Mesabi Metallics gibt den Startschuss für „Patriot Pellet" und beendet damit die Abhängigkeit der USA von knappen ausländischen Erzen in DR-Qualität
NASHWAUK, Minnesota, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Der Eisenerzabbau in den USA nimmt zu. Die Mesabi Metallics Company LLC (Mesabi Metallics) gab heute den erfolgreichen Abschluss ihrer ersten Produktionssprengung bekannt – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg des Unternehmens, die erste neue Eisenerzmine und Pelletieranlage zu werden, die seit fünfzig Jahren in Minnesota errichtet wurde, sowie ein planmäßiger Schritt hin zur ersten Pelletproduktion im Laufe des dritten Quartals.
Bei der Sprengung kam ein 66-Loch-Sprengmuster zum Einsatz, wodurch in einem einzigen Sprengvorgang etwa 211.000 Tonnen Erz aufgebrochen wurden – das entspricht fast der Hälfte der Gesamtmenge an Gestein, die für die Errichtung des Mount Rushmore abgetragen wurde. Damit wird die erste Rampe zum Grund der Grube freigegeben und der Weg für 400-Tonnen-Muldenkipper geebnet, die zum ersten Mal Erz aus dem Bergwerk abtransportieren können.
„Mit dieser ersten Sprengung geht dieses Projekt von der Vorbereitungsphase in die Produktionsphase über", sagte Shane Holman, General Manager – Mine bei Mesabi Metallics. „Das Erz, das wir heute gesprengt haben, wird zu Pellets in DR-Qualität verarbeitet, die zu den hochwertigsten der Welt gehören."
„Jede Tonne Erz, die aus diesem Bergwerk gefördert wird, steht für amerikanische Arbeitsplätze, amerikanische Investitionen und amerikanische Kompetenz, die wieder zum Einsatz kommen", sagte Joe Broking, CEO von Mesabi Metallics. „Wir sind entschlossen, in die Iron Range zu investieren, um Amerikas Stahlindustrie, Amerikas Werften und Amerikas Verteidigungsindustrie auch weiterhin mit Energie zu versorgen."
Die Explosion ereignete sich im Anschluss an die Ankündigung von Mesabi Metallics am 4. Juli – dem 250. Geburtstag Amerikas – des „Patriot Pellet", der Marke für das hochwertigste Eisenerzpellets der DR-Qualität, das vollständig im Iron Range hergestellt wird. „Patriot Pellet" ist ein Statement: Amerikanische Bergwerke, amerikanische Arbeitnehmer und amerikanischer Stahl sollten nicht von ausländischen Lieferketten abhängig sein. Jede produzierte Tonne ist eine Tonne, die nicht importiert werden muss.
Mesabi Metallics geht davon aus, dass die wöchentlichen Sprengarbeiten fortgesetzt werden, während die Mine auf die Vollproduktion zusteuert, um die Stahlindustrie mit hochwertigen Eisenerzpellets der DR-Qualität aus Minnesotas Iron Range zu beliefern.
Informationen zu Mesabi Metallics Company LLC
Mesabi Metallics Company LLC, ein Unternehmen der Essar-Gruppe, baut in Nashwauk, Minnesota, eine hochmoderne Eisenerzmine und ein Pelletwerk für Eisenerz von DR-Qualität auf. Nach Fertigstellung wird das Projekt eine Investition von rund 2,5 Milliarden Dollar darstellen und die erste neue Eisenerzmine und Pelletieranlage sein, die seit fast fünfzig Jahren in Minnesota errichtet wurde. Mesabi wird voraussichtlich einige der hochwertigsten DR-Pellets der Welt produzieren und damit eine sichere inländische Versorgung mit wichtigen Rohstoffen gewährleisten, die zur Unterstützung der amerikanischen Stahlindustrie, des Ausbaus der Infrastruktur, des Schiffbaus, der Verteidigungsindustrie und des allgemeinen Wiederaufschwungs der verarbeitenden Industrie benötigt werden.
Mesabi Metallics ist der Eckpfeiler einer umfassenderen Strategie zur Verlagerung wichtiger Stahlversorgungsketten und der industriellen Produktion zurück in die Vereinigten Staaten.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.