MÜNCHEN, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, hat sich mit Elements Green, einem globalen IPP, zusammengeschlossen, um das 1600-MWh-Batterie-Energiespeichersystem (BESS) in Stadorf zu realisieren. Dies wurde auf der Intersolar Europe in München bekannt gegeben. Das Projekt in Norddeutschland stellt einen strategischen Meilenstein für die Einführung des „Future Energy System" von Envision in Deutschland dar. Es festigt die führende Rolle des Unternehmens auf dem deutschen Energiespeichermarkt, baut auf der wachsenden europäischen Entwicklungspipeline von Elements Green auf und bekräftigt gleichzeitig das gemeinsame Engagement für eine flexiblere, widerstandsfähigere und kohlenstoffärmere Energieinfrastruktur in Europa.
Envision wird sein globales Know-how im Bereich KI-gestützter Future Energy Systems nutzen, um eine integrierte Speicherlösung auf Systemebene bereitzustellen, die auf der neuesten BESS-Plattform der 8. Generation basiert und eine Speicherdauer von vier Stunden, fortschrittliche Batterietechnologien sowie intelligente Netzintegrationsfunktionen vereint. Mit einer Leistung von 400 MW und einer Speicherkapazität von 1.600 MWh ist Stadorf eines der größten Batteriespeicherprojekte, die derzeit in Deutschland entwickelt werden, und erfordert fortschrittliche Lösungen für komplexe technische, netzseitige und regulatorische Herausforderungen. Die Lösung wurde entwickelt, um den strengen deutschen Standards hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und technischer Leistungsfähigkeit gerecht zu werden. Sie wird die für groß angelegte Netzanwendungen erforderliche technische Robustheit gewährleisten und dazu beitragen, den Standard für fortschrittliche Speicherinfrastrukturen in Deutschland und ganz Europa anzuheben.
Henry Peng, Senior Vice President bei Envision Energy und President für die Regionen EU und Lateinamerika, sagte: „Was diese Partnerschaft so besonders macht, ist die enge Zusammenarbeit zwischen zwei Teams, die beide tief im deutschen Markt verwurzelt sind und sich gemeinsam der technischen Exzellenz verschrieben haben. Durch die Kombination der starken lokalen Präsenz von Elements Green mit der fortschrittlichen Gen-8-BESS-Plattform von Envision, dem KI-gestützten Future Energy System und der bewährten weltweiten Projekterfahrung ist es uns gelungen, die komplexen technischen, regulatorischen und netzseitigen Herausforderungen zu meistern, die für groß angelegte Speicherprojekte in Deutschland charakteristisch sind. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie lokales Fachwissen und globale Kompetenz zusammenwirken können, um den Ausbau einer flexiblen, widerstandsfähigen und zukunftsfähigen Energieinfrastruktur voranzutreiben."
„Batteriespeicher spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende in Deutschland, und das Ausmaß dieser Chance erfordert den Einsatz der besten verfügbaren Technologie. Stadorf ist ein wichtiges Projekt für die Energiewende in Deutschland und spiegelt den wachsenden Bedarf an flexibler, zuverlässiger und hochwertiger Speicherinfrastruktur wider", fügte Rasmus Friis, CEO von Elements Green, hinzu. „Deutschland bindet mehr erneuerbare Energien ein als fast jeder andere Markt in Europa, und Speicher sorgen dafür, dass dieser Strom flexibel, regelbar und für das Netz wirklich nutzbar ist. Wir bei Elements Green legen großen Wert darauf, Partner und Plattformen auszuwählen, die höchste Standards in Bezug auf Leistung, Effizienz und Langlebigkeit erfüllen, denn es handelt sich hierbei um langlebige Anlagen, und die Entscheidungen, die wir zu Beginn treffen, bestimmen die Ergebnisse für Jahrzehnte. Envision vereint fortschrittliche Technologie, fundierte Kenntnisse des lokalen Marktes und bewährte internationale Erfahrung bei der Projektumsetzung, was uns das nötige Vertrauen für ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität gibt. Stadorf spiegelt unser gemeinsames Engagement wider, eine Infrastruktur zu schaffen, die langfristig auf höchstem Niveau funktioniert, und wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Envision dieses Projekt zu verwirklichen."
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.