Fünf Produktionsstandorte von ZPMC erhalten nationale Zertifizierung für intelligente Fertigung

30.06.2026

SHANGHAI, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der in Shanghai ansässige Schwermaschinenhersteller ZPMC hat für fünf seiner Produktionsstandorte die Level-3-Zertifizierung (Integrationsstufe) gemäß dem nationalen Reifegradmodell für intelligente Fertigung in China erhalten. Mit dieser Auszeichnung wird die Fähigkeit von Betrieben gewürdigt, digitale Systeme durch datengestütztes Produktionsmanagement in die Fertigungsprozesse zu integrieren. Der erste der fünf Standorte erhielt Anfang dieses Jahres die Level-3-Zertifzierung, die übrigen vier haben die entsprechenden Audits in den letzten Wochen durchlaufen.

Das als CMMM (China Manufacturing Maturity Model) bekannte Zertifizierungsrahmenwerk wird vom China Electronics Standardization Institute unter der Leitung des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie verwaltet. Die Bewertung umfasst die strategische Planung, die Prozessgestaltung, das Anlagenmanagement, den Produktionsbetrieb, den Energieverbrauch und die Sicherheitsvorschriften.

Im Falle von ZPMC bestätigten die Audits, dass an den fünf Standorten des Unternehmens die zentralen Informationssysteme – darunter die Unternehmensressourcenplanung, das Produktlebenszyklusmanagement, die Fertigungsabläufe und das Lieferantenbeziehungsmanagement – mit den Anlagen in der Fertigung vernetzt sind. Anstatt nach voreingestellten Maschinenbefehlen zu arbeiten, stützen sich die Werke nun auf Echtzeit-Betriebsdaten, um Entscheidungen zu treffen, Produktionsabläufe anzupassen und die Leistung der Anlagen zu optimieren.

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/funf-produktionsstandorte-von-zpmc-erhalten-nationale-zertifizierung-fur-intelligente-fertigung-302814276.html

Bystronic dämpft Erwartungen: Auftragseingang wächst langsamer als erhofft

15.06.2026

Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.

Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.

Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.

Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.