SEOUL, Südkorea, 28. April 2026 /PRNewswire/ -- GLN International hat in Zusammenarbeit mit NAPAS einen landesweiten QR-Zahlungsdienst in Vietnam eingeführt und damit seine direkte Integration in die nationale QR-Zahlungsinfrastruktur des Landes vollzogen.

Der Dienst wurde am 23. April in Vietnam in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der State Bank of Vietnam (SBV), NAPAS, BIDV und der Hana Bank im Rahmen einer Feierstunde eingeführt.
GLN leitet den Betrieb des Zahlungssystems, das an das nationale QR-Netzwerk in Vietnam angeschlossen ist, und hat dessen technische Integration im Rahmen der grenzüberschreitenden Initiativen der Hana Financial Group vorangetrieben. Die Hana Bank ist das einzige koreanische Finanzinstitut, das von der SBV als Abwicklungsbank zugelassen wurde.
Die vietnamesische Zahlungsinfrastruktur basiert auf dem von der NAPAS betriebenen VietQR Global System, das Banken und Händler landesweit miteinander verbindet. Durch diese Integration ermöglicht GLN den Nutzerinnen und Nutzern von Partner-Apps den Zugriff auf das Netzwerk und erhöht damit die Akzeptanz. Es wird erwartet, dass die Partnerschaft auch eingehende Anwendungsfälle unterstützt, so dass vietnamesische Nutzer über ihre lokalen Apps QR-Zahlungen in Korea vornehmen können.
Der Service ist an allen Reisezielen, einschließlich Da Nang, Phu Quoc, Nha Trang und Ho-Chi-Minh-Stadt, bei allen Händlern des täglichen Bedarfs verfügbar. Zahlungen können über mit GLN verbundene Partneranwendungen, einschließlich der wichtigsten koreanischen Fintech-Apps wie Toss, PurpleGLN, Hana OneQ, Hana Money und Hana Card, ohne Währungsumtausch durchgeführt werden. Es wird erwartet, dass der Dienst auf weitere Plattformen ausgeweitet wird, darunter Naver Pay und die KB Banking App.

Seok Lee, CEO von GLN, sagte: „Die Einführung ist ein wichtiger Schritt zur Verbindung von Korea und Vietnam durch eine einheitliche QR-Zahlungsinfrastruktur. Durch die Integration in das vietnamesische QR-Netzwerk ermöglichen wir Reisenden ein einfaches Zahlungserlebnis mit den Apps, die sie bereits in ihrem Heimatmarkt verwenden, ohne Währungsumtausch. Wir werden weiterhin führend sein bei Auslandszahlungen und Bargeldabhebungen ohne physische Karten."
Inzwischen bietet GLN, eine Tochtergesellschaft der Hana Bank unter der Hana Financial Group, QR-Zahlungen und QR-Abhebungen in 14 Ländern Asiens an, darunter Vietnam, China, Thailand, die Philippinen, Laos und Japan, und hat Zugang zu mehr als 200 Millionen QR-Händlern weltweit. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Infrastrukturen für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in Asien, der Nutzerinnen und Nutzer und Händler marktübergreifend miteinander verbindet. Es hat auch Partnerschaften mit Finanzplattformen in Übersee geschlossen, darunter Moreta Pay (Nordamerika), DeCard App (Singapur) und Taishin Bank (Taiwan).
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Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Einschätzung für die Aktien des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek deutlich verschärft und die Titel von „Neutral“ auf „Sell“ abgestuft. Das Kursziel wurde von zuvor 76 Euro auf 56 Euro gesenkt und damit in etwa auf das aktuelle Kursniveau angepasst. An der Börse gerieten die Papiere daraufhin spürbar unter Druck; seit dem Rekordhoch im August haben die Aktien bereits fast 60 Prozent an Wert verloren.
Im Mittelpunkt der Kritik von UBS-Analyst Michael Briest stehen die langjährigen Vertragsstrukturen von Nemetschek. Diese seien im ersten Jahr für Umsatz- und Cashflow-Entwicklung zwar positiv, könnten aber ab dem zweiten Jahr zunehmend belastend wirken. Aus Sicht des Experten droht sich das Vertragsmodell damit „von einem Wachstumsmotor in ein Wachstumshemmnis“ zu verwandeln. Briest sieht den bislang starken Cashflow des Unternehmens durch diese Struktur gefährdet.
Zudem verweist die UBS auf die wachsenden Verdrängungssorgen rund um Künstliche Intelligenz. Der Markt könnte die Risiken aus den langfristigen Verträgen mit den Erwartungen eines raschen Umstiegs auf KI-basierte Lösungen vermischen. In einem Umfeld, in dem technologische Innovation und Anpassungsfähigkeit an neue Software-Generationen entscheidend sind, geraten traditionelle Angebotsmodelle unter zusätzlichen Rechtfertigungsdruck.
Charttechnisch bleiben die Nemetschek-Titel unter ihrer 21-Tage-Durchschnittslinie, die bereits seit dem Rekordhoch vom August als Widerstand fungiert und den kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt. Die Herabstufung durch UBS erhöht den Druck auf das Management, die Tragfähigkeit der bestehenden Vertrags- und Produktstrategie unter Beweis zu stellen. Wie stark sich die Kombination aus möglicher Cashflow-Abschwächung und KI-Konkurrenz tatsächlich auf die mittelfristige Entwicklung von Nemetschek auswirkt, bleibt indes offen und hängt wesentlich von der Reaktion des Unternehmens und der Nachfrage seiner Kunden ab.