HR Path stärkt SAP-SuccessFactors-Expertise: tts digital HR experts wird Teil der Gruppe

09.09.2026

HR Path, einer der weltweit führenden Anbieter im HR-Bereich, gibt die Übernahme der tts digital HR experts GmbH bekannt. Das Beratungshaus ist auf Beratung, Implementierung und Application Management rund um SAP SuccessFactors und SAP HCM spezialisiert. Mit tts digital HR experts baut HR Path nun seine SAP-SuccessFactors-Kompetenz gezielt aus, erweitert seine Delivery-Kapazitäten und stärkt die Marktpräsenz in der DACH-Region.

PARIS, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Mit Standorten in 34 Ländern und einem Team von über 2.900 Expert:innen unterstützt HR Path Unternehmen dabei, die Herausforderungen moderner Personalarbeit zu meistern. Der Fokus liegt auf Beratung, Implementierung und operativen Services sowie innovativen Lösungen, die Effizienz und Wachstum spürbar voranbringen. Seit der Gründung im Jahr 2001 verfolgt HR Path das Ziel, HR-Arbeit weltweit zu transformieren.

TTS HR Path Logo

Wachstumskurs in der DACH-Region

HR Path baut seine Präsenz in der DACH-Region weiter aus und stärkt damit seine Position als zentraler Partner für die digitale Transformation von Unternehmen. Nach der erfolgreichen Integration von Gaius HR im Jahr 2020 und der Hamburger Fischer Group International (FGI) im Jahr 2022 erweiterte HR Path seine Präsenz und Beratungsexpertise in Deutschland 2025 um die Talent at Work GmbH (TaW) aus München. Im Juli 2025 folgte der gezielte Ausbau der Marktposition im Payroll Outsourcing.

In der Schweiz stärkte HR Path seine HR-IT- und SAP-Kompetenz durch die Übernahme der smahrt consulting AG und wurde damit zum ersten Workday Value-Added Reseller in der gesamten DACH-Region.

Mit tts digital HR experts setzt HR Path diesen Wachstumskurs konsequent fort: Die Kompetenzen in SAP SuccessFactors, SAP HCM und HR Application Management werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter ausgebaut.

tts digital HR experts: SAP-Expertise mit langjähriger Erfahrung

tts digital HR experts wurde 2008 als Teil der tts Gruppe gegründet und hat sich seither auf SAP SuccessFactors und SAP HCM spezialisiert. Das Unternehmen begleitet Organisationen mit strategischer HR-Technologie-Beratung, Implementierung und laufendem HR Application Management. Mit Teams in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Rumänien bringt es langjähriges SAP-Know-how sowie zusätzliche Delivery-Kapazität für regionale wie internationale Transformationsprojekte ein.

Der Zusammenschluss passt zum Geschäftsmodell von HR Path mit den drei Bereichen Advise, Implement und Outsource: tts digital HR experts steuert spezialisierte SAP-SuccessFactors-Kompetenz über den gesamten HR-Technologie-Lebenszyklus bei, während HR Path ein breiteres internationales Netzwerk, komplementäre HR-Expertise und die Skalierbarkeit für zunehmend globale Kundenanforderungen bietet.

Pressekontakt: Fabienne LATOUR, Fabienne.latour@hr-path.com

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.