ECOVACS gewinnt zwei IDG-Gold-Awards auf der IFA Berlin 2026

07.09.2026

BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- ECOVACS, ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich auf Servicerobotik spezialisiert hat, wurde bei den „2026 IDG Global Product Technology Innovation Awards" („Globale IDG-Auszeichnungen für Innovationen in der Produkttechnologie 2026") mit zwei Gold Awards ausgezeichnet, die während der IFA Berlin, einer führenden Fachmesse für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, bekannt gegeben wurden. Die beiden Auszeichnungen würdigen die Innovationskraft von ECOVACS bei der Ausweitung intelligenter Reinigungslösungen vom Innenbereich auf den Außenbereich und untermauern die technologische Führungsposition des Unternehmens im globalen Sektor für intelligente Serviceroboter.

Der Fensterreinigungsroboter ECOVACS WINBOT W2S PRO OMNI wurde für seine bahnbrechenden Technologien zur automatisierten Fensterpflege mit dem „Window Cleaning Robot Innovation Gold Award" („Goldauszeichnung für Innovationen bei Fensterreinigungsrobotern") ausgezeichnet. Die Auszeichnungen werden jedes Jahr auf der IFA Berlin nach strengen Kriterien wie technologischer Innovation, Nutzwert und Marktwirkung verliehen. Der intelligente Mähroboter ECOVACS T1000 4WD Pro wurde unterdessen mit dem „Smart Edge Trimming Technology Innovation Gold Award" („Goldauszeichnung für Innovationen in der intelligenten Kantenschnitttechnologie") ausgezeichnet. Damit wurden sein hochpräziser Kantenschnitt, seine Mobilität dank Allradantrieb, seine Geländegängigkeit sowie seine intelligente Routenplanung gewürdigt, die sich nahtlos an komplex gestaltete Rasenflächen anpasst.

Die 2014 von IDG ins Leben gerufenen jährlichen „Global Product Technology Innovation Awards" („Globale Auszeichnungen für Innovationen in der Produkttechnologie") zählen zu den renommierten Auszeichnungen der weltweiten Unterhaltungselektronikbranche. Die Auszeichnungen, die anhand strenger Kriterien wie technologischer Innovation, Nutzwert und Marktwirkung vergeben werden, werden jedes Jahr auf der IFA Berlin verliehen. Damit werden wegweisende Marken ins Rampenlicht gerückt und ihre Innovationen einem Publikum in Europa und weltweit präsentiert.

Mit fast drei Jahrzehnten fundierter Erfahrung im Bereich Servicerobotik erschließt ECOVACS weiterhin neue Möglichkeiten für intelligentes Leben in unterschiedlichsten Anwendungsszenarien und erweitert sein Portfolio über die Bodenreinigung in Innenräumen hinaus auf Fensterpflege auf professionellem Niveau sowie autonome Rasenpflege. Diese Auszeichnungen unterstreichen den kontinuierlichen Einsatz von ECOVACS für Forschung und Entwicklung sowie Produktinnovation und festigen die Position des Unternehmens auf dem globalen Markt für Servicerobotik weiter.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.