Gemtek und Dixon bauen ihre strategische Zusammenarbeit aus, um das Geschäft mit optischen Verbindungen in Indien auszubauen

01.09.2026

Durch die Kombination von Know-how im Bereich der photonischen Integration mit lokaler Fertigung soll der wachsenden Nachfrage nach optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen in den Bereichen Breitband, Telekommunikation und KI-Infrastruktur Rechnung getragen werden

TAIPEI, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- Gemtek Technology Co., Ltd. („Gemtek") und Dixon Technologies (India) Limited („Dixon") bauen ihre strategische Zusammenarbeit über ihr Joint Venture in Indien aus und erweitern damit die Fertigungs- und Marktchancen für optische Transceiver, BOSA (Bidirectional Optical Sub-Assembly) und andere optische Hochgeschwindigkeitsverbindungslösungen.

Die Zusammenarbeit vereint das Know-how von Gemtek in den Bereichen optische Kommunikation, photonische Integration und Produktentwicklung mit der Fertigungskapazität, den Lieferkettenkompetenzen und der Marktpräsenz von Dixon in Indien und schafft so eine skalierbare Plattform für die Märkte Breitband, Telekommunikation, Cloud, Rechenzentren und KI-Infrastruktur in Indien und weltweit.

Ausbau der optischen Konnektivität der nächsten Generation

Gemtek erweitert sein Portfolio an optischen Verbindungslösungen um Produkte im Bereich von 1G bis 1,6T, darunter optische Transceiver, SFPs, BOSA und Lösungen für die optische Hochgeschwindigkeitsverbindung.

Durch die Nutzung der photonischen Integration von EIC-PIC und fortschrittlicher Fertigungskapazitäten treibt Gemtek seine Roadmap in Richtung 800G, 1,6T und photonische Integrationstechnologien der nächsten Generation voran, um der wachsenden Nachfrage nach Konnektivität mit hoher Bandbreite und hoher Leistung gerecht zu werden, die durch KI-, Cloud- und Rechenzentrumsinfrastrukturen angetrieben wird.

Stärkung der lokalen Fertigung und der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette in Indien

Die Zusammenarbeit unterstützt Indiens zunehmenden Fokus auf die lokale Fertigung von optischen Transceivern, BOSA und anderen optischen Hochgeschwindigkeitslösungen. Durch die Kombination von Gemteks Technologie- und Produktentwicklungskompetenz mit Dixons lokalen Fertigungs- und Lieferkettenkapazitäten ermöglicht die Partnerschaft eine skalierbare Produktion in Indien und ergänzt gleichzeitig Gemteks globale Fertigungspräsenz, wodurch die geografische Diversifizierung und die allgemeine Widerstandsfähigkeit der Lieferkette gestärkt werden.

Gemtek präsentiert optische Konnektivitätslösungen auf dem IMC 2026

Gemtek wird am India Mobile Congress (IMC) 2026 teilnehmen, der vom 7. bis 10. Oktober 2026 im Yashobhoomi in Neu-Delhi, Indien, in Halle 2, Stand B1, stattfindet.

Gemtek wird sein Portfolio an optischen Verbindungslösungen von 1 G bis 1,6 T sowie Lösungen für Breitband-, Telekommunikations- und KI-Rechenzentrumsanwendungen präsentieren, darunter optische Transceiver, BOSA und optische Hochgeschwindigkeits-Verbindungstechnologien der nächsten Generation.

Informationen zu Gemtek

Gemtek Technology ist ein globaler Anbieter von Netzwerk- und Kommunikationslösungen in den Bereichen Breitband, WLAN, Glasfaser, 5G, optische Konnektivität und KI-gestützte Netzwerke. Durch die Kombination von photonischer Integration, Produktinnovation und fortschrittlichen Fertigungskapazitäten baut Gemtek seine Technologien und Lösungen für optische Hochgeschwindigkeitsverbindungen kontinuierlich aus.

Informationen zu Dixon

Dixon Technologies (India) Limited ist ein führendes indisches, auf Design ausgerichtetes Fertigungsunternehmen, das die Bereiche Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, IT-Hardware und andere Technologiesektoren bedient und über umfassende Kompetenzen in den Bereichen Produktdesign, Engineering, Großserienfertigung und Lieferkettenmanagement verfügt.

Gemtek presents its "Optical Intelligence" technology roadmap spanning 10G to 1.6T at IMC 2026 in New Delhi (Oct 7–10, Hall 2, Booth B1), driving India's next-generation connectivity transformation.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.