Anhaltende Hindernisse in Bezug auf Erschwinglichkeit, Qualifikationen und Sicherheitsbedenken schränken die digitale Teilhabe von Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiterhin ein
LONDON, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die geschlechtsspezifische Kluft bei der Nutzung des mobilen Internets hat sich 2025 laut dem Mobile Gender Gap Report 2026, der heute von der GSMA veröffentlicht wurde, leicht verringert.Die Fortschritte verlaufen jedoch nach wie vor langsam und uneinheitlich. In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (Low- and Middle-Income Countries, LMIC-Länder) nutzen immer noch 12 % weniger Frauen das mobile Internet als Männer. Das bedeutet, dass es bei der Nutzung 200 Millionen weniger Frauen als Männer gibt, wobei die Gesamtzahl der Frauen, die in LMIC-Ländern kein mobiles Internet nutzen, bei 810 Millionen liegt.
Geografische Ungleichheiten bestehen weiterhin
Von den 810 Millionen Frauen, die in LMIC-Ländern noch immer kein mobiles Internet nutzen, leben mehr als zwei Drittel in Subsahara-Afrika und Südasien – den Regionen mit den größten geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Nutzung des mobilen Internets, die dort bei 26 % bzw. 25 % liegen.Die geschlechtsspezifische Lücke ist in ländlichen Gebieten der LMIC-Länder im Vergleich zu städtischen Gebieten tendenziell zwei- bis dreimal so groß.
Hindernisse beim Zugang zum Internet
In LMIC-Ländern wird das Internet hauptsächlich über Mobiltelefone genutzt.Der geschlechtsspezifische Unterschied beim Smartphone-Besitz in LMIC-Ländern beträgt jedoch 13 %: rund 210 Millionen weniger Frauen als Männer besitzen ein Smartphone. Die größten Hindernisse sind die Erschwinglichkeit (vor allem der Endgeräte), mangelnde Lese- und Schreibkenntnisse sowie unzureichende digitale Kompetenzen. Frauen sind von diesen Hindernissen aufgrund sozialer Normen und struktureller Ungleichheiten wie einem niedrigeren Bildungs- und Einkommensniveau überproportional betroffen.
Claire Sibthorpe, Head of Digital Inclusion bei der GSMA, sagte: „Zwar hat sich die geschlechtsspezifische Kluft im Mobilfunkbereich seit 2022 langsam verringert, doch es muss noch viel mehr getan werden, um die anhaltenden und erheblichen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Nutzung und Verbreitung des mobilen Internets zu beseitigen. Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt, und Technologien wie KI vergrößern die digitale Kluft und die Ungleichheiten, was die Notwendigkeit verstärkt, digitale Inklusion für alle zu gewährleisten."
Die geschlechtsspezifische Kluft im Mobilfunkbereich schließen
Wenn es gelingt, die geschlechtsspezifische Kluft bei der Nutzung des mobilen Internets in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zwischen 2023 und 2030 zu schließen, könnte dies zu einem Anstieg des BIP um 1,3 Billionen US-Dollar führen. Der Zugang zum mobilen Internet kann das Leben von Frauen grundlegend verändern und ihnen mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen, klimatischen und politischen Krisen verleihen.
Mehr als 50 Mobilfunkbetreiber haben sich der Initiative GSMA Connected Women Commitment der GSMA angeschlossen, um die digitale und finanzielle Teilhabe von Frauen zu fördern. Seit 2016 konnten so über 90 Millionen weitere Frauen mit mobilen Internet- oder mobilen Zahlungsdiensten erreicht werden.
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SoftwareOne verschärft anlässlich seines Kapitalmarkttags die finanziellen Ambitionen deutlich und setzt dabei konsequent auf den Schub durch Künstliche Intelligenz. Der in Stans ansässige IT-Dienstleister formulierte neue Ziele bis 2030: Der Umsatz soll im Schnitt im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, die bereinigte EBITDA-Marge auf über 28% steigen und mehr als 60% des Gewinns in freien Cashflow umgewandelt werden. Zusätzlich plant das Unternehmen, weiterhin 30 bis 50% des jährlichen Reingewinns als Dividende an die Aktionäre auszuschütten.
Der neue Margenanspruch liegt deutlich über dem aktuellen Niveau: 2025 erzielte SoftwareOne eine EBITDA-Marge von 20,9%, während der Umsatz im selben Jahr noch um 2,1% rückläufig war. Marktbeobachter werteten das Profitabilitätsziel als deutlich ambitionierter als erwartet, während die Wachstumsprognose weitgehend den bisherigen Schätzungen entspricht. Laut der Einschätzung der «Finanz und Wirtschaft» dürfte die Börse die höhere Zielmarge positiv aufnehmen; auf dem aktuellen Kursniveau stuft das Blatt die Aktie als attraktiv ein.
Als zentrale Stellhebel für die geplante Ergebnisverbesserung nennt SoftwareOne Effizienzgewinne durch den Einsatz von KI sowie die Integration des norwegischen IT-Dienstleisters Crayon. Der Zusammenschluss befindet sich nach Unternehmensangaben in der letzten Phase und entwickelt sich besser als ursprünglich angenommen. Mit rund 12.000 Mitarbeitenden in mehr als 70 Ländern sieht sich SoftwareOne als global aufgestellte Plattform, die Grössenvorteile, zusätzliche Kompetenzen und Kundennähe verbindet, um die wachsende Nachfrage nach Software-, Cloud- und KI-Dienstleistungen zu bedienen.
Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist darauf ausgelegt, von grossen Technologiewellen wie Cloud, Software-as-a-Service und nun Künstlicher Intelligenz zu profitieren. KI wirkt dem Management zufolge als struktureller Beschleuniger in allen Geschäftsbereichen: Sie treibt die Nutzung von Cloud-Ressourcen, steigert den Bedarf an Lizenz-Upgrades und schafft Nachfrage nach neuen Beratungs- und Managed-Services-Angeboten. Details zur Umsetzung der Strategie sollen Investoren und Analysten am Kapitalmarkttag vorgestellt werden, der am 9. Juni 2026 als hybrides Event in Zürich mit Live-Webcast stattfindet. Die nächste Quartalsmitteilung ist für den 26. August 2026 angekündigt.