PEKING, 11. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 7. September 2026 (Ortszeit) fand an der Lomonossow-Universität Moskau die Kulturveranstaltung 2026 „Liangzhu: A Dialogue across World Civilizations" statt, an der Hunderte von Vertretern aus Kultur-, Bildungs- und Medienkreisen Chinas und Russlands teilnahmen.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Informationsbüro der Volksregierung der Provinz Zhejiang, dem Auslandsamt der Volksregierung der Provinz Zhejiang, der Zhejiang Media Group, dem Verwaltungskomitee des archäologischen Geländes Liangzhu in Hangzhou sowie der Hochschule für Fernsehen der Lomonossow-Staatlichen Universität Moskau ausgerichtet. Mitveranstalter waren das Auslandszentrum der Zhejiang Media Group, der Zhejiang-Universitätsverlag und das Online-Chinesisch-Klassenzimmer „Media Plus" in Russland, mit Unterstützung der Lomonossow-Staatlichen Universität Moskau, der Zhejiang-Universität, des Liangzhu-Museums und der Botschaft der Volksrepublik China in der Russischen Föderation.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier überreichte die Universität Zhejiang der Lomonossow-Universität Moskau eine umfassende Sammlung antiker chinesischer Gemälde. Die Zhejiang Media Group unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule für Fernsehen der Lomonossow-Universität Moskau. Der Trailer zum chinesisch-russischen Gemeinschaftsproduktions-Dokumentarfilm „Liangzhu: Exploring the Origins of World Civilizations" wurde veröffentlicht, und russische Studierende erhielten Zertifikate als „Liangzhu Promoter" Das Russland-Programm des „Liangzhu Culture Youth Communication Plan" sowie die Sonderausstellung „Hello, Liangzhu" mit Schwerpunkt auf Russland wurden ins Leben gerufen, um russischen Schülern die Möglichkeit zu geben, die Liangzhu-Kultur hautnah zu erleben. Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem ein Salon zum Dialog der Kulturen statt.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.