China legt Initiativen zur Sicherheit im Nahen Osten vor

03.09.2026

KAIRO, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CMG

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat sich am Mittwoch in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah El-Sisi zu einem Gespräch getroffen.

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Xi Jinping sagte, die umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Ägypten habe sich in den vergangenen Jahren unter der gemeinsamen Leitung beider Staatschefs sprunghaft entwickelt. Angesichts der turbulenten und unübersichtlichen regionalen und internationalen Lage sollten beide Länder einander unterstützen, die Zusammenarbeit vertiefen sowie den Aufbau einer chinesisch-ägyptischen Gemeinschaft mit geteilter Zukunft kontinuierlich vorantreiben.

Die beiden Staatschefs führten eingehende Gespräche über die Lage im Nahen Osten und Xi Jinping betonte, China unterstütze die Entwicklung gutnachbarlicher Beziehungen zwischen den Staaten der Region sowie den Aufbau einer neuen Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten.

Xi legte dafür vier Initiativen vor: Erstens sollten die endogenen Kräfte für die gemeinsame regionale Sicherheit mobilisiert werden. Zweitens solle die integrierte Steuerung der gemeinsamen regionalen Sicherheit vorantrieben werden. Drittens solle die Entwicklung als Grundlage für die gemeinsame regionale Sicherheit gefestigt werden. Viertens solle die internationale Koordination für die gemeinsame regionale Sicherheit verstärkt werden.

El-Sisi erklärte, Ägypten schätze die stets objektive und gerechte Haltung Chinas in Nahostfragen. Es sei bestrebt, die Lage in der Region zu deeskalieren, Konflikte auf politischem Wege beizulegen sowie regionale Sicherheit und Entwicklung zu verwirklichen. Ägypten sei bereit, die Koordinierung mit China weiter zu verstärken, um die Lage im Nahen Osten zu entspannen, die Stabilität in der Region zu wahren und eine regionale Sicherheitsarchitektur zu erkunden.

Nach dem Gespräch wohnten die beiden Staatschefs der Unterzeichnung mehrerer Kooperationsdokumente in Bereichen wie dem gemeinsamen Aufbau der Seidenstraßen-Initiative, Künstlicher Intelligenz, Wirtschaft und Handel sowie Zusammenarbeit bei den Lieferketten bei.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.