Vernetzte Produkte verstehen alltägliche Bedürfnisse und passen sich an diese an
BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- Haier, seit 17 Jahren in Folge die weltweite Nr. 1 unter den Marken für große Haushaltsgeräte*, präsentierte auf der IFA 2026 ein KI-gestütztes Smart-Home-Ökosystem, das die Bereiche Wäschepflege, Kühlen, Kochen, Unterhaltung, digitale Dienste und Robotik umfasst. Unter dem Motto „Home of Intelligent Possibilities" veranschaulicht die Präsentation, wie sich vernetzte Geräte zu einem abgestimmten Zuhause weiterentwickeln können: Ein solches System erkennt Gegebenheiten, versteht den Kontext, lernt aus den Gewohnheiten der Nutzer und passt die Arbeitsweise der Geräte an – für ein intuitiveres und reaktionsschnelleres Wohnerlebnis.

KI, die sich an den Alltag anpasst
Im gesamten Produktportfolio wandelt KI Echtzeitinformationen in praktische Anpassungen um. Die Waschmaschine „Vision 15" nutzt eine integrierte Kamera, Sensoren und Algorithmen, um Faktoren wie Beladungsmenge, Auswuchtung und Schaumbildung zu erfassen und anschließend Wasserstand, Waschmitteldosierung, Trommelbewegung und Programmeinstellungen anzupassen. Im Bereich der Kältetechnik vereint der Prototyp „Maestro" verschiedene Technologien zur Lebensmittelkonservierung. Sein „AI Food Care System 2.0" erkennt gelagerte Lebensmittel und empfiehlt geeignete Bedingungen, damit Nutzer ihre Lebensmittel effektiver verwalten können.
Der Backofen der ID Ultimate Series 6 wendet denselben Ansatz beim Garen an. Seine integrierte Kamera erkennt Lebensmittel, überwacht den Garfortschritt und kann das Programm stoppen, sobald das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Im Wohnzimmer analysiert die UltraSense-KI Inhalte und Umgebungsbedingungen, um Bild und Ton auf Haier-Smart-TVs in Echtzeit anzupassen.

Zusammen erweitern diese Technologien den Einsatz von KI auf koordinierte Szenarien im Haushalt, die Wäschepflege, die Lebensmittelpflege, das Kochen und die Unterhaltung umfassen. Die hOn-App vereint die vernetzten Produkte, Dienste und Wohnerlebnisse von Haier Europe in einer einzigen digitalen Umgebung, sodass sie im Rahmen der täglichen Routinen zusammenwirken und vernetzte Technologie in praktische Vorteile im Haushalt umsetzen können.
Diese Entwicklung von einzelnen Produkten hin zu koordinierten Szenarien im Haushalt erreicht bereits eine große Zahl von Nutzern. Laut Euromonitor International wurde Haier Smart Home auf Basis des weltweiten Smart-Home-Umsatzes 2025 als weltweit führendes Smart-Home-Unternehmen anerkannt. Die Haier-Smart-Home-Plattform hat weltweit mehr als 130 Millionen registrierte Nutzer erreicht und 2025 86,1 Milliarden Interaktionen mit Smart-Home-Szenarien verzeichnet.
Intelligenz auf physische Interaktion ausweiten
Haier zeigte zudem, wie KI und verkörperte Intelligenz Smart-Home-Intelligenz in physische Aufgaben umsetzen können. Die Präsentation umfasste humanoide Roboter, die mit Haushaltsgeräten interagierten, Roboter-Reinigungssysteme, die Objekte und verschiedene Verschmutzungsarten erkennen können, sowie Begleitroboter, die für Sprachassistenz und personalisierte Unterstützung entwickelt wurden.
Das Haier-Exoskelett dehnte dieses Thema über den häuslichen Bereich hinaus aus. Seine Sensoren und Algorithmen interpretieren Bewegungsabsichten in Echtzeit und passen die Unterstützung für jeden Nutzer individuell an, wodurch die Mobilität gefördert und gleichzeitig natürliche Bewegungsabläufe erhalten bleiben. Zusammengenommen spiegeln die Vorführungen Haiers Bestreben wider, KI, Haushaltsgeräte und Robotik im Hinblick auf praktische menschliche Bedürfnisse miteinander zu verbinden.

Dieses Technologieportfolio wird durch Haiers offenes Innovationssystem „10+N" unterstützt, das globale Forschungsressourcen mit lokalen Nutzererkenntnissen verknüpft. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 führte Haier zum 15. Mal in Folge die globale Liste der Smart-Home-Erfindungspatente von IPRdaily an. Mit Blick auf die Zukunft plant Haier, in den nächsten fünf Jahren mindestens 13 Milliarden Euro zu investieren, wobei der Schwerpunkt auf grundlegenden Technologien wie künstlicher Intelligenz, Halbleitern und IoT-Sicherheit liegt, um die KI-native Transformation des Unternehmens voranzutreiben.
Haier nutzt seine Präsenz auf der IFA auch, um seine globalen Sportpartnerschaften unter dem Motto „Play with the Number Ones" hervorzuheben, die das Streben nach Spitzenleistungen im Sport mit dem Fokus der Marke auf Innovation, Leistung und bessere Nutzererlebnisse weltweit verbinden.
Besucher können die Smart-Home-Technologien von Haier während der IFA 2026 in Berlin vom 4. bis 8.September in Halle 3.1 am Stand 101 erleben.
*Quelle: Euromonitor International Limited; Consumer Appliances 2026 Edition; % Stückanteil, 2025 Volumenumsatzdaten
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/haier-prasentiert-auf-der-ifa-2026-ein-ki-gestutztes-smart-home-okosystem-302871581.html
In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.