LONDON, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, gibt bekannt, dass eines ihrer verbundenen Unternehmen eine bindende Vereinbarung zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der TERRAS Group („TERRAS" oder das „Unternehmen") geschlossen hat. Die Mitbegründer von TERRAS, Dr. Dirk Sojka und Ralf Sojka, werden gemeinsam mit H.I.G. rückinvestieren und damit ihr Engagement für den weiteren Wachstumskurs des Unternehmens bekräftigen.
TERRAS mit Hauptsitz in Montabaur, Deutschland, ist ein führender Anbieter von Ingenieur- und Baudienstleistungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Digitalisierung, Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung in der DACH-Region. Das Unternehmen bietet umfassende Lösungen im Infrastrukturbau, darunter regionale Infrastruktur, Spezialtiefbau, Gleisbau und damit verbundene Ingenieurdienstleistungen. Angesichts des erheblichen Investitionsbedarfs Deutschlands im Infrastrukturbereich, der sich beschleunigenden Energiewende und der steigenden Nachfrage nach digitaler Infrastruktur ist TERRAS gut für weiteres Wachstum aufgestellt. H.I.G. plant, die nächste Expansionsphase des Unternehmens zu unterstützen, indem es die Dichte der regionalen Cluster in den bestehenden deutschen Märkten erhöht und selektiv in neue Regionen expandiert.
Rohin Jain, Geschäftsleiter bei H.I.G. Middle Market Europe, erklärte: „TERRAS ist ein Paradebeispiel für die Art von Unternehmen, mit denen wir Partnerschaften eingehen möchten – eine gründergeführte Plattform mit einem bewährten Geschäftsmodell, die in einem großen, strukturell attraktiven Markt tätig ist. Der jahrzehntelange Investitionsrückstand im deutschen Infrastrukturbereich in Verbindung mit der sich beschleunigenden Energiewende bietet dem Unternehmen eine außergewöhnliche langfristige Wachstumschance. Wir sind stolz darauf, Partner von TERRAS für das nächste Kapitel zu sein, und freuen uns darauf, das Team dabei zu unterstützen, TERRAS zu einem Unternehmen von echter nationaler und europäischer Bedeutung auszubauen."
Dr. Dirk Sojka und Ralf Sojka, Mitbegründer von TERRAS, erklärten: „Als wir TERRAS gründeten, hatten wir die klare Vision, eine Plattform aufzubauen, die die gesamte Wertschöpfungskette im Infrastrukturbau abdeckt und gleichzeitig die unternehmerische Kultur bewahrt, die regionale Spezialisten so erfolgreich macht. Heute wird diese Vision Wirklichkeit, und wir glauben, dass wir erst am Anfang unseres Weges stehen. H.I.G. verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis für unser Geschäft sowie über eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Zusammenarbeit mit gründergeführten Unternehmen zur Unterstützung unserer nächsten Wachstumsphase."
Informationen zu TERRAS
Die TERRAS Group wurde 2014 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Montabaur, Deutschland, und ist der führende Anbieter von Ingenieur- und Baudienstleistungen für Infrastruktur in der DACH-Region. Das Unternehmen bietet öffentlichen und privaten Kunden durchgängige Leistungen von der Planung über die Ausführung bis hin zur Entsorgung und verfügt über Fachkompetenz in den Bereichen regionaler Tiefbau, Spezialtiefbau, Gleisbau, Ingenieurdienstleistungen sowie damit verbundene Ressourcen wie Steinbrüche, Erddeponien und Recycling. TERRAS betreut Kunden in den Zielmärkten Mobilität, Energie, Digitalisierung, Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung und arbeitet dabei nach einem Modell regionaler Cluster, das lokales Unternehmertum mit zentraler Steuerung, Beschaffung sowie dem Austausch bewährter Verfahren verbindet. Weitere Informationen finden Sie auf terras.com.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:
Rohin Jain
Geschäftsleiter
rjain@hig.com
H.I.G. Capital
10 Grosvenor Street
2nd Floor
London W1K 4QB
Vereinigtes Königreich
Tel.: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.