerce unterstützen.
Als einer der weltweit größten E-Commerce-Logistikdienstleister betreibt Cainiao ein globales Netzwerk, das groß angelegte, praxisnahe Szenarien für das Testen und Validieren neuer Logistiktechnologien bietet – wodurch die Iterationsgeschwindigkeit erhöht und die Zuverlässigkeit in Produktionsumgebungen gestärkt wird. Aufbauend auf den bereits laufenden Einsätzen in China wird ZeeBot als Nächstes in den Lagern von Cainiao in Europa und Nordamerika eingeführt, wodurch diese bewährte Lösung weltweit noch mehr Kunden zugutekommt.
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Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.
Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.
Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.
Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.