Fujitsu develops diamond-spin quantum computer prototype

08.09.2026

New diamond-spin quantum computer prototype incorporating tin-vacancy (SnV) centers into photonic integrated circuits marks significant step toward quantum computing scalability

KAWASAKI, Japan, Sept. 8, 2026 /PRNewswire/ -- Fujitsu today announced that it has developed the world's first working prototype of a diamond-spin quantum computer incorporating tin-vacancy (SnV) centers into photonic integrated circuits. The prototype can be operated at -271.6°C, higher than the typical operating temperature of superconducting quantum computers (-273.13°C) and Fujitsu has demonstrated in a test environment that it can be utilized via the Fujitsu Hybrid Quantum Computing Platform without any additional specialist knowledge. This development represents an important milestone toward realizing a modular architecture, one of the most promising approaches for scaling quantum computers, due to its high fidelity and efficient optical connectivity.

The prototype is based on the results of joint research started in 2020 by Fujitsu, Delft University of Technology, and QuTech, a world-leading quantum technology research institute and part of TU Delft.

Comment from Vivek Mahajan, Corporate Executive Officer, Corporate Vice President, CTO, in charge of System Platform, Fujitsu Limited

"The diamond-spin approach we have applied in this prototype not only offers exceptional scalability in its own right, but also has the potential to be integrated with superconducting quantum computers to further extend their capabilities, enabling more complex and large-scale computations.

Under our roadmap to achieve a 250 logical qubit system by fiscal 2030 and a 1,000 logical qubit system by fiscal 2035, Fujitsu will continue advancing practical quantum computing across a broad range of areas, from software to hardware, while leveraging the key advantages of the diamond-spin approach, including high fidelity and optical connectivity."

Comment from Dr. Kees Eijkel, General Director, QuTech, Delft University of Technology

"We are delighted to announce this prototype diamond spin quantum computer as a result of the collaborative research conducted since 2020 between Fujitsu, Delft University of Technology, and QuTech. It is a major milestone in our strong collaboration. Demonstrating the scalability expected of diamond spin quantum computing remains a long and challenging journey. However, by further strengthening our collaboration with Fujitsu, we are committed to tackling this ambitious and meaningful challenge and leading the development of next-generation quantum technologies."

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.