HONGKONG, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- SANY Heavy Industry (600031.SH) meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von rund 7,89 Milliarden USD, was einem Anstieg von 19,49 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, und einen zurechenbaren Nettogewinn von 838,887 Millionen USD, was einem Anstieg von 9,13 % entspricht.
Der Umsatz im zweiten Quartal stieg um 24,39 % auf 4,328 Mrd. USD und übertraf damit die Wachstumsrate des ersten Halbjahres, während der zurechenbare Nettogewinn um 16,93 % auf 473,108 Mio. USD zunahm. Der operative Cashflow belief sich auf 1,440 Mrd. USD. Zum 30. Juni belief sich die Bilanzsumme auf 26,708 Mrd. USD und das Eigenkapital auf 13,576 Mrd. USD.
SANY optimierte seine globale Präsenz, baute Vertriebskanäle und Servicenetzwerke im Ausland aus, entwickelte integrierte, szenariobasierte Maschinenlösungen, steigerte den weltweiten Marktanteil und trieb schlanke Betriebsabläufe voran, um Effizienz und qualitativ hochwertiges Wachstum zu fördern.
Die wichtigsten Highlights:
Die Globalisierung bleibt die vorrangige Strategie von SANY Heavy Industry. Das Unternehmen verlagert seinen Schwerpunkt vom Produktexport hin zu lokalisierten Industriebetrieben im Ausland und rückt damit Vertrieb, Dienstleistungen, Produktentwicklung und Betrieb näher an die lokalen Märkte heran.
SANY wird die Globalisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung vorantreiben, die Organisation im Ausland sowie das F&E-Management reformieren, die Produktinnovation stärken und Fertigung, Qualität, Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Das Unternehmen strebt danach, weltweit intelligentere, effizientere und nachhaltigere Lösungen anzubieten – „Gemeinsam die Zukunft gestalten".
Anhang: Ursprüngliche Zahlen in RMB
Finanzielles: Umsatz im ersten Halbjahr: 53,506 Milliarden RMB; Nettoergebnis im ersten Halbjahr: 5,690 Mrd. RMB; Umsatz im zweiten Quartal: 29,359 Mrd. RMB; Nettoergebnis im zweiten Quartal: 3,209 Mrd. RMB; operativer Cashflow: 9,768 Mrd. RMB; Bilanzsumme: 181,153 Mrd. RMB; Eigenkapital: 92,084 Mrd. RMB.
Ausland: Gesamt: 32,040 Mrd. RMB; Asien und Australien: 13,440 Mrd. RMB; Europa: 6,930 Mrd. RMB; Nord- und Südamerika: 6,310 Mrd. RMB; Afrika: 5,360 Mrd. RMB.
Produkte: Aushub, 21,306 Mrd. RMB; Beton, 9,022 Mrd. RMB; Hebetechnik, 8,446 Mrd. RMB; Pfahlbau, 2,187 Mrd. RMB; Straßenbaumaschinen, 2,278 Mrd. RMB.


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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.