Comviva und Aduna präsentieren Netzwerkintelligenz für Finanzdienstleistungen auf der Money20/20

19.10.2026

LAS VEGAS, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Comviva, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die digitale Transformation, und Aduna, ein weltweit tätiger Aggregator für standardisierte Netzwerk-APIs, treiben den Einsatz von Netzwerkintelligenz voran, um den wachsenden Herausforderungen im Bereich der digitalen Identität und des Betrugs im Finanzdienstleistungssektor zu begegnen. Auf der Money20/20 USA vom 18. bis 21. Oktober 2026 in Las Vegas werden die Unternehmen die Fortschritte ihrer Zusammenarbeit präsentieren und demonstrieren, wie Netzwerk-APIs Finanzinstituten helfen können, die Identitätsprüfung zu verbessern, SIM-Swapping aufzudecken, Betrugsprävention zu optimieren und das Kunden-Onboarding zu vereinfachen. Die Zusammenarbeit soll Finanzinstituten ermöglichen, netzwerkbasierte Informationen zu nutzen, um das Vertrauen in digitale Dienste zu stärken und ihren Kundinnen und Kunden zugleich mehr Sicherheit und ein reibungsloseres Nutzungserlebnis zu bieten.

Comviva logo

Die Präsentation findet fast ein Jahr nach der Ankündigung der strategischen Partnerschaft zwischen Comviva und Aduna im November 2025 statt. Ziel der Partnerschaft ist es, die Einführung und Monetarisierung von Netzwerk-APIs durch Unternehmen über die NGAGE-Plattform von Comviva zu beschleunigen. Über die Plattform können Unternehmen über eine einzige Schnittstelle auf Kommunikations- und Netzwerk-APIs zugreifen, während Aduna standardisierte Netzwerkfunktionen aus seinem globalen Betreiber-Ökosystem zusammenführt. Die NGAGE-Plattform ist bereits in großem Umfang kommerziell im Einsatz und unterstützt mehr als 7.000 Unternehmen, mehr als 40 Implementierungen, mehr als 100 Anwendungsfälle in verschiedenen Branchen, mehr als 130 Kommunikations-APIs und mehr als 25 Netzwerk-APIs, während sie jährlich mehr als 250 Milliarden Nachrichten verarbeitet. NGAGE wird branchenübergreifend eingesetzt.

Für Banken und Fintechs kann die Netzwerkanalyse eine zusätzliche Informationsebene für die Kundenverifizierung und Risikobewertung bieten. Funktionen wie Nummernverifizierung und SIM-Swap-Erkennung können dazu beitragen, potenziellen Betrug zu identifizieren, die Authentifizierung zu stärken und schnellere, reibungslosere Onboarding- und KYC-Prozesse zu unterstützen.

Der Fokus auf Finanzdienstleistungen baut auf Comvivas etablierter Präsenz in diesem Sektor und ihrer Erfahrung in der Unterstützung digitaler Finanzdienstleistungsökosysteme weltweit auf. Durch die Zusammenarbeit werden diese Fachkenntnisse mit Netzwerkintelligenz verknüpft, um praktische Herausforderungen in den Bereichen Identitätsmanagement, Betrugsprävention und Kundenintegration anzugehen.

Rajesh Chandiramani, Chief Executive Officer von Comviva, sagte: „Im vergangenen Jahr hat sich NGAGE zu einem einheitlichen und skalierbaren Zugangspunkt für Unternehmen entwickelt, die Netzwerkintelligenz in ihre digitale Transformation einbringen möchten. Finanzdienstleistungen haben naturgemäß Priorität, da sich die Auswirkungen direkt an Ergebnissen wie schnellerem Onboarding, stärkeren Betrugskontrollen und geringerer Abhängigkeit von OTPs und anderen Verifizierungsschritten messen lassen. Unsere Zusammenarbeit mit Aduna, kombiniert mit der Reichweite von Tech Mahindra im BFSI-Sektor, ermöglicht es uns, diese Kompetenzen Finanzinstituten in verschiedenen Märkten zugänglich zu machen und so dazu beizutragen, diese Herausforderungen in großem Umfang zu bewältigen."

Peter Arbitter, Chief Commercial Officer von Aduna Global, kommentierte ebenfalls: „Die Standardisierung ist unerlässlich, um die Nutzung von Netzwerk-APIs im gesamten Finanzdienstleistungssektor auszuweiten. Aduna vereint CAMARA-standardisierte APIs führender Mobilfunkbetreiber und vereinfacht so den Zugriff auf vertrauenswürdige Netzwerkinformationen über verschiedene Betreiber und Märkte hinweg. Die Zusammenarbeit mit Comviva und Tech Mahindra erleichtert es Banken und Fintechs, diese Funktionen in Kundenverifizierungs-, Betrugspräventions- und Onboarding-Prozesse zu integrieren und so die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand für ihre Kunden zu reduzieren."

Die Zusammenarbeit wird sich weiterhin darauf konzentrieren, den Einsatz von Netzwerk-APIs auf den Finanzdienstleistungsmärkten auszuweiten und Anwendungen jenseits von Identität und Betrug zu erforschen, darunter Kreditrisiko, Zahlungsinformationen und andere Bereiche, in denen Echtzeit-Netzwerkinformationen sichere und nahtlose digitale Erlebnisse unterstützen können.

Comviva wird NGAGE, eine moderne Communication-Platform-as-a-Service, deren Leistungsfähigkeit auf robusten KI-Engines aufbaut, auf der Money20/20 USA zusammen mit seiner Muttergesellschaft Tech Mahindra am MC-7 vorstellen. Gemeinsam werden die Unternehmen demonstrieren, wie KI, fortschrittliche Analytik, Netzwerk-APIs und digitale Plattformen Finanzinstituten dabei helfen, Innovationen zu beschleunigen, Betrugsprävention und Identitätsprüfung zu stärken und nahtlosere Kundenerlebnisse zu bieten.

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.