Der neue Pramana™ POD Tisch-WSI-Scanner ermöglicht autonomes Imaging und hilft Laboren so, mit minimalem Bedienereingriff pathologenfertige Ganzpräparatbilder zu erstellen.
NEEDHAM, Mass., 17. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Evident kündigte heute den Pramana™ POD Whole Slide Imaging (WSI) Scanner an, ein neues Tischgerät, das Laboren helfen soll, zuverlässige Bilder zu erstellen. Der Scanner wurde für kleine und mittelgroße Labore sowie für Spezialanwendungen innerhalb größerer Institutionen entwickelt und trägt dazu bei, die Einführung der digitalen Pathologie zugänglicher zu machen.
Da Pathologielaboratorien angesichts steigender Fallzahlen und betrieblicher Anforderungen ihre digitalen Arbeitsabläufe ausbauen, benötigen sie Scansysteme, die konsistente, qualitativ hochwertige Bilder über alle Probenarten hinweg erzeugen und sich gleichzeitig in bestehende Labor-Arbeitsabläufe integrieren lassen. Evident hat den Pramana POD-Scanner entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und die bewährte autonome WSI-Technologie von Pramana auch kleineren Laboren zugänglich zu machen.
„Die Pramana WSI-Technologie hat in Pathologielaboren an Universitätskliniken und in Labornetzwerken in den gesamten Vereinigten Staaten eine enorme Akzeptanz gefunden", sagte Prasanth Perugupalli, Vizepräsident für digitale Pathologie bei Evident. „Durch die Integration der Qualitätssicherung in den gesamten Prozess der Objektträger-Bildgebung kann die Technologie von Pramana Laboren unterschiedlicher Größe dabei helfen, den Bedarf an nachträglicher Qualitätssicherung und die damit verbundenen Kosten und Verzögerungen zu reduzieren."
Der Pramana POD-Scanner automatisiert die Bildgebung mit einem fortschrittlichen Gewebefinder, umfassender Labelerkennung und automatischer Fokusebenen- und Scanprofilauswahl. Die integrierte Bildqualitätsbewertung hilft dabei, für Pathologen sofort einsatzbereite Ganzpräparatbilder zu liefern und Scans zu identifizieren, die möglicherweise einer weiteren Überprüfung bedürfen. Die volumetrische Bildgebung erfasst mehrere Fokusebenen, um die Auswahl scharfer Fokusinformationen über den gesamten gescannten Bereich zu unterstützen, mit einer echten 40-fachen Vergrößerung bei 25 Objektträgern pro Stunde unter definierten Bedingungen.
Die autonomen WSI-Scanner der Pramana-Serie eignen sich hervorragend für die meisten Hellfeld-Bildgebungsanwendungen, einschließlich Histopathologie, Stanzbiopsien, Hämatologie, Zytologie und Mikrobiologie.
„Wissenschaftliche Fortschritte schreiten schnell voran, aber die Laborinfrastruktur verändert sich langsam", fügte Perugupalli hinzu. „Mit dem Pramana POD-Scanner können kleine und mittelgroße Labore ihre Ausstattung an ihre sich ändernden Bedürfnisse anpassen."
Um mehr über den Pramana POD Tisch-WSI-Scanner zu erfahren, besuchen Sie evidentscientific.com/products/slide-scanners/pramana-pod.
Über EVIDENT
Seit über 100 Jahren setzen wir als Olympus den Branchenstandard für optische Präzision in der Mikroskopie und helfen der Welt, das zu sehen, was einst unsichtbar war. Heute, als Evident, unterstützen wir weiterhin Wissenschaftler, Ärzte und Ingenieure dabei, das Unsichtbare sichtbar zu machen – mit fortschrittlichen Bildgebungslösungen, die renommierte Optik mit modernster digitaler Innovation verbinden.
Unser Portfolio im Bereich Life Science unterstützt Forschung, klinische Diagnostik und Ausbildung und bietet ein umfassendes Spektrum an Bildgebungsverfahren, von der essentiellen Hellfeld- und Dunkelfeldmikroskopie bis hin zu fortgeschrittener Fluoreszenz, 4D-Analyse und digitaler Pathologie. Im Bereich der industriellen Mikroskopie bieten wir Präzision und Flexibilität durch Laser-Scanning-, Digital- und Halbleitermikroskope, die für Aufgaben von der Routineinspektion bis hin zu komplexen Qualitätskontroll- und Fertigungsanalysen entwickelt wurden.
Ob es um die Weiterentwicklung neuer Therapien, die Sicherstellung der Produktintegrität oder die Erforschung des Unbekannten geht – Evident läutet eine neue Ära der Entdeckung ein mit benutzerfreundlichen Tools, die dazu beitragen, verborgene Antworten zu finden und aufregende neue Durchbrüche zu ermöglichen.
Evident hat seinen Hauptsitz in Tokio und wird von Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Produktionsstätten in Japan, den USA, Deutschland und China unterstützt. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Niederlassungen und eigene Vertriebs- und Servicezentren auf der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie unter EvidentScientific.com.
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren. Die zukünftige klinische Verfügbarkeit unterliegt der jeweiligen behördlichen Genehmigung; der Zulassungsstatus und die Verfügbarkeit können je nach Land variieren. Die Leistung variiert je nach Probenart und Arbeitsablauf.
Pramana ist eine Marke der Evident Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.