LONDON, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Colt Data Centre Services (Colt DCS) gab heute die Ernennung von Quy Nguyen zum Chief Executive Officer (CEO) mit sofortiger Wirkung bekannt. Nguyen fungierte bereits seit April 2026 als Interims-CEO, nachdem Niclas Sanfridsson in den Ruhestand gegangen war. Nach einem umfassenden Nachfolgeprozess ernannte der Verwaltungsrat Nguyen zum CEO und unterstrich damit sein Vertrauen in dessen Führungsqualitäten und seine Vision für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens.
Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2016 hatte Nguyen verschiedene Führungspositionen inne und leitete erfolgreich Teams in den Bereichen Vertrieb und Marketing, Customer Experience, Design sowie Delivery. Zuletzt trug er als Chief Sales Officer (CSO) maßgeblich zur Wachstumsbeschleunigung bei, indem er die Vertriebsstrategie des Unternehmens stärkte und die Kundenbeziehungen vertiefte. Vor seiner Zeit bei Colt DCS bekleidete Nguyen Führungspositionen in den Bereichen Finanzen, Strategie und allgemeine Unternehmensführung; dabei erwarb er umfassende Erfahrung in der Skalierung von Geschäftsaktivitäten und der Realisierung nachhaltigen Wachstums.
Als CEO wird Nguyen Colt DCS durch die nächste Wachstumsphase führen, wobei der Schwerpunkt auf der Skalierung der globalen Plattform des Unternehmens sowie der Unterstützung der sich rasch wandelnden Anforderungen der Kunden an ihre digitale Infrastruktur liegt. Mit einer Kapazität von fast 800 MW, die derzeit in wichtigen globalen Märkten entwickelt wird, ist Colt DCS bestens aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach digitaler Infrastruktur zu bedienen – eine Nachfrage, die durch die zunehmende Cloud-Nutzung sowie die rasche Ausweitung von KI-Workloads in Europa und Asien angetrieben wird.
Tim Cohen, Chairman von Colt DCS, kommentierte:
„Quy hat während einer Phase bedeutenden Wachstums und Wandels bei Colt DCS außergewöhnliche Führungsqualitäten bewiesen. Sein tiefes Verständnis für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und unser Geschäft – gepaart mit seiner strategischen Weitsicht und seiner nachweislichen Umsetzungskompetenz – machte ihn zur idealen Wahl für die Führung des Unternehmens. Angesichts der weltweit weiter steigenden Nachfrage nach digitaler Infrastruktur sind wir zuversichtlich, dass Quy auf unserem soliden Fundament aufbauen und Colt DCS für anhaltenden, langfristigen Erfolg positionieren wird."
Quy Nguyen, CEO von Colt DCS, sagte:
„Es ist mir eine Ehre, in einer für unser Unternehmen und unsere Branche so spannenden Zeit zum CEO von Colt DCS ernannt worden zu sein. Wir haben eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung erstklassiger digitaler Infrastrukturen, der Pflege vertrauensvoller Kundenbeziehungen und der Umsetzung ehrgeiziger Wachstumspläne in Schlüsselmärkten vorzuweisen.
Angesichts der stetig wachsenden Nachfrage nach nachhaltiger Cloud- und KI-Infrastruktur sind wir hervorragend aufgestellt, um die sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden durch kontinuierliche Investitionen, operative Exzellenz und Innovation zu erfüllen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren talentierten Teams weltweit auf unserem soliden Fundament aufzubauen, unsere globale Plattform zu erweitern und langfristigen Mehrwert für unsere Kunden, Partner und Stakeholder zu schaffen."
Über Colt DCS
Wir planen, bauen und betreiben Rechenzentren für globale Hyperscaler und Großunternehmen. Unser weltweites Portfolio umfasst 15 in Betrieb befindliche Rechenzentren sowie 12 weitere Standorte in der Entwicklung, verteilt auf neun Städte in Großbritannien, Europa und der APAC-Region. Wir ermöglichen unseren Kunden eine effektive Wachstumsplanung für ihr Geschäft und bieten ihnen gleichzeitig Sicherheit und Verlässlichkeit. Wir stellen eine sichere, ausfallsichere und hervorragend vernetzte Infrastruktur bereit, die Raum für geplante Kapazitätserweiterungen in der Zukunft bietet. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Rechenzentrumsbranche setzen wir unsere Vision um, der vertrauenswürdigste und kundenorientierteste Rechenzentrumsbetreiber am Markt zu sein. Der Umweltschutz steht im Mittelpunkt unseres Handelns, da wir ihn als grundlegende Verantwortung gegenüber unserem Planeten begreifen. Deshalb übernehmen wir aktiv Verantwortung dafür, unsere Umweltauswirkungen weltweit zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu einem zentralen strategischen Faktor zu machen. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Colt DCS umfassende, kurz- und langfristige „Science Based Targets" (wissenschaftsbasierte Klimaziele) gesetzt, um die Emissionen im Einklang mit dem aktuellen Net-Zero-Standard der SBTi zu senken.
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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.