Die stc group stellt auf der Network X 2026 ihre Vision für KI-native Netzwerke vor

19.10.2026

RIYADH, Saudi-Arabien, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die stc group, Saudi-Arabiens führender Digitalisierungsvorreiter, hat im Rahmen der Network X 2026 ihr Whitepaper „AI Native Core Network" veröffentlicht, in dem sie darlegt, wie sie bis 2030 die Entwicklung hin zu einem KI-nativen Telekommunikationsnetzwerk vorantreiben will. Das Whitepaper erläutert, wie die Gruppe KI direkt in die Konzeption und den Betrieb ihres Netzes integrieren will, um neue digitale Dienste zu unterstützen und die Zuverlässigkeit zu verbessern.

Die stc group baut ihre Netzwerkfähigkeiten kontinuierlich aus, um KI-gesteuerte Anwendungen und sich ändernde Konnektivitätsanforderungen zu unterstützen. Die Gruppe rüstet ihr Kernnetz auf, das die Verbindungen der Nutzer verwaltet und Kommunikationsdienste bereitstellt. Durch die tiefgreifende Integration von KI in diese Infrastruktur will die stc group dazu beitragen, dass sich das Netz an wechselnde Serviceanforderungen anpasst und Probleme mit weniger manuellem Eingriff gelöst werden können.

Das Whitepaper hebt hervor, wie Fortschritte in den Bereichen KI und 5G-Advanced – der nächsten Stufe von 5G – die Komplexität des Netzes erhöhen. Dienste wie KI-gestützte Telefonie und immersive Kommunikation erfordern eine schnellere, reaktionsfähigere Konnektivität. KI-Agenten – Softwaresysteme, die Aufgaben im Auftrag der Nutzer ausführen – benötigen zudem Netzwerke, um Kommunikations- und Rechenressourcen für jede einzelne Aufgabe zu koordinieren.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stellt das Whitepaper den Ansatz von stc vor, der KI-native Infrastruktur, Netzwerkfunktionen und autonomen Betrieb umfasst. Es beschreibt detailliert, wie die Gruppe plant, die für den Betrieb von KI erforderliche Infrastruktur zu entwickeln, Intelligenz in Netzwerkfunktionen zu integrieren und weitere Betriebsabläufe zu automatisieren. Diese Fähigkeiten würden dem Netzwerk helfen, Ressourcen effizienter zuzuweisen und sich schneller von Störungen zu erholen, während sich die Ingenieure auf die Verbesserung der Dienste und die Überwachung konzentrieren können.

Die Veröffentlichung dieses Whitepapers markiert einen wichtigen Meilenstein in der Netzwerkentwicklung der stc group und schafft eine skalierbare Grundlage für zukünftige KI-Dienste, KI-Agenten, intelligente Interaktionsszenarien sowie 5G-A- und 6G-Anwendungen der nächsten Generation. Aufbauend auf ihren bestehenden Investitionen zielt die Gruppe darauf ab, die Netzwerkzuverlässigkeit zu verbessern, die nächste Generation digitaler Dienste zu unterstützen und den Übergang der Branche von Cloud-Native- zu KI-Native-Netzwerken zu beschleunigen.

Informationen zur stc group:

Die stc group ist ein digitaler Wegbereiter, der fortschrittliche Lösungen anbietet und eine führende Rolle im Digitalisierungsprozess einnimmt. Die Gruppe bietet ein umfassendes Dienstleistungsportfolio, das digitale Infrastruktur, Cloud-Computing, Cybersicherheit, das Internet der Dinge (IoT), digitale Zahlungen, digitale Medien und digitale Unterhaltung umfasst. Die Gruppe umfasst 13 Tochtergesellschaften im Königreich Saudi-Arabien, im Nahen Osten, in Nordafrika und in Europa.

Um mehr über die STC-Gruppe zu erfahren: Hier klicken

 

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-stc-group-stellt-auf-der-network-x-2026-ihre-vision-fur-ki-native-netzwerke-vor-302912700.html

Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.