HONGKONG und SHENZHEN, China, 6. September 2026 /PRNewswire/ -- DAHON TECH (HKEX: 2543), ein weltweit führender Hersteller von Falträdern, gab seine Zwischenergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr bekannt.
Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von rund 73 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 53,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Bruttogewinnmarge stieg auf 35,2 %, was einem Anstieg um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der den Eigentümern des Unternehmens zustehende Gewinn belief sich auf rund 10 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 72,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während die Nettogewinnmarge 13,2 % erreichte, was einem Anstieg um 1,0 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Unterdessen stiegen die Umsätze aus dem Online-Direktverkauf in China im Vergleich zum Vorjahr um 84,3 %, während die Umsätze auf den internationalen Märkten um 86,6 % zulegten.
Sechs Schlüsselbereiche trugen zum robusten Wachstum des Unternehmens bei:
01 | Die Reichweite der Marke und die digitale Community sind weiter gewachsen
In China werden über die Markenkanäle des Unternehmens 170 Millionen Impressionen generiert, was einem Anstieg von 67 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während die Zahl der neuen Follower in den sozialen Medien im Jahresvergleich um 356 % gestiegen ist.
Auf internationaler Ebene baute DAHON seine Präsenz auf den wichtigsten globalen Veranstaltungen der Fahrradbranche weiter aus, darunter die EUROBIKE, die China International Cycle Show und die Taipei Cycle, wobei die Markenpräsenz über alle internationalen Kanäle hinweg im Vergleich zum Vorjahr um 39 % stieg.
02 | Eigene Technologie und Patentportfolio sorgten für einen Wettbewerbsvorteil
Heute verfügt DAHON weltweit über 175 gültige Patente, darunter 66 Erfindungspatente. Das Unternehmen hat seine firmeneigene DAHON-V Tech weiter ausgebaut und die Technologie für dreifach faltbare Rahmen weiterentwickelt. Durch die Integration von technischen Simulationen und KI-Anwendungen in die Fertigung konnte DAHON die Produktentwicklung und die betriebliche Effizienz weiter verbessern.
03 | Ein breit gefächertes Produktportfolio sorgte für ein breit angelegtes Wachstum
Die starke Nachfrage nach mehreren wichtigen Modellen trug zu einer verbesserten betrieblichen Effizienz und einer insgesamt besseren Geschäftsentwicklung bei.
In China erfreuten sich das P10 und das P8 sowohl bei Alltagsradlern als auch bei Radsportbegeisterten weiterhin großer Beliebtheit, während das dreifach faltbare LUNDEN M7 durch die Integration der DAHON-V-Tech-Technologie die Innovationskraft von DAHON unter Beweis stellte. Auf internationaler Ebene entwickelte sich das ultraleichte K-Feather (12 kg) in den USA und Europa zu einem Bestseller, und das Mariner D8 II wurde von der New York Times drei Jahre in Folge zum „Best Folding Bike" gekürt.
04 | Die Omnichannel-Strategie sorgte in allen Märkten für ein zweistelliges Wachstum
In China erstreckt sich das stationäre Vertriebsnetz von DAHON über mehr als 30 Provinzen und umfasst über 1.000 Verkaufsstellen. Das Unternehmen belegte in der Kategorie „Falträderräder" auf Tmall zehn Monate in Folge und auf JD.com 18 Monate in Folge den ersten Platz nach Transaktionswert, während der Umsatz im Online-Direktverkauf im Vergleich zum Vorjahr um 84,3 % stieg.
Auf internationaler Ebene fanden Vertriebspartnerkonferenzen in Thailand und Vietnam statt, wodurch in Asien mehr als zehn neue Flagship Stores hinzukamen. DAHON hat seine regionalen Vertriebsnetze in Europa und Amerika weiter ausgebaut.
05 | Das „Eco 360°"-Programm erweitert die Einnahmequellen aus Lizenzen und Partnerschaften
Um eine offene, auf Zusammenarbeit ausgerichtete Plattform zu fördern, die auf den Technologien, der Marke und den Kernkomponenten von DAHON basiert, hatte das Programm die patentierten Komponententechnologien von DAHON an mehr als neun Branchenkollegen lizenziert und verfügte über mehr als 18 Markenlizenzpartner. Das Programm wurde zudem auf Produktkategorien wie Mountainbikes und Kinderfahrräder ausgeweitet.
06 | Digitale Transformation als Motor für Exzellenz in der Fertigung und im Betrieb
Das neue Werk von DAHON in Huizhou hat seine Systeme für intelligente Fertigung und Lieferkette modernisiert und damit die Auftragsabwicklung verbessert, während gleichzeitig die hohen Erfolgsquoten bei der Qualitätskontrolle beibehalten wurden. Ein Produktlebenszyklus-Management-System (PLM) ermöglicht nun eine durchgängige digitale Verwaltung – von den Komponenten über die Montage bis hin zum Versand. KI-gestützte Tools zur Informationsbeschaffung und Fehlererkennung sorgen für eine weitere Optimierung der Abläufe.
In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird sich DAHON TECH auf die Diversifizierung der Marke, Produktinnovationen, technologischen Fortschritt, die Optimierung der Lieferkette und gezielte Übernahmen konzentrieren. Das Unternehmen wird sein Angebot an Dreifachklappfahrrädern, Carbon-Fahrrädern und E-Bikes erweitern und damit das Produktionswachstum sowie die intelligente Fertigung in seinem neuen Werk in Huizhou vorantreiben. Gleichzeitig wird die DAHON-V-Tech-Technologie weiterentwickelt, und es werden gezielte Akquisitionen im Bereich neuer Materialien und Kerntechnologien getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Hinweis: Diese Pressemitteilung wurde auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen aus der Bekanntgabe der Zwischenergebnisse 2026 von DAHON TECH erstellt. Die Angaben in US-Dollar dienen der besseren Verständlichkeit für internationale Leser und wurden aus dem RMB umgerechnet; sie dienen lediglich als Anhaltspunkt. Die Finanzergebnisse des Unternehmens werden in RMB ausgewiesen. Diese Pressemitteilung stellt keine Anlageberatung dar.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.