Ecobat Completes Sale of Lithium Recycling Business

02.09.2026

DALLAS, Sept. 2, 2026 /PRNewswire/ -- Ecobat, a global leader in battery recycling and resource recovery, today announced the closing of the sale of its lithium recycling business. The transaction covers Ecobat's lithium-ion battery recycling operations and assets in Casa Grande, Arizona and is the final step in the company's exit from the lithium business, following the previously completed sales of its lithium operations in Darlaston, United Kingdom and Hettstedt, Germany. The exit completes a series of transactions positioning Ecobat to focus entirely on its North American lead recycling operations.

Ecobat logo

"This sale completes our exit from lithium recycling and allows us to devote our full attention and resources to our core strength: operating our North American lead recycling business," said Tom Slabe, President and Chief Executive Officer of Ecobat. "Going forward, we will continue to pursue opportunities to maximize value for shareholders."

Mr. Slabe added, "We are grateful to the employees who built and grew our lithium recycling business, and we are confident this transition sets up continued success for those operations under new ownership, while sharpening Ecobat's own path forward."

About Ecobat

Ecobat is a global leader in battery recycling and resource recovery, operating three critical mineral recovery facilities in the United States that process millions of batteries each year. Drawing on decades of operating experience across North America and Europe, Ecobat recovers lead, tin, antimony, and other essential materials, returning them to the manufacturing supply chain and supporting the responsible management of resources essential to modern life. For more information, please visit our website at www.ecobat.com.

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.