GUANGZHOU, China, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf der 139. Canton Fair vermittelte der Bereich „Fertigung" einen klaren Einblick darin, wie sich Industrieanlagen weiterentwickeln, um den Anforderungen an Effizienz, Arbeitskräftemangel und Nachhaltigkeitsziele gerecht zu werden. Von Energieversorgungsanlagen über Maschinen und Automatisierungssysteme bis hin zu Industrierobotern wiesen die Aussteller auf eine gemeinsame Richtung hin: intelligentere Betriebsabläufe, höhere technische Leistungsfähigkeit und eine tiefere Integration in digitale Fertigungssysteme.
Industrieanlagen entwickeln sich in Richtung Intelligenz, wobei Produkte mit integrierten Sensoren und automatischer Anpassung im Vordergrund stehen, um Zuverlässigkeit und Effizienz zu steigern. Leise Inverter-Generatoren können beispielsweise Betriebsbedingungen und Umgebungstemperatur erfassen, um die Kühlung zu regulieren und so den Kraftstoffverbrauch und die Stabilität zu verbessern. Pumpen und Reinigungsgeräte mit Frequenzumrichtern und integrierten Schutzsystemen verfolgen denselben Ansatz und legen den Schwerpunkt auf einen reibungslosen Betrieb, eine längere Lebensdauer und eine konstante Leistung.
Ein leichtes, leistungsstarkes Design ist ebenfalls in allen Kategorien zu einer Priorität geworden. Fortschritte in der Material- und Konstruktionstechnik ermöglichen erhebliche Gewichtsreduzierungen, ohne die Leistung oder Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Aluminium-Strangpressgehäuse in Drehstrom-Asynchronmotoren senken das Gewicht um bis zu 40 % und verbessern gleichzeitig die Wärmeableitung und die Installationseffizienz. Leichte Permanentmagnet-Tauchpumpen bieten trotz geringerer Größe und reduziertem Gewicht eine höhere Durchflussstabilität.
KI-basierte Sichtprüfungen und Qualitätskontrollen werden ebenfalls unverzichtbar. KI-gestützte optische Prüfstationen ermöglichten eine prozessdurchgängige Hochgeschwindigkeitsprüfung ohne manuelle Stichproben. Indem sie erfahrungsbasierte Beurteilungen in standardisierte, wiederholbare Regeln umwandeln, helfen diese Systeme Herstellern, die Skalierbarkeit und Konsistenz zu verbessern.
Auch Industrieroboter übernehmen zunehmend aktivere Rollen. Sicherheitspatrouillen-Roboterhunde und Inspektionsroboter gehen über die reine Überwachung hinaus und führen direkte Eingriffe durch, beispielsweise durch das Mitführen von Feuerlöschmodulen für Notfalleinsätze. Dieser Wandel markiert einen umfassenderen Übergang von passiver Beobachtung zu aktiver Ausführung in risikoreichen oder arbeitsintensiven Umgebungen.
Schließlich werden immer mehr industrielle Geräte als Systemknoten statt als eigenständige Maschinen konzipiert. Intelligente industrielle Gateways, die Datenerfassung, Protokollkonvertierung, Edge-Computing und sichere Übertragung kombinieren, zeigen, wie sehr der Wert von Anlagen zunehmend von ihrer Fähigkeit abhängt, sich mit digitalen Systemen auf Unternehmensebene zu verbinden.
Die 139. Canton Fair verdeutlichte eindrucksvoll den beschleunigten Wandel industrieller Anlagen hin zu einer intelligenten Entwicklung auf Systemebene.
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Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.
Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.
Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.
Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.