An der EPLive 2026 nahmen 1600 der weltweit führenden Experten für kardiale Elektrophysiologie teil.
AUSTIN, Texas, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Texas Cardiac Arrhythmia Institute (TCAI) am St. David's Medical Center veranstaltete vom 28. bis 29. Mai 2026 sein achtes internationales Symposium zum Thema komplexe Herzrhythmusstörungen. An der diesjährigen Veranstaltung nahm eine Rekordzahl von 1600 Teilnehmern aus aller Welt teil, darunter Teilnehmer aus Belgien, Brasilien, Kanada, Kolumbien und Italien. Von diesen Teilnehmern nahmen 200 persönlich teil.
Zu den Teilnehmern von EPLive gehörten Ärzte, Pflegefachkräfte mit erweiterter Qualifikation sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe mit Interesse an der Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen, bei denen das Herz in einem unregelmäßigen oder abnormen Rhythmus schlägt. Kern des Fortbildungskonzepts waren Live-Fälle mit Expertenkommentaren, die aus dem hochmodernen Electrophysiology Center am St. David's Medical Center übertragen wurden.
„Die Rekordteilnehmerzahl bei EPLive 2026 spiegelt die wachsende Nachfrage nach praxisorientierter, fallbasierter Fortbildung und Zusammenarbeit wider", sagte Andrea Natale, M.D., F.H.R.S., F.A.C.C., F.E.S.C., kardialer Elektrophysiologe, geschäftsführender medizinischer Direktor des TCAI und Kursleiter von EPLive. „Indem wir in diesem Rahmen Wissen, Innovationen und Erfahrungen austauschen, tragen wir dazu bei, den Fortschritt in der kardiovaskulären Versorgung zu beschleunigen und die Behandlungsergebnisse für Millionen von Menschen weltweit zu verbessern, die mit Herzrhythmusstörungen leben."
Die während der zweitägigen Veranstaltung durchgeführten Live-Fälle hoben neue Technologien und Techniken hervor, die von Ärzten des TCAI entwickelt wurden. Zu den vorgestellten Technologien gehörte ein optimierter Ansatz, bei dem zwei Behandlungen – die Ablation bei Vorhofflimmern (A Fib) und der Verschluss des linken Vorhofohrs (LAAO) – bei Patienten mit A Fib und erhöhtem Schlaganfallrisiko in einem einzigen Eingriff kombiniert wurden, wodurch die Notwendigkeit mehrerer Eingriffe verringert und Komplikationen minimiert werden. Ärzte stellten zudem die neuesten Innovationen im Bereich der Pulsfeldablation vor, einer nichtthermischen Ablationsmethode, bei der kurze, hochenergetische elektrische Impulse an das Herzgewebe abgegeben werden, um Zellen zu zerstören, die Herzrhythmusstörungen verursachen, ohne dabei übermäßige Hitze oder Kälte einzusetzen.
EPLive umfasste vier Sitzungen mit einer Kombination aus Live- und aufgezeichneten Fällen vom TCAI sowie von einigen der führenden Zentren weltweit: Kolumbien (International Arrhythmia Center at Cardioinfantil Foundation), Italien (Centro Cardiologico Monzino) und die Vereinigten Staaten (Cleveland Clinic; Houston Methodist; Kansas City Heart Rhythm Institute; Massachusetts General; Montefiore Einstein; St. Bernard's Heart and Vascular Center; UC Health Center; University of Pennsylvania).
Neben Andrea Natale, M.D., umfasste EPLive Vorträge mehrerer Ärzte des TCAI, darunter Co-Kursleiter Amin Al-Ahmad, M.D., sowie John Allison, M.D., Khaled Awad, M.D., Mohamed Bassiouny, M.D., David Burkhardt, M.D., David Burkland, M.D., Robert Canby, M.D., Joseph Gallinghouse, M.D., Rodney Horton, M.D., Patrick Hranitzky, M.D. und Jason Zagrodzky, M.D.
Ärzte erhielten auf der Konferenz maximal 14,5 Fortbildungsstunden gemäß American Medical Association (AMA) Physician's Recognition Award (PRA) Category 1 Credit™.
Weitere Informationen finden Sie auf EP-Live.com.
Medienkontakt: Matt Grilli
(630) 800-9533

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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.