FLORENZ, Italien, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem Huawei Network Summit 2026 Europe (HNS 2026) trafen sich Branchenführer zu einer Führungskräfte-Diskussionsrunde unter dem Motto „Auf Resilienz gegründet, durch Intelligenz geschmiedet: Aufbau der offenen Rechenzentrumsnetzwerke der nächsten Generation in Europa". Im Rahmen der Veranstaltung stellte Huawei seine neu aktualisierte „Stellar Intelligent Fabric" für den europäischen Markt vor. Dank verbesserter Intelligenz, Leistung und Zuverlässigkeit ermöglicht die Lösung Unternehmen den Aufbau extrem widerstandsfähiger und hocheffizienter offener Rechenzentrumsnetzwerke der nächsten Generation.

Zu Beginn der Sitzung stellte Bingyu Zhou, stellvertretender Leiter der Abteilung für ICT-Marketing und Lösungsvertrieb bei Huawei in Europa, fest, dass die Einführung intelligenter Technologien die globalen Branchen im Laufe des nächsten Jahrzehnts neu gestalten und damit ein strategisches Fenster für Europa eröffnen werde. Mit Hyperscale-Kapazität, hohem Durchsatz, automatisiertem Betrieb und Wartung, modularer Architektur und geringem Stromverbrauch treiben die Rechenzentrumsnetzwerke von Huawei die grüne Strategie Europas und die Digitalisierung der Industrie voran. Geleitet von seinem Engagement „In Europa, für Europa" arbeitet Huawei mit regionalen Partnern zusammen, um eine offene Netzwerkinfrastruktur aufzubauen.
Johnny Cheng, Vizepräsident des Bereichs Rechenzentrumsnetzwerke bei der Produktlinie „Data Communication" von Huawei, betonte, dass das exponentielle Wachstum hinsichtlich Umfang und Komplexität von Rechenzentren die betriebliche Effizienz und die Verfügbarkeit belastet. Um dem entgegenzuwirken, hat Huawei die „Stellar Intelligent Ultra-Resilient Fabric" eingeführt. Basierend auf StarryWing Digital Map 2.0 und Rock-Solid Architecture 2.0 schafft es eine intelligente, offene Netzwerkarchitektur, die einzelne Ausfallpunkte beseitigt und kritische Workloads schützt.
Mesut ÖZCA, Leader Solutions Manager bei KoçSistem, berichtete über die Ergebnisse der Implementierung: „Wir haben uns mit Huawei zusammengetan, um die Ausfallsicherheit unseres Rechenzentrums zu modernisieren, und dabei StarryWing Digital Map genutzt, um eine Multi-DC-Topologie zu implementieren. Multi-Plane-Netzwerke bieten zentrumsübergreifende Selbstheilungsfunktionen, wodurch unsere Rechendienste auch bei lokalen Hardwareausfällen kontinuierlich online bleiben."
Aldo Artigiani, Technischer Leiter der Interconnect-Arbeitsgruppe der OEHI, betonte, dass künstliche Intelligenz den Anbruch einer intelligenten Welt beschleunigt, deren Eckpfeiler eine robuste KI-Infrastruktur ist. Internationale Gremien wie ITU-T und OEHI haben Ethernet-Standards für künstliche Intelligenz und HPC eingeführt, die eine höhere Leistung und optimierte Gesamtbetriebskosten (TCO) ermöglichen. Artigiani forderte die Branche auf, sich für offenes Ethernet einzusetzen, um den Fortschritt gemeinsam voranzutreiben.
Auch in Zukunft wird Huawei auf offene Zusammenarbeit und technische Innovation setzen. Durch die Vertiefung von Partnerschaften in ganz Europa wird Huawei die Netzwerkarchitekturen von Rechenzentren weiterentwickeln, die Transformation von Unternehmen vorantreiben und ein hochwertiges, nachhaltiges Wachstum der digitalen Wirtschaft fördern. Die zehn besten Teilnehmer haben zudem die Chance, potenzielle Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen US-Dollar zu erhalten.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.