HAMBURG, Deutschland, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Im Rahmen der WindEnergy Hamburg 2026 hat das Windpark-Steuerungssystem von Envision Energy das Zertifikat nach IEC 62443-3-3 Sicherheitsstufe 2 (SL2) von TÜV SÜD erhalten, das wichtige Elemente des Windpark-Steuerungssystems abdeckt, darunter SCADA, PPC, SPS und industrielle Netzwerkgeräte. Das Zertifikat markiert einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg von Envision Energy zur Cybersicherheit und erweitert die unabhängig validierten Sicherheitsfunktionen von den zentralen Steuerungskomponenten auf die Ebene des gesamten Windparksystems.

IEC 62443 ist eine weltweit anerkannte Normenreihe zur Cybersicherheit für industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme. IEC 62443-3-3 konzentriert sich auf Sicherheitsanforderungen auf Systemebene, einschließlich der Zusammenarbeit relevanter Komponenten, Netzwerke und Systemsicherheitsmechanismen innerhalb eines übergeordneten Steuerungssystems. Das Zertifikat stellt somit eine unabhängige Validierung der Cybersicherheitsfähigkeiten dar, die im gesamten Windpark-Steuerungssystem von Envision Energy integriert sind.
Envision Energy integriert Cybersicherheit bereits seit Langem in die Konzeption, Entwicklung, Produktion und Bereitstellung seiner Windenergietechnologien. Die nach IEC 62443 zertifizierten Fähigkeiten des Unternehmens erstrecken sich nun über mehrere Ebenen, darunter:
Zusammen spiegeln diese Zertifikate einen strukturierten Ansatz zur Cybersicherheit wider, der sichere Entwicklung, Kernkomponenten, Schutz auf Systemebene und die Bereitstellung von Dienstleistungen umfasst.
„Da Windenergie zu einem immer wichtigeren Bestandteil zukünftiger Energiesysteme wird, ist Cybersicherheit von grundlegender Bedeutung für den sicheren, zuverlässigen und widerstandsfähigen Betrieb von Windkraftanlagen. Die jüngste Zertifizierung spiegelt das anhaltende Engagement von Envision Energy wider, den sich weiterentwickelnden Anforderungen an Cybersicherheit und Compliance auf internationalen Märkten, einschließlich Europas, gerecht zu werden", sagte Yimin Lou, Senior Vice President und Chief Product Officer von Envision Energy. „Wir betrachten die Zertifizierung nicht als Endziel, sondern als Grundlage für kontinuierliche Verbesserung. Wir werden Cybersicherheit weiterhin über den gesamten Lebenszyklus unserer Technologien, Systeme und Dienstleistungen hinweg integrieren und so mehr Widerstandsfähigkeit und dauerhaftes Vertrauen für unsere Kunden schaffen."
„Die Energiewende beschleunigt die Digitalisierung kritischer Energieinfrastrukturen, wodurch Cybersicherheit zu einem immer wichtigeren Faktor für das Vertrauen in die Technologien wird, die diese antreiben. Die Zertifizierung von Envision Energy nach IEC 62443-3-3 SL2 stellt einen weiteren Schritt zur Gewährleistung der Cybersicherheit auf Systemebene dar und ergänzt die bereits in den zentralen Steuerungskomponenten etablierten Sicherheitsfunktionen. Eine unabhängige Überprüfung anhand international anerkannter Standards kann dazu beitragen, das Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Windenergieinfrastruktur zu stärken", sagte Frank L. Blaimberger, Vice President und Leiter des Bereichs Global Innovation bei , Digitized, Compliance Solutions und Connected Systems von TÜV SÜD.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.