Exyte gewinnt drei große KI-getriebene Rechenzentrumsprojekte in und um Frankfurt - rund 400 Stellen in Deutschland

11.06.2026
  • Drei große Projekte für internationale Hyperscaler und Technologieunternehmen
  • Auftragseingang von knapp 750 Millionen Euro für 2026
  • Rund 400 Stellen zur Projektumsetzung in Deutschland

STUTTGART, Germany, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Exyte, ein weltweit führendes Unternehmen in Design, Entwicklung und der Bereitstellung von ultra-reinen und nachhaltigen Anlagen wird drei große Rechenzentrumsprojekte in der Region Frankfurt umsetzen. Die Aufträge stammen von internationalen Hyperscalern und führenden Technologieunternehmen. Zusammen ergeben sie einen Auftragseingang von knapp 750 Millionen Euro für das Jahr 2026. Rund 400 Mitarbeitende werden auf den Projekten arbeiten.

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„Diese Projekte unterstreichen die strategische Bedeutung unseres Rechenzentrumsgeschäfts. Es ist ein zentraler Wachstumstreiber in unserem Portfolio. Mit der weltweit stark steigenden Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und Cloud–Services wird robuste und skalierbare digitale Infrastruktur immer wichtiger für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden", sagt Mark Garvey, Chief Commercial Officer von Exyte. Die neuen Projekte bestätigen die Rolle von Exyte als verlässlichen Projektpartner für internationale Technologiekonzerne und bauen auf der langjährigen Erfahrung des Unternehmens in der Region Frankfurt auf.

Die drei Projekte werden parallel umgesetzt und umfassen sowohl Neubauten als auch Erweiterungen bestehender Rechenzentren. In einigen Fällen erfolgen die Bauarbeiten im laufenden Betrieb. Das erfordert die präzise Abstimmung aller Gewerke, damit der Betrieb ohne Unterbrechung weiterläuft und gleichzeitig die zusätzlichen Kapazitäten aufgebaut werden.

Die Projekte erreichen zusammen eine IT–Leistung von rund 80 Megawatt. Die Fertigstellung ist spätestens für das Jahr 2028 vorgesehen. Für die Auftraggeber sind kurze, verlässliche Realisierungszeiträume entscheidend, um mit der stark wachsenden Nachfrage nach Rechenzentrums-Dienstleistungen Schritt zu halten.

Rund 400 Stellen zur Projektumsetzung

Zur Umsetzung der Projekte wird Exyte in der Region rund 400 Mitarbeitende einsetzen. Etwa 150 Stellen sollen intern besetzt werden, etwa durch den Wechsel erfahrener Mitarbeiter von anderen Projekten. Rund 250 weitere Stellen sollen extern besetzt werden.

Gesucht werden Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen – von Engineering und technischen Funktionen über Projektmanagement bis zu Bauleitung und Inbetriebnahme. Die Teams arbeiten in einem dynamischen, internationalen Umfeld interdisziplinär an den komplexen Infrastrukturprojekten. Mitarbeitende tragen dazu bei, Technologien voranzubringen, die die nächste Generation digitaler Dienste und KI-Anwendungen ermöglichen.

Digitale Infrastruktur für das KI–Zeitalter

Die drei Projekte sind Teil einer breiteren Investitionswelle in leistungsfähige Rechenzentrumsinfrastruktur in Europa. Getrieben wird diese Entwicklung durch die rasante Verbreitung von KI, die steigende Nutzung von Cloud–Diensten sowie den Bedarf an ausfallsicheren und souveränen Dateninfrastrukturen.

„Rechenzentren sind heute eine kritische Infrastruktur für moderne Volkswirtschaften. Mit diesen Projekten bauen wir unsere starke Präsenz in der Region Frankfurt weiter aus. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Kapazitäten in einem der wichtigsten Rechenzentrumsmärkte Europas zu erweitern, die Ausfallsicherheit zu erhöhen und digitale Dienste der nächsten Generation bereitzustellen", sagt Jürgen Raschendorfer, Chief Operating Officer für die Region Continental Europe bei Exyte.

Hohe Umsetzungssicherheit durch standardisierte Prozesse

Exyte kombiniert in der Umsetzung fortschrittliche Engineering-Kompetenz mit standardisierten und industrialisierten Abläufen. „Was uns auszeichnet, ist die Fähigkeit, große Rechenzentrumsprojekte verlässlich in Bezug auf Kosten, Termine und Qualität umzusetzen. Gerade in laufenden Betriebsumgebungen ist eine enge, integrierte Abstimmung entscheidend, um Leistungsausfälle zu vermeiden", sagt Damian Farr, President der Global Business Unit Data Centers bei Exyte.

Gleichzeitig werden Rechenzentren zunehmend für höhere Leistungsdichten und anspruchsvollere Kühlanforderungen ausgelegt, um moderne KI–Anwendungen effizient betreiben zu können. Industrielle Vorfertigung und modulare Bauweisen verkürzen Bauzeiten, verbessern die Qualität und reduzieren Risiken im Vergleich zu konventionellen Methoden.

Um den steigenden Energiebedarf zu decken, setzt Exyte auf flexible und ausfallsichere Energie- und Notstromkonzepte. Durchgängig digital unterstützte Prozesse für Planung, Bau und Inbetriebnahme sorgen für Transparenz und Verlässlichkeit bei Kosten, Zeitplänen und Qualität. Ergänzt wird dies durch ein etabliertes Lieferantennetzwerk, das den Zugang zu kritischen Komponenten und spezialisierten Partnern auch in angespannten Märkten sichern.

Für Exyte's Kunden bedeutet das eine schnelle Projektumsetzung, eine höhere Betriebssicherheit und die Möglichkeit, ihre digitale Infrastruktur planbar zu skalieren.

Über Exyte

Exyte ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Design, Engineering und Bereitstellung von ultrareinen und zukunftsfähigen Anlagen für die Hightech-Industrie. Mit seiner einzigartigen Expertise, die das Unternehmen seit über einem Jahrhundert stetig weiterentwickelt, beliefert Exyte Kunden in den hochkomplexen Branchen Halbleiter, Batteriezellen, Pharmazie und Biotechnologie sowie Rechenzentren. Exyte bietet seinen Kunden weltweit ein umfassendes Leistungsspektrum an – von der Beratung bis hin zur Umsetzung schlüsselfertiger Lösungen unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards. Das Unternehmen schafft eine bessere Zukunft, indem es Schlüsselindustrien ermöglicht, die Qualität des modernen Lebens zu verbessern.

www.exyte.net 

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Cham Swiss Properties: Mehr Aktien, mehr Einfluss auf Bredella

10.06.2026

Cham Swiss Properties AG hat den nächsten Schritt zur vollständigen Übernahme der Bredella Beteiligungen AG vollzogen. Das in Cham (ZG) ansässige Immobilienunternehmen schuf im Rahmen einer Kapitalerhöhung 1'427'668 neue Namenaktien aus dem bestehenden Kapitalband, die inzwischen im Handelsregister eingetragen sind. Hintergrund ist eine am 4. Juni 2026 angekündigte Transaktion, mit der Cham Swiss Properties sämtliche Minderheitsanteile an der Bredella Beteiligungen AG im Weg eines Aktientauschs erwerben will.

Mit der Ausgabe der neuen Papiere steigt die Zahl der ausstehenden Namenaktien um 3,0% auf neu 48'906'622. Die Handelszulassung der zusätzlichen Titel an der SIX Swiss Exchange erfolgt am heutigen Tag. Der eigentliche Aktientausch zum Erwerb der verbleibenden Bredella-Anteile soll den Angaben zufolge innerhalb der kommenden zehn Tage abgeschlossen werden.

Cham Swiss Properties war 2025 aus der Fusion der Ina Invest AG und der Cham Group AG hervorgegangen und zählt nach eigenen Angaben zu den Eigentümern eines der hochwertigsten Immobilienportfolios in der Schweiz. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Wohn- und Arbeitsräumen an zentralen Lagen mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Das bestehende Portfolio beläuft sich derzeit auf rund 1,7 Milliarden Schweizer Franken. Nach Fertigstellung der laufenden Projekte rechnet die Gesellschaft mit einem Ausbau der Portfoliogrösse auf etwa 3 Milliarden Franken und jährlichen Mieteinnahmen von über 100 Millionen Franken.

Rund 70 Mitarbeitende decken laut Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette des Immobilienzyklus ab – von der Entwicklung über die Realisierung bis zum Betrieb. Cham Swiss Properties ist an der SIX Swiss Exchange kotiert; die Aktie wird unter dem Tickerkürzel CHAM und der Valorennummer CH0524026959 gehandelt. Mit der nun eingeleiteten vollständigen Integration der Bredella Beteiligungen AG stärkt der Konzern seine Struktur und setzt den eingeschlagenen Wachstumspfad im Schweizer Immobilienmarkt fort.