Der weltweit führende Tier-1-Zulieferer YFORE eröffnet ein Produktionswerk in Atlanta, USA

28.08.2026

SUWANEE, Georgia, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- YFORE hat seine neue, 62.225 Quadratfuß große Anlage offiziell eingeweiht. Amerikanischer Hauptsitz in Suwanee, Georgia. Durch die Zusammenführung von Forschung und Entwicklung, Fertigung, Beschaffung, Vertrieb und Auslieferung bringt der Standort widerstandsfähige Lieferketten direkt zu den lokalen Partnern aus der Automobilbranche

Lokal verwurzelt, globale Mobilität stärken

Lokale Amtsträger, globale OEM-Partner und führende Vertreter der Lieferkette kamen gemeinsam mit YFORE Technology zusammen, um diesen strategischen Meilenstein zu feiern.

„Der vertrauenswürdige Partner für Kunden im Bereich intelligenter Fahrzeuge zu werden, ist die Kernaufgabe von YFORE, und unser Standort in Georgia setzt dieses Engagement in die Tat um", sagte Leo Liu, CEO von YFORE. „Angetrieben durch die steigende Nachfrage der OEMs nach lokalisierten, widerstandsfähigen Lieferketten verkörpert diese Investition unsere Strategie ‚Global Footprint, Local Excellence'. Durch die Kombination von globaler Reichweite mit engagierten Teams vor Ort bieten wir eine agile gemeinsame Entwicklung und reaktionsschnelle Lieferung in Kundennähe."

Alex Warner, Präsident der Handelskammer von Forsyth County, begrüßte die Investition und ihren Beitrag zum regionalen Wachstum: „Heute erleben wir nicht nur eine Einweihung – YFORE wird Teil der Familie von Forsyth County."

Erste Einführung eines in den USA hergestellten digitalen Schlüssels und Technologie-Showcase

  • Intelligenter Spiegel: Aufbauend auf seiner Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Bildverarbeitung und der bewährten Serienfertigung für weltweit über 60 Fahrzeugmodelle präsentierte YFORE digitale Innenspiegel, automatisch abblendende Spiegel und Außenspiegel. Sein multifunktionaler digitaler Spiegel feierte sein weltweites Debüt und integriert DMS-/OMS-Sensorik sowie intelligente Interaktionen in einen zentralen Knotenpunkt – für vereinfachte Verkabelung, optimierten Platz im Dachbereich und eine Rundumsicht.



  • Intelligenter Zugang: Mit einer Serienproduktion für über 50 globale Modelle bietet YFORE eine digitale Schlüssel-Lösung nach dem Prinzip „Auto-Cloud-Telefon/Uhr", die BLE, UWB und NFC auf intelligenten Geräten und Schlüsselanhängern unterstützt. Türgriffsensoren und ein Einklemmschutzsystem vervollständigen ein durchgängiges Ökosystem für den intelligenten Fahrzeugzugang.



  • Intelligente Sensorik: Das weltweit erstmals vorgestellte ODMS-System von YFORE zur flächendeckenden Sensorik im Innenraum verbindet intelligente Spiegeloptik mit Radarsensorik für eine präzise Überwachung des gesamten Innenraums und die Einhaltung der E-NCAP-Vorgaben. Fortschrittliche UWB-Multifunktionskonvergenz ermöglicht Kick-Sensoren, einen energiesparenden Wachmodus und die Erkennung von Leben im Innenraum ohne zusätzliche Hardware.

Die Gäste besichtigten die SMT- und automatisierten Produktionslinien für digitale Schlüssel und konnten die Produkte von YFORE hautnah erleben.

Da Automobilhersteller eine größere Agilität in der Lieferkette fordern, stärkt YFORE seine lokale Präsenz weltweit. Mit einem zuverlässigen lokalen Service engagiert sich YFORE für den Aufbau eines offenen, kooperativen Ökosystems mit Automobilpartnern weltweit.

Informationen zu YFORE

YFORE ist ein globaler Tier-1-Zulieferer für Automobilelektronik, der sich der Gestaltung der Zukunft der intelligenten Mobilität verschrieben hat. In Zusammenarbeit mit mehr als 30 führenden Automobilherstellern weltweit liefert YFORE leistungsstarke, für den Automobilbereich geeignete Lösungen in den Bereichen Intelligenter Zugang, Intelligenter Spiegel und Sensorsysteme.

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Roche beschleunigt Entwicklungszeiten und rückt wachstumsstarke Projekte in den Vordergrund

08.10.2026

Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.

Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.

Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.

Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.