Hannover Messe 2026: Zoomlion stellt seinen Robotereinsatz vor und präsentiert seine Kompetenzen in den Bereichen industrielle KI und intelligente Fertigung

23.04.2026

HANNOVER, Deutschland, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder „das Unternehmen"; 1157.HK) hat sein Betriebssystem für verkörperte Intelligenz, „Robot Ops", auf der Hannover Messe 2026, die vom 20. bis 24. April stattfindet, weltweit erstmals vorgestellt. Auf der Veranstaltung präsentiert Zoomlion das Roboterbetriebssystem für industrielle Anwendungen sowie seine Lösungen für industrielle KI und intelligente Fertigung (IM). Anhand von Live-Vorführungen und themenbezogenen Präsentationen stellt Zoomlion seine neuesten Fortschritte bei Entwicklungsplattformen für verkörperte Intelligenz und IM-Anwendungen vor.

Zoomlion's humanoid robot draws significant attention at Hannover Messe

Robot Ops wurde für das Zeitalter der Software 3.0 entwickelt und ist eine professionelle Entwicklungsplattform für verkörperte Intelligenz, die auf dem technischen Konzept „Daten, Software und Agenten" basiert. Sie integriert DevOps, DataOps und AgentOps in eine Full-Stack-Lösung auf Engineering-Niveau und ermöglicht so eine koordinierte Entwicklung über Software, Daten und intelligente Agenten hinweg.

Die Plattform umfasst vier Module: Basiswerkzeuge, Imitationslernen, bestärkendes Lernen und Aufgabenorchestrierung. Damit ermöglicht sie ein vollständiges Lebenszyklusmanagement von der Datenerfassung und dem Modelltraining bis hin zur Simulationsverifizierung, Anwendungsentwicklung und Wartung im Einsatz. Robot Ops ist auf sofortige Einsatzbereitschaft mit geringer Einführungshürde ausgelegt und verbessert die Effizienz der Closed-Loop-Iteration um über 50 %.

Es geht direkt auf vier zentrale Herausforderungen der Branche ein: hohe technische Hürden, Schwierigkeiten bei der Szenario-Migration, Datenengpässe und fehlendes Lebenszyklusmanagement. Durch die Bereitstellung eines standardisierten, reproduzierbaren Entwicklungsweges für den groß angelegten Einsatz lässt sich Robot Ops breit auf humanoide Roboter, Industrieroboter, Baumaschinen und autonomes Fahren anwenden. Als eine Plattform, die mehrere Branchen unterstützt, fördert sie einen skalierbareren und standardisierteren Ansatz für die Entwicklung verkörperter Intelligenz.

Auf der Hannover Messe 2026 präsentiert Zoomlion Live-Demonstrationen unter der einheitlichen Steuerung von Robot Ops, bei denen ein humanoider Radroboter und ein mobiler Logistikroboter in einem Logistiksortierszenario zusammenarbeiten, während der seriengefertigte Humanoidroboter der ersten Generation, Z1, eine Tanzroutine und eine Demonstration dynamischer Bewegungssteuerung vorführt. Die Demonstration der Zusammenarbeit mehrerer Roboter zeigt, wie Robot Ops Algorithmen, Aufgabenkoordination und Ausführung vor Ort miteinander verbindet.

Zoomlion präsentiert zudem seine Industrie-5.0-IM-Lösungen, einschließlich Einblicken in die „Zoomlion Smart Industrial City". Die Präsentation verdeutlicht, wie digitale Technologien wie intelligente Planung, industrielle KI, digitale Zwillinge und durchgängige intelligente Logistik in Fertigungsprozesse integriert werden.

Zoomlion stellt am Stand D76 in Halle 15 und am Stand D70 in Halle 11, dem China-Pavillon, aus. Das Unternehmen stellt außerdem gemeinsam mit Amazon Web Services (AWS) aus und nimmt an der Eröffnungszeremonie „Invest in China" des China-Pavillons teil.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2962882/The_Zoomlion_humanoid_robot_takes_center_stage_at_Hannover_Messe.jpg

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Bossard-Aktionäre kassieren 3.90 Franken – höhere Rendite, weniger ausgeschüttetes Volumen

13.04.2026

Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.

Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.

Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.

Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.