Guide setzt auf der Hannover Messe 2026 neue Maßstäbe in der industriellen Thermografie

20.04.2026

HANNOVER, Deutschland, 20. April 2026 /PRNewswire/ -- Am 20. April wurde die Hannover Messe 2026 auf dem Messegelände Hannover in Deutschland offiziell eröffnet. In Halle 27, Stand H11, präsentierte Guide sein gesamtes Portfolio an Thermografie-Tools und integrierten IoT-Lösungen. Der Stand zog zahlreiche Fachbesucher und Branchenexperten aus aller Welt an, die sich intensiv austauschten und die Wärmebildtechnologie der nächsten Generation, ApexVision, hautnah erlebten. Die beeindruckende Leistung der Infrarot-Bildgebung stieß auf äußerst positive Resonanz.

Erleben Sie das Zeitalter der Ultra-Schärfe – ApexVision für industrielle Anwendungen

Angetrieben vom neuen ApexCore S1 Detector (NETD<15mK) erfasst ApexVision selbst feinste Temperaturunterschiede und Details präzise und verbessert so die Bildqualität erheblich. Die Hochleistungsplattform Nexus 1.0 (3-fache Rechenleistung) ermöglicht dynamische Aufnahmen mit hoher Bildrate und zuverlässige Temperaturmessungen in Echtzeit, wodurch eine genaue Messung bewegter Ziele ohne Verzögerung gewährleistet wird. Der All-Scenario 1.0 Algorithmus integriert Detailverbesserung, kantenschonende Rauschunterdrückung und Umgebungsanpassung und gewährleistet so eine stabile hochauflösende Bildgebung in komplexen Umgebungen.

Die Live-Demonstration von ApexVision hinterließ bei den Besuchern einen starken Eindruck; viele von ihnen merkten an, dass das System die zentralen Herausforderungen der industriellen Temperaturmessung effektiv bewältigtund einen neuen Maßstab für die Branche setzt. Die Technologie ist nun in das gesamte Wärmebild-Produktportfolio von Guide integriert und bietet ultraklare, hochpräzise Bildgebung für Anwendungen in den Bereichen Energie, Fertigung, Metallurgie, Petrochemie, Brandbekämpfung, Gebäudeinspektion sowie medizinische und wissenschaftliche Forschung.

ApexVision hebt Wärmebildkameras auf ein neues Niveau

Auf der Messe wurden die Flaggschiff-Wärmebildkameras vorgestellt, darunter die Serien E4S, H6S, PT870S, FA611S, PR610S und PF210S. Ausgestattet mit den leistungsstarken Bildoptimierungsfunktionen von ApexVision liefert die gesamte Produktpalette sowohl in komplexen Umgebungen als auch unter extremen Temperaturbedingungen durchweg klarere Wärmebilder und präzisere Temperaturmessungen, während sie in allen Szenarien eine zuverlässige Leistung gewährleistet. Diese Produkte wurden schnell die Highlights der Messe.

Intelligente integrierte IoT-Lösungen

Im Bereich der integrierten IoT-Lösungen wurden Dual-Spektrum-Dome-Kameras, Dual-Spektrum-Bullet-Kameras und die Serie der fest installierten Wärmebildkameras NC200 vorgestellt, die Wärmebildgebung, sichtbares Licht und intelligente Analysen vereinen. Sie ermöglichten eine kontinuierliche Temperaturüberwachung, Hotspot-Erkennung und Frühwarnung und eignen sich somit ideal für Anwendungen in Energieversorgungsunternehmen, Industrieanlagen, im Sicherheitsbereich, in Rechenzentren, im Bereich erneuerbare Energien und in Logistiklagern.

Die Messe bot eine umfassende Präsentation der Thermografieprodukte der nächsten Generation von Guide, die von Branchenexperten Anerkennung fanden. Als globaler Anbieter von Infrarot-Wärmebildprodukten ist Guide weiterhin bestrebt, klarere und zuverlässigere Wärmebild- und Frühwarnlösungen für Branchen weltweit bereitzustellen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.guideir.com/

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2960246/Guide_Hannover_Messe_2026.jpg

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.