Der Handel mit Rohöl bei Phemex TradFi steigt um 300 %, da die durch den Waffenstillstand ausgelöste Volatilität eine Rekordnachfrage auslöst

09.04.2026

APIA, Samoa, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Phemex, eine nutzerorientierte Krypto-Börse, berichtete, dass das Handelsvolumen bei den unbefristeten Rohöl-Futures auf ihrer TradFi-Plattform im Wochenvergleich um über 300 % gestiegen sei, da die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran die größte eintägige Schwankung des Ölpreises seit dem Golfkrieg 1991 ausgelöst habe.

Phemex TradFi Crude Oil Trading Surges 300% as Ceasefire Volatility Sparks Record Demand

Phemex TradFi bietet unbefristete WTI- (XTI) und Brent-Rohöl-Futures (XBR) an, die in USDT abgerechnet werden, rund um die Uhr verfügbar sind und keine Verfallsdaten haben, sodass Händler unabhängig von den üblichen Handelszeiten auf geopolitische Ereignisse reagieren können. Das wöchentliche Handelsvolumen für Rohöl auf Phemex TradFi überstieg 300 Millionen US-Dollar, wobei sich der Anteil des Vermögenswerts am gesamten TradFi-Volumen während der Krisenwoche von etwa 3 % auf 12 % vervierfachte. Am 7. April erreichte das tägliche Rohölvolumen mit 85 Millionen US-Dollar ein Allzeithoch – ein 4,6-facher Anstieg –, als der WTI-Preis innerhalb weniger Stunden nach Bekanntwerden des Waffenstillstands um über 15 % einbrach. Mehr als 8.000 einzelne Händler nahmen in der vergangenen Woche an Ölkontrakten teil, wobei die Zahl der aktiven Nutzer an einem einzigen Tag erstmals 2.000 überstieg.

„Rohöl hat sich praktisch über Nacht von einem Nischenprodukt zu einer unserer am schnellsten wachsenden Anlageklassen entwickelt", sagte Federico Variola, CEO von Phemex. „Als der WTI-Preis nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands nachbörslich um 12 US-Dollar fiel, waren die traditionellen Rohstoffbörsen geschlossen. Unsere Händler mussten nicht warten, sie waren bereits positioniert und nutzten die Bewegung in Echtzeit."

Da die Volatilität verschiedener Anlageklassen zunehmend von geopolitischen Entwicklungen in Echtzeit bestimmt wird, wird erwartet, dass die Nachfrage nach kontinuierlichem Marktzugang steigen wird. Der jüngste Anstieg des Rohölhandels bei Phemex TradFi unterstreicht einen allgemeinen Trend hin zu einer stets verfügbaren Handelsinfrastruktur, bei der der Zugang zu traditionellen Vermögenswerten über krypto-native Systeme erfolgt. Phemex wird sein TradFi-Angebot weiter ausbauen, damit Händler über alle Anlageklassen hinweg schneller, flexibler und präziser auf globale Ereignisse reagieren können.

Informationen zu Phemex

Phemex wurde 2019 gegründet und ist eine nutzerorientierte Kryptobörse, der weltweit mehr als 10 Millionen Trader vertrauen. Die Plattform bietet Spot- und Derivatehandel, Copy Trading sowie Vermögensverwaltungsprodukte, bei deren Entwicklung Nutzererlebnis, Transparenz und Innovation im Mittelpunkt stehen. Mit einem zukunftsorientierten Ansatz und dem Anspruch, Nutzer zu stärken, stellt Phemex verlässliche Tools, breiten Zugang und sich weiterentwickelnde Möglichkeiten bereit, damit Trader jeder Erfahrungsstufe wachsen und erfolgreich sein können.

Weitere Informationen finden Sie auf: https://phemex.com/

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.