LONDON, NEW YORK und LEEUWARDEN, Niederlande, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Datamaran, der Anbieter von KI-gestützter Risiko- und Governance-Software, gab heute die Ernennung von Bert Sinnema zum Chief Technology Officer bekannt. Von der Niederlassung des Unternehmens in Leeuwarden in den Niederlanden aus wird Sinnema die globalen Entwicklungs- und Produktteams von Datamaran leiten, darunter auch das Entwicklungszentrum in Valencia, Spanien, und die Technologie- und Produktvision hinter der Plattform vorantreiben, die Unternehmen dabei unterstützt, sich wandelnde Risiken und Chancen zu verstehen und zu bewältigen.
Als CTO wird Sinnema für die Produktvision, die Strategie und die Technologie-Roadmap von Datamaran verantwortlich sein – von der Festlegung der Ausrichtung über die Architektur und die Umsetzung bis hin zu den Teams, die das Produkt entwickeln. Er übernimmt diese Position zu einem entscheidenden Zeitpunkt für das Unternehmen, da Datamaran den Einsatz von KI plattformweit ausbaut, um Kunden schnellere und besser für Entscheidungen nutzbare Einblicke in Risiken, regulatorische Anforderungen und die Erwartungen der Interessengruppen zu liefern. Sein Auftrag: die Leitung der Technik- und Produktorganisation zu übernehmen, die KI-gestützte Produktentwicklung voranzutreiben und sicherzustellen, dass die Plattform mit der zunehmend komplexen und sich rasch verändernden Risikolandschaft Schritt hält.
Nachweisliche Erfolge beim Ausbau von Produktentwicklungsteams
Sinnema verfügt über mehr als 12 Jahre Führungserfahrung im Bereich Produktentwicklung, die er bei Start-ups, Scale-ups und branchenführenden Plattformen gesammelt hat, sowie über fundiertes Fachwissen an der Schnittstelle zwischen Technik, Cybersicherheit und KI. Er wechselt von Eye Security, Europas am schnellsten wachsendem Cybersicherheitsunternehmen, zu Datamaran. Dort war er als VP of Engineering tätig und baute die Produkt- und Entwicklungsorganisation von Grund auf auf, verdreifachte die Größe des internationalen Teams mit mehreren Standorten und trug dazu bei, dass das Unternehmen eine Serie-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 60 Millionen Euro abschließen konnte.
Vor seiner Tätigkeit bei Eye Security war Sinnema über drei Jahre lang bei HackerOne, der weltweit führenden Plattform für ethisches Hacking und Bug-Bounty-Programme, tätig und stieg dort zum Director of Engineering auf. Zu Beginn seiner Karriere gründete Sinnema das Unternehmen SmartLockr und war dort als CTO tätig. Dabei handelte es sich um eine Plattform für sichere Kommunikation und Datenschutz, die er aus eigenen Mitteln aufbaute, in drei Ländern ausweitete und durch das Ventures-Accelerator-Programm von Microsoft in Berlin führte.
Aufbau für das nächste Kapitel von Datamaran
„Bert hat seine Karriere damit verbracht, Entwicklungsorganisationen von Grund auf aufzubauen und sie unter einigen der anspruchsvollsten Bedingungen zu skalieren – unter anderem auch als Gründer. Er weiß aus eigener Erfahrung, was es braucht, um Überzeugungen in die Tat umzusetzen und sich kontinuierlich an die Entwicklungen des Marktes anzupassen", sagte Marjella Lecourt-Alma, CEO und Mitbegründerin von Datamaran. „Während sich Datamaran vom ESG-Themenmanagement zu einer KI-gestützten Governance-Plattform weiterentwickelt, ist Bert mit seiner Denkweise als Gründer und seiner Erfahrung beim Aufbau von Teams, Technologie und Unternehmenskultur genau die richtige Führungskraft, um die nächste Phase für unsere Teams, Kunden und Partner zu gestalten."
„Ich arbeite gerne an der Schnittstelle zwischen der Führung von Produktentwicklungsteams und KI, wo die schwierigsten Probleme liegen und die Entscheidungen mit der größten Wirkung getroffen werden", sagte Sinnema. „Datamaran setzt KI ein, um Unternehmen dabei zu helfen, sich in einer wirklich komplexen Risikolandschaft zurechtzufinden, und ich freue mich darauf, meine Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Entwicklungs- und Produktorganisationen in diese Mission einzubringen. Es ist gerade die spannendste Zeit, um im Tech-Bereich etwas aufzubauen, und ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team mitten im Geschehen zu sein."
Kontakt: Helen Skeen, Director of Communications and Insights: helen.skeen@datamaran.com.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/datamaran-ernennt-bert-sinnema-zum-chief-technology-officer-302870082.html
Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.