Calisen ernennt Dr. Diane Bitzel zum ersten Chief Technology Officer

13.04.2026

Die Neueinstellung folgt auf die Ernennung von Alistair Phillips-Davies CBE und Matthew Timms in den Vorstand sowie von Catherine O'Kelly als CEO

MANCHESTER, England, 13. April 2026 /PRNewswire/ -- Calisen Group, der größte Anbieter von digitalen Zählern oder Smart Metern in Großbritannien, hat Dr. Diane Bitzel zu seiner ersten Chief Technology Officer ernannt. Diane bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Sektoren mit, darunter Fertigung, Biowissenschaften und Telekommunikation mit Schwerpunkt auf Datenmanagement, und war zuletzt Chief Digital & Information Officer bei Vodafone.  Sie verfügt über eine starke globale Erfolgsbilanz bei der Durchführung umfassender technologischer Umgestaltungen und dem Aufbau kommerzieller Daten- und Analysefähigkeiten. 

Dr Diane Bitzel, Chief Technology Officer at Calisen

Mit der Ernennung der ersten Chief Technology Officer von Calisen werden die Chancen der rasanten Innovation in der Technologie und der Energiewende genutzt.  Diane wird die Beschleunigung des Geschäfts und die Wertschöpfung durch Technologie vorantreiben.  Das auf Daten und Analysen spezialisierte technische Team von Calisen wird zusammen mit Diane das neue einheitliche Calisen-Datenteam bilden, das in Zusammenarbeit mit den landesweiten Calisen-Betrieben wichtige Daten- und Analyseinitiativen in kürzester Zeit umsetzen wird. Das Team wurde im Rahmen der Übernahme von Advizzo, dem Unternehmen für maschinelles Lernen und Verhaltenswissenschaften für Smart Meter, im Jahr 2023 in das Unternehmen aufgenommen.

Catherine O'Kelly, CEO von Calisen, kommentierte die Ernennung mit den Worten:

Dianes Vorrangstellung in ihrem Bereich ist nachgewiesen, mit einer brillanten Erfolgsbilanz bei der Identifizierung kommerzieller Anwendungsfälle für Datenanalysen, die die Kundenerfahrung verbessern und Unternehmen wachsen lassen. Das britische Smart-Meter-System digitaler Zähler ist ein wichtiges Asset mit dem Potenzial hat, die Energienutzung in den Haushalten zu verändern und sie maßgeschneiderter, bequemer und erschwinglicher zu machen. Es gibt den Verbrauchern auch den Schlüssel zur Energieunabhängigkeit durch klimafreundliche Technologien wie Solar- und Batterietechnologie. Wir freuen uns sehr, Diane an Bord zu haben, während wir das Smart Metering auf die nächste Stufe heben."

Dr. Diane Bitzel, Chief Technology Officer bei Calisen, fügte hinzu:

„Ich habe meine berufliche Laufbahn mit der Modernisierung des Zählersystems in Italien begonnen, dem ersten Land, das diesen mutigen Schritt vor über 30 Jahren getan hat. In den letzten Jahren haben wir erlebt, wie diese intelligente Technologie zum Vehikel für eine radikale Umgestaltung der Energieversorgung in den Haushalten wurde, z. B. durch die Nutzung flexibler Tarife und die Möglichkeit der nationalen Speicherung von Strom. Wir kratzen jedoch nur an der Oberfläche der Innovationen im Bereich der Smart-Meter-Daten. Es ist fantastisch, mit dem größten britischen Anbieter von digitalen Zählern zusammenzuarbeiten und Möglichkeiten zu entwickeln, wie wir das Leben der Verbraucher verbessern und das Potenzial dieses wichtigen Systems voll ausschöpfen können."

Die heutige Nachricht folgt auf die im Dezember 2025 angekündigte Ernennung von Alistair Phillips-Davies CBE, ehemaliger CEO von SSE plc,  und Matthew Timms, ehemaliger Chief Digital & Technology Officer bei E.ON, als Non-Executive Directors in den Calisen-Vorstand sowie von Chief Executive Officer Catherine O'Kelly, zuvor Managing Director von British Gas Energy, die im Oktober 2025 zum Unternehmen stieß. 

Calisen Group: 'smarter energy for all'

Calisen Group Holdings Limited („Calisen") ist seit über einem Jahrzehnt im Bereich der Modernisierung von Zählersystemen tätig und hat seinen Ursprung in Manchester und Wigan im Vereinigten Königreich. Calisen ist in dieser Zeit erheblich gewachsen und ist heute der führende Eigentümer und Betreiber von wichtigen Energieinfrastrukturanlagen, mit rund 16 Mio. Zählern, einschließlich rund 40 % aller Smart Meter in britischen Haushalten. Calisen soll dazu beitragen, die Energie- und Wasserversorgungssysteme des Landes von analoger auf digitale Technologie umzustellen, sie effizienter und widerstandsfähiger zu machen und den Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich an Marktinnovationen wie flexible Tarife und Eigenerzeugung wie Solaranlagen anzuschließen.

Die Gruppe beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter in ihren Niederlassungen in Manchester, Market Harborough, London, Wigan und Portsmouth. Calisen kündigte außerdem an, dass es im November 2025 seine erste internationale Niederlassung in Deutschland eröffnen wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.calisen.com 

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Luzerner Kantonalbank hält an Jahreszielen fest – Gewinn legt um 4,5% zu

13.04.2026

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) ist mit einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzerngewinn legte im ersten Quartal um 4,5 Prozent auf 80,1 Millionen Franken zu, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistung stieg um 3,5 Prozent auf 90,0 Millionen Franken. Damit bestätigt die Bank ihren Ausblick für das Gesamtjahr, obwohl sie ein eingetrübtes Umfeld und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran konstatiert.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 5,0 Prozent auf 182,6 Millionen Franken. Treiber war vor allem das Zinsengeschäft, das um 4,1 Prozent auf 118,4 Millionen Franken zulegte. Nach Angaben der Bank trug ein aktives Zinsmanagement zu diesem Ergebnis bei, obwohl das Quartal von sinkenden Zinsen geprägt war. Das zinsunabhängige Geschäft wuchs insgesamt um 6,7 Prozent; insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft profitierte von höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagebereich und legte um 10,7 Prozent auf 38,6 Millionen Franken zu.

Im Handelsgeschäft verzeichnete die LUKB dagegen einen leichten Rückgang: Der Erfolg sank um 4,9 Prozent auf 23,5 Millionen Franken, blieb nach Unternehmensangaben aber weiterhin über dem geplanten Wert. Auf der Kostenseite stieg der Aufwand um 5,8 Prozent auf 83,9 Millionen Franken, getrieben vor allem von höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) leicht auf 45,3 Prozent nach 46,1 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit klar unter der eigenen Zielmarke von maximal 50 Prozent.

Beim Kreditvolumen verfolgt die Bank weiterhin einen gezügelten Wachstumskurs. Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent auf 46,8 Milliarden Franken zu, was laut Mitteilung „weiterhin Spielraum für Wachstum“ lässt. Auf Jahressicht strebt die LUKB ein Plus von 3,5 bis 5,5 Prozent bei den Ausleihungen an. In der Vermögensverwaltung kommt die Bank mit dem Ausbau ihrer Mandate zügig voran und visiert für das Gesamtjahr ein Wachstum von mindestens 1,2 Milliarden Franken an; in diesem Bereich sieht sich das Institut nach eigenen Angaben der strategischen Planung sogar etwas voraus.

Insgesamt liegt das Ergebnis des ersten Quartals 2026 nach Darstellung der LUKB über der eigenen Prognose. Dank Ertragsdiversifikation, Kostendisziplin und professionellem Bilanzmanagement fühlt sich die Bank in der Lage, trotz der Unsicherheiten rund um den Krieg im Iran am Mindestziel für den Konzerngewinn 2026 von 295 Millionen Franken festzuhalten. Diese Zielsetzung steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen des Konflikts zeitlich und räumlich begrenzt bleiben.