Foton Motor präsentiert sich auf der IAA in Hannover mit einer Starbesetzung und läutet damit eine neue Phase der umfassenden globalen Expansion für chinesische Nutzfahrzeuge ein

10.09.2026

HANNOVER, Deutschland, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Nächste Woche (14. September) öffnet die IAA Transportation 2026, die weltweit größte Nutzfahrzeugmesse, in Hannover ihre Pforten. Foton Motor, das seit 21 Jahren in Folge den ersten Platz in der chinesischen Nutzfahrzeugbranche einnimmt, wird mit seiner bislang größten Modellpalette ausstellen.

Starke Modellpalette für globale Märkte

Mehr als 460 chinesische Unternehmen stellen auf dieser IAA aus. Die bislang größte Modellpalette von Foton umfasst 7 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und 6 selbst entwickelte Kernkomponenten. Der FOTON GALAXUS R9 PHEV hat Feldtests in Spanien abgeschlossen, und der CAVAN C1 wurde im Ausland auf den Markt gebracht. Zu den weiteren Modellen, die ihr öffentliches Debüt im Ausland feiern, gehören der schwerlastfähige Lkw CAVAN BEACON mit Wasserstoff- und Elektroantrieb, der mittelschwere Lkw eGALAXUS D3 (Kehrmaschine), der leichte Lkw DAYSTAR, der Pick-up TUNLAND V9 PHEV sowie der Bus eAURORA. Zu den Komponenten zählen Antriebsbatterien, E-Antriebsachsen und elektrische Steuerungen für Schwerlastfahrzeuge, E-Antriebsachsen für Leichtfahrzeuge, Niederspannungs-Fahrzeugsteuergeräte sowie Megawatt-Ladestationen. Foton wird außerdem die Auslieferung seines weltweit 13-millionsten Fahrzeugs feiern, den weltweiten Markteintritt des BEACON begehen und seine „Europa-Strategie" bekannt geben.

Von breiter Abdeckung zu tiefgreifendem Fortschritt

Foton steht seit 15 Jahren in Folge an erster Stelle bei den chinesischen Nutzfahrzeug-Exporten. Seine Produkte und Dienstleistungen decken über 140 Länder und Regionen ab, mit 32 lokalisierten Werken weltweit. 2025 erreichten die Gesamtexporte 165.000 Einheiten; von Januar bis August 2026 beliefen sich die Exporte auf 149.000 Einheiten, was einem Anstieg von 44,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Eine neue chinesische Lösung für die Umstrukturierung des globalen Marktes

Foton ist wohl der chinesische Nutzfahrzeughersteller mit dem umfassendsten Angebot an Fahrzeugen mit neuen Antriebstechnologien. Mehrere rein elektrische Leicht-Lkw und Transporter haben die WVTA-Zertifizierung der EU erhalten. Die neuen Energieprodukte von Cavan halten zunehmend Einzug in 15 europäische Länder sowie in Märkte mit hohem Potenzial wie Australien und Neuseeland. Foton hat lokale Produktionsstätten in Südostasien, Lateinamerika und dem Nahen Osten sowie 18 regionale und nationale Ersatzteilzentren eingerichtet und bildet damit einen geschlossenen Kreislauf, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Verkauf über die Wartung bis hin zum Laden abdeckt.

Im Rahmen seiner „3040"-Strategie für das Auslandsgeschäft strebt Foton an, bis 2030 einen jährlichen Absatz von 400.000 Einheiten im Ausland zu erreichen – wobei Fahrzeuge mit neuen Antriebstechnologien einen Anteil von 30 % ausmachen sollen – und damit in eine neue Phase der systematischen globalen Expansion einzutreten.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.