Der Sandmark Crypto Intelligence Report zeigt, dass fundierte Einblicke das Vertrauen der Anleger stärken

14.04.2026
  • 38 % der Finanzfachleute, die selbst Kryptowährungen besitzen, sehen darin eine Wachstumschance mit großem Aufwärtspotenzial
  • 96 % der professionellen Anleger blicken optimistisch in die Zukunft von Kryptowährungen als Anlageform, gegenüber nur 39 % der Anfänger
  • 25 % der Finanzfachleute bezeichnen Kryptowährungen in erster Linie als risikoreiche Anlage – unter denjenigen, die selbst darin investieren, sind es nur noch 1 von 10
  • 8 % der Befragten nennen den Zahlungsnutzen als Grund für das Halten von Kryptowährungen, doch eine breitere Akzeptanz durch Händler und die Einbindung in das Regulierungssystem werden als entscheidende Faktoren für die künftige Verbreitung angesehen
  • 42 % der Finanzfachleute nennen regulatorische Unsicherheit als ihr größtes Hindernis für eine stärkere Beteiligung institutioneller Anleger

GENF, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Sandmark hat heute die erste Ausgabe seines „Crypto Intelligence Report" veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, wie glaubwürdige und zuverlässige Informationen bei Finanzexperten und Investoren echte Überzeugung schaffen.

Sandmark Crypto Intelligence Report: first edition of key trends shaping the digital asset landscape

Die Studie erfasste die Einstellungen und Verhaltensweisen von über 5.000 Finanzfachleuten und Krypto-Investoren in Australien, Brasilien, Indien, Singapur, Südkorea, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und den USA. Der in Zusammenarbeit mit der globalen Plattform für Verbrauchererkenntnisse GWI erstellte Bericht schließt eine bedeutende Lücke in der bestehenden Marktforschung, indem er sich speziell auf finanzkundige Krypto-Investoren konzentriert: diejenigen, die innerhalb und am Rande der Finanzbranche tätig sind.

„Die meisten Krypto-Studien konzentrieren sich auf die Stimmung der Privatanleger. Wir wollten verstehen, wie Finanzfachleute – Menschen, die täglich mit Risiko und Kapital arbeiten – Kryptowährungen tatsächlich wahrnehmen und mit ihnen umgehen. Was wir herausgefunden haben, stellt eine Reihe von Annahmen in Frage", sagte Michelle Fotopoulou, Chief Marketing Officer bei Sandmark.

Erfahrung relativiert das Risiko

Nur jeder zehnte Finanzfachmann, der Kryptowährungen besitzt, sieht darin ein hohes Risiko, verglichen mit 25 % der breiteren Finanzfachwelt. Optimismus und Vertrauen steigen mit der aktiven Beteiligung und erreichen ihren Höhepunkt bei institutionellen Anlegern und Langzeitinhabern. Anfänger sind nach wie vor am unsichersten. Die Daten zeigen durchweg, dass praktische Erfahrung, gestützt durch zuverlässige Marktinformationen, echte Überzeugung schafft.

Regulierung ist der Motor für den Markteintritt

Regulatorische Unsicherheit bleibt neben Volatilität und Governance-Bedenken das Haupthindernis für eine breitere institutionelle Beteiligung. Dennoch wird Kryptowährung in allen Befragtengruppen eher als langfristiger strategischer Vermögenswert mit starkem Aufwärtspotenzial angesehen denn als kurzfristiges Handelsinstrument. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit wird allgemein erwartet, dass die nächste Wachstumsphase des Marktes von Institutionen angeführt wird.

Michelle sagte: „Eine starke Regulierung wirkt als Katalysator für das Engagement. Wenn Rechtsordnungen Schutzmaßnahmen einführen, beschleunigt sich die Aktivität, und größeres Vertrauen ermöglicht eine breitere Akzeptanz."

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Prägend, aber polarisierend

: Prominente Persönlichkeiten spielen weiterhin eine überproportionale Rolle bei der Stimmungsbildung, oft auf widersprüchliche Weise. Unter einer vorab festgelegten Auswahlliste von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sorgt Elon Musk für die stärkste positive Stimmung (51 %), während Donald Trump die negativste Stimmung erzeugt (38 %), obwohl er gleichzeitig als zweitmeistgenannter positiver Einfluss (17 %) rangiert. Unter den Krypto-Besitzern, die Musk als ihren stärksten positiven Einfluss identifizieren, geben 77 % an, sehr optimistisch hinsichtlich der Zukunft von Kryptowährungen als Anlage zu sein. Die Studie zeigt, wie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gleichzeitig Begeisterung wecken und Vertrauen untergraben können.

Ein sich entwickelnder, aber reifer werdender Markt

Michelle schlussfolgerte: „Es ist faszinierend, die Entwicklung der Stimmung auf dem Kryptomarkt zu beobachten, insbesondere im Hinblick auf Institutionen und Finanzexperten. Während soziale Medien die Entdeckung vorantreiben, besteht eine höhere Nachfrage nach echten Marktdaten. Investoren benötigen konsistente, umsetzbare Marktinformationen, um das sich entwickelnde Krypto-Ökosystem zu verstehen."

Der Sandmark Crypto Intelligence Report ist hier verfügbar.

Informationen zu Sandmark

Sandmark wurde 2025 von einem in der Schweiz ansässigen Unternehmer gegründet und ist international mit redaktionellen Zentren in Europa, dem Nahen Osten, Asien und Nordamerika tätig. Sandmark wird weltweit von Fachleuten aus traditionellen und neuen Finanzmedien geleitet, die über jahrzehntelange Erfahrung in der Berichterstattung über eine Vielzahl von Märkten verfügen – vom Bankwesen über Rohstoffe und Devisenhandel bis hin zur Aktienanalyse.

Das Sandmark-Team besteht aus mehr als 20 Mitarbeitern weltweit – darunter Journalisten, Researcher und Datenanalysten –, die sich der gemeinsamen Mission verschrieben haben, klare, glaubwürdige und kontextreiche Berichterstattung zu liefern. 

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Michelle Fotopoulou, Chief Marketing Officer at Sandmark, commenting on the Crypto Intelligence Report

 

Sandmark Logo

 

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.