LONDON, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- AppGallery, der weltweite App-Marktplatz von Huawei und eine wichtige Säule des Huawei-Ökosystems, wurde bei den diesjährigen Pocket Gamer Mobile Games Awards 2026 in der Kategorie Leading App Store Experience in die engere Auswahl genommen. Die Abstimmung innerhalb der Branche läuft noch bis zum 20. Juli, und AppGallery ruft die weltweite Gaming-Community dazu auf, ihre Stimmen noch vor der Preisverleihung am 25. August in Köln während der Gamescom-Woche abzugeben.
Die Nominierung würdigt das kontinuierliche Engagement von AppGallery, sowohl Spielern als auch Entwicklern ein erstklassiges Erlebnis zu bieten, und zwar durch ein umfangreiches Angebot an globalen und lokal relevanten Titeln in mehr als 170 Ländern und Regionen. Nachdem AppGallery bei den Mobile Games Awards 2024 bereits zum „Best App Store" gekürt wurde, bekräftigt diese erneute Nominierung das Bekenntnis der Plattform zu Spitzenleistungen und kontinuierlicher Innovation.
Die Abstimmung steht allen Mitgliedern der Spieleindustrie bis zum 20. Juli 2026 offen. Geben Sie jetzt Ihre Stimme ab unter https://bit.ly/MGAMA. Die Gewinner werden am 25. August im Rahmen der VIP-Gala in Köln verkündet.
Erfahren Sie mehr über AppGallery unter https://consumer.huawei.com/uk/mobileservices/appgallery/.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.