Exascend setzt fortschrittliche Speicherlösungen in medizinischer Qualität ein, um Gesundheitssysteme der nächsten Generation voranzutreiben

27.08.2026

TAIPEI, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Exascend gab die erfolgreiche Einführung seiner Speicherlösungen für den medizinischen Bereich in Zusammenarbeit mit einem führenden Anbieter von Gesundheitstechnologie bekannt, die den hohen Anforderungen medizinischer Systeme der nächsten Generation gerecht werden. Die Lösung auf Unternehmensniveau bietet zuverlässige Leistung, Datensicherheit und Wärmemanagement für medizinische Geräte und Gesundheitssysteme, bei denen die Zuverlässigkeit der Speichersysteme für den Systembetrieb von entscheidender Bedeutung ist.

Moderne medizinische Innovationen, darunter KI-gestützte Diagnostik, hochauflösende medizinische Bildgebung und intelligente Anwendungen im Gesundheitswesen, erfordern größere Datenmengen und eine höhere Speicherleistung. Gleichzeitig werden medizinische Geräte in streng regulierten und platzbeschränkten Umgebungen eingesetzt, die besondere Herausforderungen für Speicherkomponenten mit sich bringen, darunter elektrostatische Entladungen (ESD), anhaltende Auslastungen, thermische Einschränkungen, Datensicherheit und Systemzuverlässigkeit.

Entwickelt für zuverlässige Leistung

Die SE4 Enterprise-Serie wurde speziell zur Bewältigung dieser Herausforderungen entwickelt und vereint eine umfassende Palette an Technologien, um eine zuverlässige Speicherleistung in anspruchsvollen medizinischen Anwendungen zu gewährleisten:

  • ESD-Schutz: Die Antriebe wurden gemäß den strengen Anforderungen der Norm IEC 60601 entwickelt und bieten einen Schutz vor Kontaktentladungen von bis zu 8 kV sowie vor Luftentladungen von bis zu 15 kV. Damit tragen sie dazu bei, Speicherkomponenten und kritische Daten in klinischen Umgebungen vor elektrostatischen Entladungen zu schützen.
  • Adaptive Thermal Control™ (ATC): Regelt die Wärmeentwicklung bis zu 85 °C auf intelligente Weise, um eine stabile Leistung in kompakten, geschlossenen medizinischen Systemen zu gewährleisten, in denen die Wärmeableitung eine Herausforderung darstellen kann.
  • Ausdauer auf Enterprise-Niveau: Bietet eine Lebensdauer von 1 DWPD über einen Zeitraum von fünf Jahren und unterstützt damit Hersteller von Medizinprodukten dabei, anspruchsvolle Arbeitslasten und lange Betriebszeiten zu bewältigen.
  • Hardwarebasierte Datensicherheit: Unterstützt TCG Opal 2.01 und hardwarebasierte AES-256-Verschlüsselung zum Schutz sensibler Daten in Anwendungen im Gesundheitswesen.

Bewährte Leistung in datenintensiven medizinischen Anwendungsszenarien

Der Einsatz verdeutlicht die Speicherfähigkeiten von Exascend auf Unternehmensniveau in einer Vielzahl von Anwendungen im Gesundheitswesen, darunter medizinische Bildgebung, Videostreaming-Konsolen, Dialysebehandlung und kontinuierliche Patientenüberwachung.

In diesen Anwendungen spielt der Speicher eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung einer konstanten Systemleistung und einer zuverlässigen Datenverarbeitung. Die Lösung von Exascend unterstützt dauerhafte Arbeitslasten in klinischen Visualisierungs- und Videoanwendungen und bietet gleichzeitig die für Systeme im Dauerbetrieb – wie beispielsweise bei der Dialysebehandlung und der Patientenüberwachung – erforderliche Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Die Speicherlösungen von Exascend für Unternehmen wurden speziell entwickelt, um den hohen Anforderungen moderner Gesundheitssysteme gerecht zu werden.

Informationen zu Exascend

Exascend ist ein Marktführer im Bereich innovativer Flash-Speicherlösungen und bietet Speicherprodukte der Enterprise-Klasse, in Industriequalität sowie maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen an. Mit Fachkompetenz in den Bereichen Embedded-Systeme, Automobilindustrie, Industrie, Unternehmensanwendungen und professionelle Anwendungen entwickelt Exascend Speicherlösungen, die speziell auf Anforderungen hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit und langfristiger Einsatzfähigkeit ausgelegt sind.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.