GUANGZHOU, China, 23.April 2026 /PRNewswire/ -- Die 139. chinesische Import- und Exportmesse (Canton Fair) findet bis zum 5. Mai in Guangzhou statt. Angesichts der Situation im Nahen Osten hat die Messe mit erweiterten Dienstleistungen und einem verstärkten Engagement reagiert, um Einkäufer aus dem Nahen Osten mit chinesischen Herstellern zusammenzubringen.
Das Interesse der Käufer aus dem Nahen Osten ist weiterhin groß
Vor der Eröffnung der Messe ging Zhu Yong, Generaldirektor des Chinesischen Außenhandelszentrums, auf Fragen zur Beteiligung von Käufern aus dem Nahen Osten ein und wies darauf hin, dass die Besucherzahlen aus dem Nahen Osten bei einigen Messen weltweit in letzter Zeit schwankten. "Die Bereitschaft zur Teilnahme an der Canton Fair ist aber nach wie vor gross", sagt sie.
Die Einkäufer aus dem Nahen Osten sind auch in Phase 1 auf der Ausstellungsfläche präsent. Ein ägyptischer Einkäufer nahm beispielsweise eine rund 13-stündige Reise von Kairo nach Guangzhou auf sich, was auf eine anhaltende Nachfrage nach direktem Zugang zur Beschaffung hindeutet.
Ein auf die Bedürfnisse des Nahen Ostens zugeschnittenes Servicepaket
Für Einkäufer, die nicht vor Ort sein können, hat die Messe ein spezielles Servicepaket für Einkäufer aus dem Nahen Osten eingeführt. Dazu gehörten Online-Sourcing-Sitzungen, Canton Fair Live Tour Middle East-Sitzungen auf sozialen Plattformen und erweiterte Unterstützung für Unternehmen aus dem Nahen Osten mit Niederlassungen in China.
Die Messe lud eine Gruppe von Vloggern und Streamern aus dem Nahen Osten vor Ort ein, um Livestreaming-Rundgänge und Matchmaking-Sitzungen zu veranstalten und den regionalen Einkäufern eine nahtlose Fernbeschaffung zu ermöglichen. Ein spezieller Bereich für Haushaltsgeräte während Phase 1 zog ein starkes Publikum aus Übersee an und wurde von den Einkäufern aus dem Nahen Osten mit Begeisterung aufgenommen.
Aussteller passen sich dem regionalen Druck an
Die Aussteller hatten mit den Belastungen zu kämpfen, die sich aus den regionalen Konflikten ergaben, wie z. B. Lieferunsicherheiten, Logistikstörungen und Rohstoffmangel. Einige reagierten darauf, indem sie diversifizierte Produktionsnetzwerke nutzten, um die Lieferfristen einzuhalten, während andere auf alternative Beschaffungsquellen für wichtige Inputs auswichen.
Einige Aussteller berichteten auch, dass sie ihre Produktpalette an die sich ändernden Prioritäten der Käufer angepasst haben, insbesondere an die wachsende Nachfrage nach energieeffizienten Waren, und nutzten die Messe, um die jüngsten technischen Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz vorzustellen. Die Motorradhersteller setzten sich mit Kunden aus dem Nahen Osten zusammen, um gemeinsam den Kostendruck zu bewältigen, wobei Elektromodelle für die Käufer oberste Priorität hatten.
Während der Welthandel eine Zeit tiefgreifender Unsicherheit durchläuft, bleibt die Canton Fair eine Kraft der Verbindung, die Käufern und Verkäufern hilft, Beziehungen aufzubauen, die über jeden Moment der Störung hinaus Bestand haben.
Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier: https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.
Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.
Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.
Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.