Die Bulat-Utemuratov-Stiftung stellt 460 Millionen Tenge zur Unterstützung des Gasifizierungsprojekts in Almaty bereit

08.09.2026

ALMATY, Kasachstan, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Stiftung von Bulat Utemuratov kündigte die Bereitstellung von 460 Millionen Tenge (ca. 1 Million US-Dollar) zur Förderung der Gasversorgung privater Wohnhäuser in Almaty an Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Akimat (Bürgermeisteramt) der Stadt Almaty umgesetzt wird, zielt darauf ab, die städtische Infrastruktur auszubauen und damit die Lebensbedingungen sowie die Luftqualität in der Stadt zu verbessern.

Photo Credit: Bulat Utemuratov Foundation

Im Rahmen einer kürzlich unterzeichneten Vereinbarung wird der Akimat der Stadt Almaty private Wohngebäude begutachten, die Bewohner hinsichtlich des Anschlussverfahrens beraten und sie beim Übergang zur Erdgasheizung umfassend unterstützen. Im Anschluss an diesen Prozess werden qualifizierte Bauunternehmer die erforderlichen Bau- und Installationsarbeiten durchführen.

Darkhan Satybaldy, Akim (Bürgermeister) von Almaty, betonte: „Wir setzen unsere gezielten Bemühungen fort, Privathaushalte an das städtische Gasversorgungsnetz anzuschließen. Die Anforderungen können von Fall zu Fall variieren, weshalb es wichtig ist, die Bewohner neben den technischen Arbeiten umfassend zu unterstützen – von der Beratung bis zum eigentlichen Anschluss. Dank der Unterstützung sozial verantwortungsbewusster Unternehmen können wir diese Initiative ausweiten."

Die Umstellung von Kohle auf Erdgas in Privathaushalten ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Luftqualität in Almaty. Während der Heizperiode stellt die Nutzung fester Brennstoffe im privaten Bereich nach wie vor eine wesentliche Verschmutzungsquelle dar.

Ainur Karbozova, Geschäftsführerin der Bulat-Utemuratov-Stiftung, erklärte: „Es ist uns wichtig, ein Projekt zu unterstützen, das auf den Ausbau der städtischen Infrastruktur und die Schaffung angenehmerer Lebensbedingungen für die Einwohner von Almaty abzielt. Durch die Erschließung des privaten Sektors mit Gas können Familien, die noch nicht an das Gasversorgungsnetz angeschlossen sind, auf eine moderne Heizungsart umsteigen. Wir freuen uns sehr, diese städtische Initiative zu unterstützen."

Dieses Vergasungsprojekt knüpft an das langjährige Engagement der Stiftung in Almaty an. Zu den bisherigen Initiativen in der Stadt zählen der umfassende Umbau des Botanischen Gartens, die Modernisierung der Lüftungs- und Klimaanlagen im Nationalen Zentralmuseum der Republik Kasachstan sowie die Eröffnung eines der ersten „Asyl Miras"-Autismuszentren. Während der COVID-19-Pandemie unterstützte die Stiftung zudem das lokale Gesundheitssystem durch die Einrichtung mobiler PCR-Testlabore.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.