CHENGDU, China, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Eforthink hat seine UWB Indoor Navigation and Spatial Services Solution vorgestellt, die eine zentimetergenaue Positionsbestimmung und Navigation in Innenräumen für UWB-fähige Smartphones in großen Einrichtungen wie Einkaufszentren, Flughäfen, Krankenhäusern, Messezentren, Museen und Stadien ermöglicht. Die Lösung verwandelt Smartphones in Ortungsgeräte. Dadurch entfallen spezielle benutzerseitige Tags oder Handgeräte, während gleichzeitig eine hochpräzise Navigation und betriebliche Einblicke gewährleistet werden.
Das System basiert auf einer UWB-DL-TDoA-Architektur (Downlink Time Difference of Arrival) für den Downlink und integriert UWB-Anker, räumliche Karten sowie fortschrittliche Navigationsalgorithmen, um Echtzeit-Innenraumortung, Ankunftserkennung, Routenplanung über mehrere Etagen hinweg sowie räumliche Analysen für den Betrieb von Veranstaltungsorten bereitzustellen. Eforthink gehört zu den ersten Unternehmen, die eine durchgängige Indoor-Ortung sowohl im iOS- als auch im Android-Ökosystem validiert haben, und treibt damit die weltweite Einführung von Indoor-Ortungsdiensten für UWB-fähige Smartphones voran.
Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Branche auf eine größere Interoperabilität und einen breiteren Einsatz von UWB-fähigen Smartphone-Diensten zusteuert. Dank der Downlink-Architektur empfangen Smartphones Anker-Signale und berechnen ihre Positionen lokal, was eine hohe Skalierbarkeit in stark frequentierten Bereichen ermöglicht und gleichzeitig den Datenschutz sowie die Datensicherheit der Nutzer gewährleistet.
Über die grundlegende Navigation hinaus bietet die Lösung Betreibern von Veranstaltungsorten Funktionen im Bereich der räumlichen Analyse, darunter die Analyse von Besucherströmen, die Kalibrierung von POIs, Statistiken zur Verweildauer sowie Notfallführung. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen zählen die Wegführung vom Eingang zum Parkplatz und vom Parkplatz zum Geschäft in Einkaufszentren sowie die nahtlose Wegfindung in Verkehrsknotenpunkten, Krankenhäusern, Museen, Messezentren und großen öffentlichen Einrichtungen. Dadurch können die Betreiber das Besuchererlebnis verbessern, Überlastungen verringern und den Betrieb optimieren.
Eforthink stellt seine Funktionen dem Ökosystem zudem über SDKs und APIs zur Verfügung und unterstützt so die Integration mit Kartenplattformen, Veranstaltungsort-Managementsystemen, Ticket- und Parksystemen, Smartphone-Ökosystemen sowie Plattformen für standortbezogene Dienste. Das Unternehmen sucht aktiv nach globalen Partnern, um gemeinsam praktische Anwendungen zu entwickeln, die Anwendungsfälle für räumliche Dienste zu erweitern und die Einführung der nächsten Generation der Indoor-Navigation auf Basis von UWB-fähigen Smartphones voranzutreiben.
Mit dieser Markteinführung möchte Eforthink Veranstaltungsorte und Partner mit intelligenten Tools zur Innenraumnavigation ausstatten, um große Innenräume vollständig navigierbar, messbar und betriebsintelligent zu machen.
Kontaktmöglichkeiten:
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Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.
Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.
Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.
Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.