ABU DHABI, VAE, 11. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Nach einer umfassenden strategischen Überprüfung ihres internationalen Beteiligungsportfolios gab die Emirates Telecommunications Group Company PJSC („e&") die Beendigung ihrer Vereinbarung über die strategische Zusammenarbeit mit der Vodafone Group PLC („Vodafone") bekannt. In diesem Zusammenhang ist der Vertreter von e& im Verwaltungsrat von Vodafone von seinem Amt als nicht geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats zurückgetreten.

Nach der Beendigung der Vereinbarung über die strategische Zusammenarbeit hat e& eine verbindliche Vereinbarung mit Vega, einer vollständig im Besitz der Unternehmensgruppe der Familie Niel stehenden Übernahmegesellschaft, über die Veräußerung seiner gesamten Beteiligung an Vodafone unterzeichnet, die aus 3 944 743 685 Stammaktien besteht und etwa 16,21 % des ausgegebenen Aktienkapitals von Vodafone sowie 17,13 % der gesamten Stimmrechte entspricht, wobei die Gesamtgegenleistung 112,5 GBp je Aktie beträgt. Diese setzt sich aus einer Barzahlung des Käufers von rund 110,5 GBp je Aktie sowie der Schlussdividende von Vodafone für das Geschäftsjahr 2026 in Höhe von 2,02 GBp je Aktie zusammen, die am 30. Juli 2026 ausgezahlt wird.
Die Aktien werden gleichzeitig im Rahmen außerbörslicher Blocktransaktionen an drei Finanzinstitute verkauft, die sie halten werden, bis Vega die regulatorischen Anforderungen erfüllt hat.
Nach Abschluss der Übertragung der Aktien an die Finanzinstitute wird e& aus der Transaktion einschließlich der Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2026 ein Barerlös von rund 21,8 Milliarden AED (5,95 Milliarden US-Dollar) zufließen. Die Transaktion wird voraussichtlich einen Netto-Barertrag von rund 4,7 Milliarden AED (1,3 Milliarden US-Dollar) erzielen.
Informationen zu e&
e& (ADX: EAND) ist ein globaler Technologiekonzern, der sich in 38 Ländern im Nahen Osten, in Asien, Afrika und Europa für die Förderung der digitalen Zukunft einsetzt. Das 1976 in Abu Dhabi gegründete Unternehmen e& nutzt seine fünf Jahrzehnte lange Erfahrung im Bereich fortschrittlicher Konnektivität, um leistungsstarke digitale Lösungen anzubieten, die Mehrwert schaffen und den Fortschritt vorantreiben.
Für Unternehmen und Behörden stellt e& geschäftskritische Infrastruktur bereit, darunter souveräne Cloud-Plattformen, Rechenzentren sowie KI-gestützte Lösungen, um komplexe Herausforderungen zu bewältigen und das Wachstum zu beschleunigen. Für Millionen Kunden verbindet die Gruppe weltweit führende Konnektivität mit digitalen Diensten in den Bereichen Unterhaltung und Fintech sowie mit Super-App-Angeboten und bereichert damit das tägliche Leben.
Angetrieben von Innovation und gestärkt durch globale Partnerschaften stellt e& sichere, leistungsstarke Technologie bereit, die Volkswirtschaften stärkt und weltweit neue Chancen eröffnet.
Weitere Informationen zu e& finden Sie auf eand.com.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.